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17. Goodwood Revival Meeting

Goodwood Revival Meeting eröffnet

09/2014 - Goodwood Revival Meeting 2014, Tag 2 DJO, mokla 0914 Foto: Dirk Johae 28 Bilder

Das 17. Goodwood Revival Meeting startet bei sonnigem Wetter spektakulär. Aber neben den Rennen des größten historischen Rennwochendes der Welt interessiert beim Revival vor allem die passende Klamotte.

13.09.2014 Dirk Johae Powered by

Die strikten Instruktionen an jedem Fahrerlagereingang sind ummissverständlich: Damen wie Herren sollen smarte Kleidung tragen. Ein bayrisches Dirndl wollte der englische Ordner allerdings zulassen: Die Dirndlträgerin musste draußen bleiben. Ebenfalls keinen Eintritt ins Fahrerlager des Goodwood Revival Meetings erhalten ebenfalls Herren ohne Krawatte, Fliege oder zumindest Halstuch.

Goodwood Revival-Dress muss passen

Auf der 1948 erstmals genutzten Rennstrecke von Goodwood auf den Verbindungswegen eines ehemaligen Welkriegs-Flugplatzes der Royal Air Force sind die Zuschauer Teil des Revival-Spektakels: Da gehört Kleidung im Stil der 40er, 50er oder zumindest der 60er Jahre zum angemessenen Auftritt.

Aber erst perfekt wird der Besuch mit einem Klassiker für die An- und Abreise. Allein der Parkplatz für die Oldtimer vor dem Rennstreckenareal würde für einen Besuch lohnen: Einige tausend Klassiker stehen säuberlich aufgereiht auf einer Wiese vor dem Rennstreckenareal. Die meisten der Autos tragen englische Kennzeichen, aber auch einige Klassiker mit Nummernschildern vom europäischen Festland sind darunter. Aus Deutschland sind zum Beispiel ein MG TC aus dem Baujahr 1946 oder ein Alfa Romeo Bertone Coupé aus frühen 70er Jahren vertreten.

Revival Meeting ist Lieblingsrennen

Aber auch für Profirennfahrer wie den Tourenwagen-Weltmeister von 2012, Rob Huff ist das Goodwood Revival Meeting einen Wochenendausflug wert: "Es ist mein liebstes Rennwochenende", bekennt der aktuelle Lada-Werksfahrer in der Tourenweltmeisterschaft. Huff kommt seit vielen Jahren zu dem südenglischen Rennwochenende und erklärt: "Lord March inszeniert das hier so perfekt, dass man für ein komplettes Wochenende in eine völlig andere Welt eintauchen kann".

Der 34 Jahre alte Rennprofi steuert beim diesjährigen Goodwood Revival Meeting zum Beispiel einen Austin A95 Westminster aus dem Baujahr 1956. In dem mit vielen bekannten Fahrern besetzten Tourenwagenrennen trifft er auf zahlreiche Rennlegenden wie die fünffachen Le Mans-Sieger Derek Bell und Emanuele Pirro, Jochen Mass, der einen Studebaker Gold Hawk von 1955 pilotiert oder den aktuellen englischen Tourenwagen-Meister Andrew Jordan in einem kleinen Austin A40 Farina von 1958.

75 Jahre Militärflughafen

Das Revival Meeting steht aber auch ganz im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums des im Zweiten Weltkrieg genutzten Militärflughafens Westhampnett, auf dessen Vebindungsstraßen nach dem Krieg die schnelle Rennpiste von Goodwood eingerichtet wurde. Mehrere Mustang- und Hurricane-Jagdflugzeuge sowie der Lizenzbau einer deutschen Messerschmitt Me 109 starten zu diesem Jubiläum regelmäßig zu Formationsflügen. Dazu kommen jeweils ein Mal am Tag zwei Lancaster-Bomber: Einer dieser beiden Weltkriegsbomber ist aus Kanada nach Europa gekommen.

Während das erste Rennen auf der gefährlichen Hochgeschwindigkeitsstrecke von Goodwood bei Chcester, ein 1-Stunden-Rennen für Rennsportwagen aus der Zeit zwischen 1955 und 1960, ohne Zwischenfälle den ersten Revival-Tag beschließt, startet der zweite Tag mit einer Schrecksekunden: Der Fahrer eines Alfa Romeo Tipo B von 1934 kippte mit seinem Monoposto um, nachdem er einem sich drehenden Auto ausweichen wollte. Mit der Hilfe der Streckenmarshalls konnte sich der Fahrer selbst aus dem Auto befreien.

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