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11 Modelle im EuroNCAP-Crashtest

5 Modelle erreichen nur 4 Sterne

11/2013, EuroNCAP-Crashtest, BMW i3 Foto: EuroNCAP 78 Bilder

Nissan Note, VW T5, BMW i3, Mitsubishi Outlander, Ford Ecosport, Ford Tourneo Connect, Mazda 3, Infiniti Q50, Peugeot 308, Maserati Ghibli und Mercedes Citan mussten sich dem Crashtest stellen. Nur 6 Modelle davon konnten fünf Sterne erringen.

27.11.2013 Uli Baumann

Neben zehn neuen Modelle trat zum aktuellen Crashtest auch der Mercedes Citan zum Nachtest an. Im April 2013 wurde der Mercedes Citan nach seinem Erst-Crashtest mit nur 3 Sternen nach Hause geschickt. Kritisiert wurden hohe Belastungen bei Pfahlcrash, Probleme mit dem Vorhangairbag sowie eine unzureichende Sicherheitsausstattung. Mercedes reagierte und besserte den Citan nach. Der Beifahrersitz bekam eine Anschnallerinnerung, der Seitenairbag wurde überarbeitet und ein Tempowarner verbaut. In der aktuellen Crashrunde konnte der Citan so auch eine Vier-Sterne-Wertung einfahren und verbesserte sich zudem in allen Kriterien. Bei der Insassensicherheit legte er von 74 auf 79 % zu, bei der Kindersicherheit von 69 auf 81 % und bei der Sicherheitsausstattung von 33 auf 70 %. Der Fußgängerschutz blieb mit 56 % unverändert.

BMW i3 mit Vier-Sterne-Wertung

Ebenfalls vier Sterne erreicht der BMW i3. Die Carbonstruktur des Aufbaus hielt dem Crash stand, lediglich bei seitlichen Pfahlcrash ermittelten die Tester ein erhöhtes Verletzungsrisiko für den Oberkörper. Bemängelt wurde auch die eingeschränkte Schutzwirkung gegen Halswirbelverletzungen bei Heckanprall und die beim Fußgängerchrash zu harte Motorhaubenkante und der zu steife Windschutzscheibenrahmen. Bei der Sicherheitsausstattung entsprach der Tempobegrenzer nicht den EuroNCAP-Vorgaben.

Mit einer 5-Sterne-Wertung ging der neue Mazda 3 aus dem Crashtest. Aber auch der Japaner musste sich ein erhöhtes Verletzungsrisiko bei seitlichen Pfahlcrash und eine im Fußgängercrash zu steife Motorhauenkante vorhalten lassen.

Weitere fünf Sterne gab es für den getesteten Mitsubishi Outlander, der nach einem Test im Vorjahr mit konventioneller Motorisierung diesmal als Hybridvariante antrat. Auch das schwerere Fahrzeug meisterte die EuroNCAP-Vorgaben. Kritik gab es aber auch hier wegen der zu harten Motorhaubenkante im Fußgängercrash.

Peugeot 308 überzeugt

Nur für vier Sterne reichte es bei Nissan Note. Beim Frontalcrash gehen von der Lenksäule und der Mittelkonsole leicht erhöhte Verletzungsrisiken aus. Auch die Schutzwirkung gegen Halswirbelverletzungen beim Heckanprall sahen die Tester als verbesserungswürdig an. Und auch hier wurde die zu harte Motorhaubenkante bemängelt.

Ohne größere Kritikpunkte konnte der neue Peugeot 308 die EuroNCAP-Crashkriterien erfüllen und kassierte dafür eine Fünf-Sterne-Wertung.

Nur zu einer Vier-Sterne-Wertung reichte es für den VW T5 Kombi. Insgesamt notierten die Tester leicht erhöhte Belastungswerte beim Frontalcrash sowie ein leicht erhöhtes Verletzungsrisikio durch Teile der Armaturentafel. Auch der Schutz vor Halswirbelverletzungen beim Heckanprall und der zu harte Frontbereich beim Fußgängercrash ernteten Kritik. Bei der Sicherheitsausstattung musste der T5 Federn lassen, weil kein Tempobegrenzer für den Bus verfügbar ist.

Maserati Ghibli zeigt sich sicher

Eine weitere Vier-Sterne-Wertung vergaben die Tester für den Ford Ecosport. Bei den Crashergebnissen konnte der kleine SUV überzeugen, eine unzureichende Sicherheitsaustattung führte aber zur Abwertung. Der Ecosport ist weder mit Anschnallerinnerungen, noch mit einem Tempobegrenzer ausgerüstet. Auch für die zu harte Front im Fußgängercrash wurde der Ford kritisiert.

Gleicher Konzern, anderes Modell, anderes Ergebnis. Der Ford Tourneo Connect erntete im Crashtest eine Fünf-Sterne-Wertung. Der Hochdachkombi überzeugte nahezu in allen Bereichen, wurde aber, wie viele andere Modelle auch, wegen der zu harten Motorhaubenkante im Fußgängercrash kritisiert.

Fünf Sterne gab es auch für den Infiniti Q50. Bemängelt wurden ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko beim Seitenaufprall. Hier wurde der Airbag bei Entfalten beschädigt und verlor zu schnell an Füllung. Infiniti hat angekündigt den Vorfall zu untersuchen und um einen Nachtest gebeten. Beim Fußgängercrash profitierte der Japaner zwar von seiner aktiven Motorhaube, deren Front wurde aber dennoch als zu hart eingestuft.

Ebenfalls fünf Sterne konnte der neue Maserati Ghibli einfahren. Kritik gab es nur für den unzureichenden Schutz vor Halswirbelverletzungen beim Heckanprall bescheidenen Ergebnisse. Dafür erzielte der Italiener die volle Punktzahl beim Fußgängerchrash im Bereich der Motorhaubenfront.

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