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Zarooq Sand Racer 500GT

Teurer Luxus-Wüstenbuggy mit V8-Motor

Zarooq SandRacer 500GT Foto: Zarooq Motors 26 Bilder

Der Zarooq Sand Racer ist tatsächlich fertig geworden – und er hat mehr Leistung als erwartet. Hier alles zum spektakulären Wüstenrenner.

18.07.2017 Uli Baumann, Gregor Hebermehl Powered by

Der Zarooq Sand Racer 500GT gehört zu den seltenen und selten verrückten Projekten, die es nach ihrer langfristigen Ankündigung tatsächlich in den Kleinserien-Status schaffen. Im Dezember 2015 stellte Zarooq Motors aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) den Sand Racer beim Großen Preis von Abu Dhabi vor. Der für einen neu zu schaffenden Markenpokal vorgesehene Wüstenrenner sollte bis zu 500 PS haben. Nun ist der Wagen fertig – mit mehr Leistung als ursprünglich geplant.

Zarooq backt mit seinem SandRacer 500GT erstmal kleinere Brötchen: 35 Exemplare des extrovertiert gezeichneten Zweisitzers werden ab sofort gebaut. Im Vergleich zum 2015 vorgestellten Modell musste Zarooq am Sand Racer zahlreiche Änderungen vornehmen – den Kunden war zum Einen der optische Auftritt des nicht gerade zurückhaltend gestalteten Wagens nicht brachial genug, zum Anderen wollten sie eine fettere Abgasanlage und mehr Power. Zarooq erhörte die Kundenwünsche – nun ist der kantige Wüstenbrecher kaum noch zu übersehen. Die Fahrzeugfront wurde deutlich geändert und am Heck setzt ein mächtiger Diffusor optische Ausrufungszeichen. Für den Einsatz in schwerem Gelände kann der Diffusor laut Zarooq demontiert werden. Das Skelett des 4,20 Meter langen und 2,08 Meter breiten Sand Racers bildet ein stählerner Gitterrohrrahmen, über den eine Karbon-Karosserie gestülpt wird. Der Radstand liegt bei 2,82 Meter, die Überhänge vorn und hinten fallen extrem knapp aus, die Böschungswinkel dagegen groß. Zudem tritt der Sand Racer mit einer Bodenfreiheit von 31,5 Zentimetern an. Gebaut wird die Karosserie am belgischen Standort des deutschen Fahrzeugveredlers Mansory, der seinen Hauptsitz in Brand in der Oberpfalz hat.

Fast ein halber Meter Federweg

Zarooq SandRacer 500GT Foto: Zarooq Motors
Fast ein halber Meter Federweg: Der neue Zarooq SandRacer 500GT ist für Rennen in Sandwüsten gemacht. Für richtig schweres Gelände lässt sich sein enormer Diffusor demontieren.

Der Federweg der Fox-Federelemente beträgt erkleckliche 45 Zentimeter und für Straße und Wüste gibt es zwei verschiedene Höheneinstellungen. Für ordentlich Traktion sollen 33 Zoll große und 317 mm breite Sandreifen auf 15-Zoll-Felgen sorgen. Für die Insassensicherheit kommt ein Überrollkäfig in den Buggy. Dieser Käfig wurde von Ingenieuren des spanischen Formel-3-Teams Campos Racing entwickelt. Außerdem wurde der Sand Racer laut Hersteller virtuellen Crashtests unterzogen. Die mit Hosenträger-Gurten ausgerüsteten Karbon-Rennsitze, das ebenfalls aus Karbon gefertigte Lenkrad und die handgenähte Lederausstattung kommen auch von Mansory. Für weiteren Komfort sollen digitale Instrumente, eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber und ein mit Apple Car Play kompatibles Infotainment-System sorgen.

Hinterradantrieb im Wüstensand

Am grundsätzlichen Antriebs-Layout mit Mittelmotor und Hinterradantrieb hat Zarooq nicht gerüttelt. Allerdings wurde der ursprünglich vorgesehene 3,5-Liter-V6 mit 500 PS aus dem Konzept gestrichen. Jetzt blubbert ein 6,2-Liter-V8 mit 525 PS und einem maximalen Drehmoment von 660 Newtonmetern im Sand Racer. Damit dem hubraumstarken Achtzylinder nicht der Sprit ausgeht, verbaut Zarooq einen 130-Liter-Tank im Sand Racer. Geschaltet wird über ein sequenzielles Fünfgang-Sportgetriebe vom kalifornischen Wüsten-Buggy-Spezialisten Weddle Industries. Das gesamte Paket könnte für ordentlich Dynamik in der Wüste sorgen, schließlich soll der Sand Racer 500GT gerade mal 1,2 Tonnen auf die Waage bringen. Fahrwerte hat Zarooq für sein Debütmodell aber noch nicht bekanntgegeben – immerhin soll eine Höchstgeschwindigkeit von über 220 km/h drin sein. Für Verzögerung sorgt dann eine Sechskolben-Bremsanlage.

Die Kunden stört's nicht: Sand Racer gepfeffert eingepreist

Zarooq SandRacer 500GT Foto: Zarooq Motors
Friedlich auf der Straße: Laut Zarooq-Chef Mohammed Al Qadi ist der SandRacer 500GT voll alltagstauglich.

Zarooq-Chef Mohammed Al Qadi träumt beim Sand Racer GT von einem alltagstauglichen Supersportler, der auf der Rennpiste gnadenlos rast, locker mit Sanddünen in der arabischen Wüste zurechtkommt und im Stadtverkehr trotzdem voll alltagstauglich ist. Der teilweise in Monaco und teilweise in den VAE gebaute Wagen wird bereits verkauft, die Auslieferungen beginnen im vierten Quartal 2017. Erste Kunden des mit einem Concierge Service (persönliche Betreuung der Fahrzeug-Besitzer) verbundenen Sand Racer sollen VIPs und Autosammler sein. Die Preise gehen in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei umgerechnet zirka 392.000 Euro (450.000 Dollar) los.

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