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12 Autos im EuroNCAP-Crashtest

Nur einer bleibt unter 5 Sternen

EuroNCAP-Crashtest Audi Q3 Foto: EuroNCAP 48 Bilder

In der aktuellen EuroNCAP-Crashtestrunde mussten sich zwölf Modelle den Testanforderungen stellen. Durchweg wurden Fünf-Sterne-Wertungen erzielt. Nur der Lancia Voyager erreichte nur vier Sterne, dafür erzielte der Ford Ranger als erster Pickup die Top-Wertung.

26.10.2011 Uli Baumann

Das Testfeld für den EuroNCAP-Crashtest präsentiert sich breit aufgestellt. Zur Fahrt gegen die Barrieren traten der Audi Q3, der BMW 1er, der Chevrolet Captiva, der Fiat Freemont, der Ford Ranger, der Hyundai Veloster, die Mercedes ML-Klasse, der Opel Astra GTC, der Opel Zafra Tourer, der Lancia Thema, der Toyota Yaris und der Lancia Voyager an.

Ford Ranger holt bestes Pickup-Ergebnis

Besonders bemerkenswert ist das Fünf-Sterne-Ergebnis für den Ford Ranger, der als erster Pickup überhaupt die Top-Wertung erzielen konnte. Das in Australien entwickelte Nutzfahrzeug konnte dabei in allen Bereichen überzeugen. Sogar beim für Pickups besonders schwierigen Fußgängerschutz liefert der Ranger ein Spitzenergebnis ab. Der letzte Ford Ranger wurde 2008 bei EuroNCAP getestet und mit zwei Sternen abgespeist.

Ebenfalls auf eine klare Fünf-Sterne-Wertung kam der Kleine SUV Audi Q3. Der Insassenschutz ist sehr hoch, auch Kinder reisen ausgesprochen sicher im SUV aus Ingolstadt. Kritisiert wird allerdings, dass der abschaltbare Beifahrerairbag nicht zur Serienausstattung zählt. Beim Fußgängerschutz erzielt der Audi Q3 nur ein mittelmäßiges Ergebnis.

Fünf Sterne zieren auch das Crashtestergebnis des BMW 1ers. Auch wird der nur optional abschaltbare Beifahrerairbag sowie dessen Kennzeichnung kritisiert. Ansonsten reisen Kinder und Erwachsene im kleinen Bayer sicher.

Zu den Top-Scorern der aktuellen Crashtestrunde darf sich auch der Chevrolet Captiva zählen. Kritik gab es für die unklare Kennzeichnung des Status des Beifahrerairbags sowie die Crashsicherheit im Fußgängerschutz.

Freemont, Veloster und Thema holen fünf Sterne

Die Insassensicherheit überzeugt auch im Fiat Freemont. Lediglich für den nicht abschaltbaren Beifahrerairbag sowie die entsprechende unzureichende Kennzeichnung vergaben die Tester Abzüge. Auch im Kriterium Fußgängerschutz konnte der Fiat Freemont trotz einer crashaktiven Motorhaube nur ein mittelmäßiges Ergebnis erzielen.

Ganz nah an der vollen Punktzahl beendete der Hyundai Veloster den EuroNCAP-Crashtest mit einer glatten Fünf-Sterne-Wertung. Insassenschutz und Kindersicherheit geben keinerlei Anlass zur Kritik. Beim Fußgängerschutz sehen die Tester allerdings noch Nachholbedarf.

Abgewertet wurde auch der Lancia Thema bei dem sich der Fahrerairbag beim Frontalaufprall nicht vollständig mit Luft füllte und so das Verletzungsrisiko erhöhte. Dennoch reichte es für den Italo-Amerikaner für eine Fünf-Sterne-Wertung. Die crashaktive Motorhaube vermindert das Verletzungsrisiko beim Fußgängerschutz, dennoch bleibt die Motorhaubenkante gefährlich.

Lancia Voyager erzielt einzige Vier-Sterne-Wertung

Auch die Mercedes ML-Klasse trat mit einer crashaktive Motorhaube an, was sich positiv auf das Verletzungsrisiko beim Fußgängerzusammenprall auswirkt. Die Motorhaubenkante birgt aber auch hier ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Insassen und Kinder reisen dafür im Mercedes ML sehr sicher. Beim Insassenschutz lag der SUV sogar ganz nah an der vollen Punktzahl. Unter dem Strich verdiente sich der Mercedes so eine satte Fünf-Sterne-Wertung.

Die Top-Wertung erzielte auch der Opel Astra GTC. Hohen Punktzahlen beider Insassen- und der Kindersicherheit steht allerdings ein nur mittelmäßiges Ergebnis beim Fußgängerschutz gegenüber. Auch der Opel Zafira Tourer räumte fünf Sterne ab. Auch hier wurden die Insassensicherheit und die Kindersicherheit als gut bewertet, beim Fußgängerschutz besteht allerdings auch hier Verbesserungsbedarf.

Letzter Fünf-Sterne-Kandidat im EuroNCAP-Crashtest ist der Toyota Yaris. Gute Ergebnisse bei der Insassen- und der Kindersicherheit sowie ein ordentlicher Fußgängerschutz sichern dem Japaner die Top-Wertung.

Die einzige Vier-Sterne-Wertung fuhr der Lancia Voyager ein. Fahrer und Beifahrer sind beim Frontalaufprall von einem erhöhten Verletzungsrisiko im Bereich der Beine und der Brust  bedroht, was zur Abwertung führte. Kritik gab es auch im Punkt Kindersicherheit, wo sich das Rückhaltesystem auf einer Bodenabdeckung abstützt. Diese gab teilweise nach. Fiat verspricht hier Nachbesserung. Trotz einer crashaktiven Motorhaube erzielt der Italiener nur ein mittelmäßiges Ergebnis beim Fußgängerschutz.

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