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Zarooq Motors Sand Racer

Brachialer Wüstenrenner

Zarooq Motors Sand Racer Foto: Zarooq Motors 17 Bilder

Ein Markenpokal für Wüstenrenner - das ist der Traum der Manufaktur Zarooq Motors aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gefahren werden soll mit dem Sand Racer - einen 2WD-Buggy mit bis zu 500 PS.

30.11.2015 Uli Baumann Powered by

Wenn X nahezu gleiche Rennwagen um eine Rundstrecke toben, nennt man sowas Markenpokal. Wenn man als Wüstenstaat aber keine Rundstrecken hat, dafür aber unermesslich viel Wüstensand, konzipiert man eben einen Markenpokal für Wüstenrenner und liefert den entprechenden Buggy gleich dazu. So das Konzept der Manufaktur Zarooq Motors.

Mit bis zu 500 PS gegen den Wüstensand

Gefahren werden soll mit dem Sand Racer, einem martialischen Buggy mit reinem Hinterradantrieb. Das Skelett des 4,20 Meter langen und 2,08 Meter breiten Sand Racers bildet ein stählerner Gitterrohrrahmen, über den eine Fiberglas-Karosserie gestülpt wird. Der Radstand liegt bei 2,82 Meter, die Überhänge vorn und hinten fallen extrem knapp aus, die Böschungswinkel dagegen groß. Zudem tritt der Sand Racer mit einer Bodenfreiheit von 31,5 cm an.

Im Bug des Sand Racer macht sich ein 3,5-Liter-Sechszylinder-Saugmotor breit, der in der Basiskonfiguration 306 PS und 371 Nm über eine Sechsgangautomatik mit Schaltpaddlen an die Hinterräder abgibt. Optional sollen dem Sechszylinder auch 400 oder 500 PS eingehaucht werden. Schon mit dem Basismotor soll der knapp 1.000 Kilogramm Sand Racer 200 km/h schnell werden. Für ordentlich Traktion sollen 33 Zoll große und 317 mm breite Sandreifen auf 15-Zoll-Felgen sorgen, auf denen rund 60% des Gewichts lastet. Ellenlange Fox-Federelemente sollen auch derbere Geländeeinlagen abkönnen.

Das Cockpit teilen sich zwei Rennsitze mit H-Gurten. Alle releanten Infos liefert ein zentrales LCD-Display. Und damit die Besatzung stets einen kühlen Kopf behält ist serienmäßig eine Klimaanlage am Bord. Anders als andere Markenpokalrenner soll der Sand Racer auch eine Straßenzulassung - zumindest in den arabischen Staaten - erhalten, denn die Macher legen Wert auf ein wenig Alltagstauglichkeit.

Erste Testfahrten mit dem Sand Racer sollen im Januar 2016 möglich sein. Wann die Rennserie dann startet ist noch ungewiss.

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