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1. ADAC Sachsenring Classic

Premiere am Sachsenring

05/2014 - ADAC Sachsenring Classic, mokla 0514 Foto: Arturo Rivas 21 Bilder

So schön kann der Motorsport in Sachsen sein: Bei der 1. ADAC Sachsenring Classic starteten am 16. bis 18. Mai rund 750 Teilnehmer mit historischen Rennwagen und -motorrädern. Mit dem Zweitakt-Räng-Täng-Täng der Trabis und den Ost-Formelwagen lebte der DDR-Motorsport wieder auf.

22.05.2014 Dirk Johae Powered by

21 Renn-Trabis bildeten eines der Starterfelder der neuen historischen Großveranstaltung auf dem Sachsenring. Die Zweitakt-Tourenwagen aus Zwickau weckten viele Erinnerungen an alte Zeiten. Aber vor allem die DDR-Formelrenner vom Typ MT 77 brachten den Zuschauer viele Erinnerungen zurück. Mit dem zweifachen DDR-Meister und fünffachen Sachsenring-Sieger Heiner Lindner, dem letzten DDR-Meister Heinz Siegert, der beliebten Rennfahrerin Helga Heinrich sowie zahlreichen bekannten MT-77-Monoposti, zum Beispiel die ehemaligen Autos von Ulli Melkus und Bernd Kasper, begeisterten die Zuschauer an der Traditionsstrecke in Ostdeutschland.

Technik bremst DTM-Siegerin

Der Start von Ellen Lohr, die erstmals wieder ihren DTM-Mercedes von 1994 fahren wollte, fiel dagegen aus. Das 20 Jahre alte DTM-Auto mit dem 420 PS starken V6-Motor musste im Fahrerlager des Sachsenrings stehen bleiben. „Das Auto ist aufwändig restauriert worden, allerdings wurde der Sicherheitsschaum im Tank nicht ausgetauscht“, berichtet die erfolgreichste DTM-Pilotin. Die Folge: Der Schaum hat sich teilweise aufgelöst und sich in die Benzinleitung gesetzt.

Doch Ellen Lohr, die die Truck-Europameisterschaft bestreitet, reist mit einem lachenden Auge aus Sachsen ab. „Der Besitzer meines ehemaligen Autos hat mir versprochen, dass ich es woanders fahren kann“, freut sie sich schon jetzt. Und im DTM-CLK von Mercedes aus der Saison 2000, das ehemalige Einsatzauto des Schweizers Marcel Fässler, hat sie am Sachsenring auch schon mal Probe gesessen.

Abbruch nach Ölspur

Auch der Rennlauf der Historischen Tourenwagen- und GT-Trophy (HTGT) stand unter keinem guten Stern: Wegen einer dicken Ölspur wurde das Rennen nach nur zwölf von insgesamt 60 Minuten abgebrochen: Bis dahin führte der Trainingsschnellste Felix Haas im Supersports-Daren-Ford aus dem Baujahr 1971.

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