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WTCC

Seat-Pilot Tarquini gewinnt Tourenwagen-WM

Das Seat-Team Foto: Seat 31 Bilder

Der Italiener Gabriele Tarquini hat die Tourenwagen-WM gewonnen und sich zum ältesten Weltmeister der Motorsport-Geschichte gekrönt. Dem 47 Jahre alten Seat-Piloten reichten beim Saisonfinale im chinesischen Macau am Sonntag (22.11.) ein zweiter und ein fünfter Platz, um sich erstmals den Titel zu sichern.

23.11.2009

"Darauf musste ich sehr lange warten", sagte Tarquini, der ein Jahr älter ist als der legendäre Argentinier Juan-Manuel Fangio beim Gewinn seines fünften Formel-1-Titels im Jahr 1957.


Seat holt auch Marken-Titel

Rang zwei im Gesamtklassement belegte nach 24 Saisonläufen der entthronte Titelverteidiger Yvan Muller aus Frankreich in einem weiteren Seat vor BMW-Pilot Augusto Farfus aus Brasilien. Den Hersteller-Titel sicherte sich mit 314 Punkten wie im Vorjahr Seat vor BMW (311). "Herzlichen Glückwunsch an Seat und Gabriele Tarquini
zum Gewinn der Meisterschaft", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.

Angesichts der verpassten WM-Chancen in Fahrer- und Hersteller-Ranking waren für BMW die Plätze eins und zwei im letzten Saisonrennen auf dem berüchtigten Stadtkurs "Guia Circuit" nur ein schwacher Trost. Den Sieg in dem nach einem heftigen Unfall mit
mehreren Wagen zwei Runden vor dem Ende abgebrochenen Lauf holte sich Farfus in 22:20,166 Minuten vor seinem BMW-Kollegen Jörg Müller (Hückelhoven) und Muller. Doch die Freude des 26-Jährigen über den Rekord an Saisonsiegen hielt sich in Grenzen. "Sechs Einzelerfolge sind keine schlechte Bilanz - allerdings würde ich sie lieber gegen
den WM-Titel eintauschen wollen", gestand Farfus.

BMW-Pilot Farfus ohne Chance

Seine minimale Titelchance, mit der er nach Macau gekommen war, hatte Farfus mit Rang acht bereits beim Sieg des Briten Robert Huff im ersten Lauf eingebüßt. "Das Finale war wie erwartet dramatisch und hat den Saisonverlauf widergespiegelt", meinte Theissen. "Für uns verlief insbesondere der erste Teil der Saison schwierig, ehe wir wieder den Anschluss herstellen konnten."

Der neue Weltmeister Tarquini war der konstanteste Fahrer der Saison. Der Tourenwagen-Europameister von 2003 war nur zweimal nicht in die Punkteränge gekommen und hatte nach 24 Läufen 127 Zähler auf dem Konto. Der geschlagene Muller brachte es auf 123, Farfus auf 113 Punkte. Als einziger deutscher Werksfahrer beendete Jörg Müller die Saison mit 76 Zählern auf Rang sechs.

23. Lauf:

1. Robert Huff - Chevrolet Cruze; 23:02,627 Min.

2. Gabriele Tarquini - Seat León; + 7,952 Sek.

3. Jordi Gené  - Seat León; + 8,996

4. Alain Menu - Chevrolet Cruze; + 10,328

5. Yvan Muller - Seat León; + 13,534

6. Tiago Monteiro - Seat León; + 15,517

7. Jörg Müller - BMW 320si; + 15,782

8. Augusto Farfus Jr. - BMW 320si; + 15,967

...16. Franz Engstler - BMW 320si; + 30,468

24. Lauf

1. Augusto Farfus Jr. - BMW 320si; 22:20,166 Min

2. Jörg Müller - BMW 320si; + 0,801 Sek.

3. Yvan Muller - Seat León; + 1,201

4. Tiago Monteiro - Seat León; + 1,980

5. Gabriele Tarquini - Seat León; + 3,815

6. Jordi Gené - Seat León; + 5,018

7. Nicola Larini - Chevrolet Cruze; + 5,359

8. Robert Huff - Chevrolet Cruze; + 5,895

...14. Franz Engstler - BMW 320si + 9,390

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