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1. Motor Klassik-Leserausfahrt

Foto: Beate Jeske 60 Bilder

Am 19. Juli 2008 startete die erste Leserausfahrt von Motor Klassik. Mit 15 Klassikern ging es über 212 Traumstraßen-Kilometer durch die Schwäbische Alb.

22.07.2008 Kai Klauder Powered by

Um 8.30 Uhr begrüßte das Motor Klassik-Team Hans-Jörg Götzl, Sebastian Renz, Gerhard Merkel und Kai Klauder die Teams vor dem Landgasthof am Königsweg. Nach kurzer Einweisung und Brezelfrühstück wurden die Fahrzeuge startklar gemacht. Die Teams bekamen Rallyeschilder, Motor Klassik-Polo-Shirts und -Kappen, das Roadbook und los ging’s.

Bunte Truppe: Kein Auto gab’s zwei Mal

Die 15 Teilnehmerfahrzeuge deckten einen großen Bereich der Nachkriegs-Automobilgeschichte ab: Supersportwagen wie Lamborghini Jarama und Iso Grifo, klassische Roadster und Cabrios - Triumph TR 4, Austin Healey 3000 Mk II, MG B, Sunbeam Tiger, Fiat 1500 Cabrio, Alfa Spider - sowie amerikanisches Schwermetall in Gestalt eines Dodge Polara und eines Ford Mustang waren dabei. Die Kleinwagenfraktion wurde durch Mini Cooper und Datsun Cherry vertreten. Alfa Romeo Giulia Sprint GTA, Mercedes-Benz 280 CE und Porsche 911 komplettierten die bunte Truppe.

Auf der ersten Etappe warteten rund 80 Kilometer kurvige Strecken mit dem ersten Höhepunkt. Der Albaufstieg bei Hepsisau mäandert sich auf den Bergkamm und daran anschließend schlängelten sich die 15 Old- und Youngtimer durch das Tal zwischen Hengen und Seeburg.

Kaltverformung sorgt für kurzen Schreck

Zu einer Kaltverformung kam es an einer unübersichtlichen Ausfahrt. Ein Teilnehmer fuhr mit seinem gerade eine Woche zuvor zugelassenen Oldie einem anderen etwas zu nah auf. Beide konnten die Tour jedoch fortsetzen. Der Schreck wurde bei der Mittagspause verdaut. Dabei half eine frische Forelle oder ein Brauerschmaus vom Gasthof Friedrichshöhle. Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zu einem Besuch in der Wimsener Höhle.

Durchs Nadelöhr von Upflamör

Die abgekühlten Motoren konnten sich dann wieder bei der nächsten Etappe von etwa 75 Kilometern beweisen. Die traumhafte Route führte auf schmalen Straßen durch kleinste Dörfer und unbekannte Strecken. Einige Geheim-Tipps der Motor Klassik-Redakteure verfehlten ihre Wirkung nicht. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der Streckenführung.

Nach einer Kaffeepause im Restaurant Hirsch in Sonnenbühl-Erpfingen stand die letzte Etappe von etwa 80 Kilometern an. Auch hier wurde Fahrspaß pur erlebt. Wenn man die richtigen Strecken kennt, braucht man auch nicht in die Alpen fahren, um stundenlang fast unbefahrene Sträßchen zu genießen.

Menü vom Sternekoch als krönender Abschluss

Um 19.00 Uhr nahmen die Teilnehmer dann an der Tafel im Landgasthof Königsweg Platz. Der Küchenchef Marcus Krietsch, einer der jüngsten Sterne-Köche Deutschlands, hatte sich ein ganz besonderes Motor Klassik-Menü einfallen lassen: Ochsenschwanz in Rote Beete mit Rhabarberkompott, auf der Haut gebratener Zander auf Couscous, Ochsenbäckchen mit getrüffeltem Kartoffelpüree und gefüllter Backtomate, Topfenschnee mit Erdbeeren und Sauerkirscheis, Pralinen und mehreren Grüßen aus der Küche. Nach dem hervorragenden Mahl half ein doppelter Espresso oder ein Grappa bei der Animation des Verdauungstraktes.

Viele der Teilnehmer wollten gleich Startplätze für die nächste Ausfahrt reservieren - so darf die erste Auflage der Motor Klassik-Leserfahrt als voller Erfolg gewertet werden.

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