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Weg zum Rennfahrer

2. Probephase

Foto: dpa

Motorsport im Fernsehen reicht ihnen nicht? Die Gegner auf der Spielekonsole haben schon längst keine Chance mehr? Dann gibt’s nur eins: Gehen Sie raus und testen sie Ihr Können auf vier Rädern! Wir sagen Ihnen wo.

25.04.2008 Tobias Grüner

Eines vorneweg: Rennsport ist zwar ein schnelles Hobby, der Weg zum ersten Start in einer Serie kann sich dagegen in die Länge ziehen. Bevor Sie vorschnell einem Club beitreten oder sich direkt zu einem Lizenzlehrgang anmelden, sollten Sie bereits erste Benzinluft geschnuppert haben. Dabei bieten sich viele verschiedene Möglichkeiten für die ersten Gehversuche im automobilen Grenzbereich.

Professionelle Unterstützung

Bei einem ernsten Interesse am Motorsport-Einstieg, sollte der erste Weg zu den regionalen Vereinen führen. Neben der Möglichkeit zu Schnuppertrainings und Mitfahrten unter fachkundiger Anleitung erhalten Sie hier noch eine persönliche Beratung und zusätzliche Informationen an die Hand. Hier lernen Sie auch direkt Ansprechpartner kennen, die Sie in der weiteren Planung Ihrer Rennkarriere begleiten können.

Suchen Sie dagegen nur eine kurzfristige Gelegenheit, das Auto einmal etwas forscher in die Kurve zu schmeißen, gibt es noch weitere Optionen: So bieten viele Rennstrecken die Möglichkeit von sogenannten Touristenfahrten für Hobby-Piloten. Hier haben sie ohne Lizenz die seltene Gelegenheit, auf abgesperrten Pisten mit ausreichend Auslaufzonen zu üben.

Dabei sollten Sie allerdings nicht einfach drauflos fahren. Suchen Sie sich versierte Instruktoren, die über die Gefahren der Strecke aufklären. Die Möglichkeit der Mitfahrt sollte dabei ebenso genutzt werden wie das erste „Erfahren“ der Ideallinie unter fachkundiger Anleitung. Die bekanntesten Strecken, die auch Anfängern Zugang zur Piste gewähren, sind der Nürburgring und der Hockenheimring. Eine halbe Stunde Rennsport-Feeling kostet hier rund 30 Euro.

Alternativen testen

Bevor man sich auf eine Disziplin festlegt empfehlen wir verschiedene Sportarten auszuprobieren. Ein paar Proberunden auf einer Kartanlage können schnell klären, ob die traditionellen Einsteigerklasse auch für Sie das Richtige ist. Im Gegensatz zu den Touristenfahrten auf der Rennstrecke sind hier auch echte Duelle gegen andere Piloten möglich.

Rallye-Interessierte können abseits der befestigten Straßen erste Erfahrungen machen. Mehr als 25 Offroad-Parks in Deutschland bieten die Möglichkeit zu Geschicklichkeitsprüfungen und Drifts auf losem Untergrund.

Wer dagegen etwas ruhiger einsteigen will, für den können auch einfache Fahrsicherheitstrainings eine erste Erfahrung mit dem Grenzbereich bieten. Unter der Anleitung von Instruktoren erhalten sie hier zum Beispiel Tipps zur richtigen Bremstechnik, dem Fahren bei Nässe oder der Reaktion auf Gefahrensituationen. Eine gute Adresse ist dabei das Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring: Hier können Sie gleich an verschiedene Arten von Fahrertrainings – von Sicherheit über Drift bis hin zum Sportfahren – teilnehmen.

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