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WTCC Starterfeld 2010

WTCC ohne Lada, Zanardi und Müller

WTCC Macau 2008 Foto: BMW 12 Bilder

Die Tourenwagen-WM muss in der kommenden Saison ohne einige prominente Namen auskommen. Auf der 20 Autos umfassenden WTCC-Starterliste fehlt der Name Lada. Auf Fahrerseite werden die Fans vor allem Alex Zanardi und Jörg Müller vermissen.

19.02.2010 Tobias Grüner

Nachdem Seat der Tourenwagen-WM den Rücken gekehrt hat und auch BMW sein Werksprogramm reduzierte, sah es zunächst nicht gut aus für das WTCC-Jahr 2010. Doch dank starker Privatteams kann die Serie zum Saisonauftakt in Curitiba ein beachtliches Feld mit 20 Autos vorweisen.

Vier Seat Leon TDI von SR-Sport

Die Seat-Werksmannschaft findet sich fast komplett im Privatteam von SR-Sport wieder. Neben dem Vorjahreschampion Gabriele Tarquini sowie Tiago Montero und Jordi Gené wird auch Tom Coronel in einem Seat Leon TDI an den Start gehen. Der Holländer fuhr bereits im Vorjahr für das private Sunred Team und gewann mit dem Leon TSI den Titel in der Privatfahrerwertung.

Der ehemalige Seat-Pilot Yvan Muller soll 2010 die Werksmannschaft von Chevrolet zum Erfolg führen. Neben Rob Huff und Alain Menu wird der Franzose in einem der drei Cruze-Renner sitzen. Zusätzlich zum Werksteam sind auch noch zwei privat eingesetzte Lacetti am Start, die von Bamboo-Engineering betreut werden.

BMW schickt Rumpfteam ins Rennen

Neben Chevrolet wird auch BMW werksseitig in der WTCC an den Start gehen. Augusto Farfus und Andy Priaulx heißen die prominenten Überreste des bayerischen Sparprogramms, die im 320si um den Titel kämpfen sollen. Jörg Müller wird dagegen vom Tourenwagen in die GT-Klasse wechseln. Auch auf den ehemaligen IndyCar-Champion Alex Zanardi müssen die Fans 2010 verzichten. Wie der Italiener auf seiner Webseite mitteilte, konnte er sich nicht mit den Bayern über eine weitere Zusammenarbeit einigen.

Ohne Müller wird in der kommenden Saison nur noch ein deutscher Pilot am Start stehen. Wie vor zwei Jahren bildet Franz Engstler wieder ein Privatteam mit dem Russen Andrei Romanov. Beide werden in einem BMW 320si an den Start gehen. Mit insgesamt acht BMW stellen die Bayern das Gros des Starterfelds.

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