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Wieder Zoff um Maserati

Foto: Maserati 5 Bilder

Im Rahmen des Zwölfstundenrennens für Sportwagen in Sebring hat Aston Martin gegen die Teilnahme von Maserati Protest eingelegt. Der italienische Sportwagen entspricht nicht dem geltenden Regelwerk.

17.03.2005

Der Streit um den Maserati MC12 kommt nicht zur Ruhe. Nachdem der italienische Hersteller bereits die Maße des Autos ändern musste, um in das Reglement der GT-Meisterschaft eingepasst zu werden, und nachdem der Veranstalter der 24 Stunden von Le Mans die Teilnahme des Maserati nicht zulässt, ist nun auch der Start in Sebring in Gefahr.

Das traditionsreiche Zwölfstundenrennen gilt als gute Vorbereitung auf den 24 Stundenklassiker in Le Mans und zählt gleichzeitig zur American Le Mans-Serie (ALMS). Da diese nach dem gleichen technischen Reglement wie das Rennen in Le Mans ausgetragen wird, entspricht der Maserati auch in Florida nicht den Regeln.

ACO-Offizielle bleiben unter Protest fern

Mit einer Anpassung an das internationale GT-Reglement versuchte der Veranstalter den Spagat. Ihm fehlen in der Prototypen-Klasse die großen Attraktionen. Doch der Le Mans-Veranstalter Automobil Club de L'Ouest weigerte sich mitzuspielen. Überall, wo Le Mans drauf stehe, hätten auch Le Mans-Regeln zu gelten, befanden die Offiziellen des ACO, die ihre Reise nach Sebring prompt stornierten. Für die Veranstalter könnte der Alleingang ein Nachspiel in Form eines Prädikatsverlusts der ALMS haben.

Schon eine Woche vor dem Rennen (19.3.) hatte David Richards, dessen Unternehmen Prodrive für die Entwicklung des neuen Aston Martin DBR 9 verantwortlich ist, einen Protest an, falls Maserati zum Start zugelassen werde. Nach dem freien Training machte Richards seine Drohung war und zweifelte die Legalität des Maserati offiziell an.

David Richards: "Unser Auto entspricht den Regeln"

Sowohl in der GT-Meisterschaft als auch in Sebring fürchtet die Konkurrenz, der reine Sportprototyp MC12 könne gegenüber der von Seriensportwagen abgeleiteten Renner dominieren. Um den Anschein eines Seriensportwagen zu erwecken, lässt Maserati zur Zeit 50 straßentaugliche Modelle produzieren, die vom Rennwagen abgeleitet wurden. "Unser Auto basiert auf dem Straßen-DB 9 und entspricht damit völlig den Regeln des ACO und der FIA", sagt David Richards.

Allzu große Furcht brauchen die anderen Teams nach dem dritten Testtag vor dem Rennen in Sebring noch nicht haben. Während die beiden Aston Martin hinter den beiden Werks-Corvette die Ränge drei und vier belegen, liegt der Maserati mit Bertolini, De Simone und Babini mit drei Sekunden Rückstand auf Rang neun.

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