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2. Eifel Classic 2010

165 Teams aus zwölf Ländern

Eifel Classic 2009 Foto: Hardy Mutschler, Reinhard Schmid 24 Bilder

Echte Rallyehelden und einer der schönsten Ferrari der Welt: BMW 3.0 CSL, Lancia Delta Integrale HF, Lancia Rally 037 Stradale, Opel Kaddet C Rallye und Manta B 400, Ford RS 200 sowie zwei 352 PS starker Ferrari 365 GTB/4 Daytona bereichern die 2. Eifel Classic.

23.09.2010 Powered by

Stuttgart, 22. September 2010 – Als eine der letzten Großveranstaltungen der Oldtimer-Saison 2010 geht ab 30. September die 2. Eifel Classic Rallye drei Tage lang auf einen 780 Kilometer langen Rundkurs durch die Eifel und Luxemburg. Bei der Zuverlässigkeits- und Gleichmäßigkeitsrallye, die vom Magazin „Motor Klassik“ aus dem Haus Motor Presse Stuttgart ausgerichtet wird, gibt es rund 165 Fahrzeuge von 36 verschiedenen Herstellermarken zu sehen.

Internationales Starterfeld: Teilnehmer aus zwölf Nationen

Neben Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind etwa auch Belgier, Italiener, Luxemburger, Niederländer, Norweger, Tschechen am Start. Luciano Viaro aus Italien, dreifacher Sieger bei der Mille Miglia, hat in diesem Jahr bereits die Silvretta und die Sachsen Classic gewonnen. Mit seinem blinden Beifahrer Enrico Musinelli will Viaro auf seinem Audi Urquattro von 1988 (Startnummer 97) mit einem Sieg bei der Eifel Classic das Triple perfekt machen.

Die runden Jubiläen von zwei Marken prägen das Fahrzeug-Starterfeld der 2. Eifel Classic: Jaguar feiert seinen 75. Geburtstag und so trägt ein Jaguar SS 100 aus den Dreißiger Jahren in diesem Jahr die Startnummer 1. Ein paar Startnummern dahinter zeigt die Rallye ihren Zuschauern dann die im Rennsport äußerst erfolgreichen Modelle der 50er Jahre, etwa den C-Type oder die XK 120 und XK 140 sowie verschiedenen Versionen des ab 1961 gebauten E-Type.

Ein Jubiläum mit besonders hoher Zugkraft feiert in diesem Jahr Audi: 30 Jahre quattro. Die innovative Allrad-Technik tritt damit nun in die Ära der H-Kennzeichen ein. Mit den Startnummern 96 bis 99 treten gleich vier der Allradler an, vom Urquattro bis hin zum 308 PS starken Sport quattro.

Auch den Zuschauern wird mächtig was geboten

Das weitere Marken-Potpourri macht die Rallye-Route für Klassiker-Fans damit zur einzigartigen Seh-Straße: Modelle der Marken AC, Alfa Romeo, Aston-Martin, Austin-Healey, Bentley, BMW, Borgward, Chevrolet, Chrysler, Ferrari, Fiat, Ford, Intermeccanica, Iso, Jensen, Lagonda, Lancia, Land Rover, Lotus, Maserati, Mercedes-Benz, MG, Morris, NSU, Opel, Porsche, Renault, Saab, Skoda, Toyota, Triumph, Volvo, VW und Wartburg liefen für fast jeden Autoliebhaber etwas nach seinem Geschmack.

Die 2. Eifel Classic bietet den Zuschauern in der Eifel vielfältige Möglichkeiten, die automobilen Schätze aus der Nähe zu betrachten. An allen drei Tagen von Donnerstag bis Samstag ist das Historische Fahrerlager am Nürburgring Start und Ziel der Rallye. Wer die Möglichkeit hat, direkt an den Nürburgring zu kommen, kann dort vor allem morgens aber auch nachmittags bzw. abends das gesamte Feld konzentriert erleben.

Wer sich entlang der Strecke postiert, die in alle Teile der Eifel führt, erlebt das Feld live als rollendes Fahrzeugmuseum. Vor den Zeitkontrollen und Wertungsprüfungen gibt es für die Fahrzeuge kürzere Wartezeiten, die von Zuschauern zum Fotografieren genutzt werden können. Eine weitere Chance, die Klassiker in Ruhe anzuschauen und eventuell mit den Fahrern zu fachsimpeln, bietet sich auch während der Mittagspausen am Freitag und Samstag.

Tag 1: Etappe „Nordschleife“

Am Donnerstag, 30. September, finden sich alle Teams und Fahrzeuge ab 9.00 Uhr im Historischen Fahrerlager am Nürburgring ein. Um 10.30 Uhr beginnt die Startaufstellung, um Punkt 11.01 Uhr rollt das erste Fahrzeug von der Startrampe (Die folgenden Uhrzeiten beziehen sich auf das erste Fahrzeug). Danach geht es über Kempenich (11.35 Uhr), Mendig (12.15 Uhr), Kaisersesch (13.25 Uhr), Meuspath (14.20 Uhr) und die Nordschleife zurück zum Historischen Fahrerlager (15.20 Uhr).

Tag 2: Etappe „Colmar-Berg“

Am Freitag, 1. Oktober, steht die längste Etappe auf dem Programm, die in die Südeifel und Luxemburg führt. Um 8.01 Uhr geht die Startnummer 1 vom Historischen Fahrerlager aus auf die Strecke. Die nächste Station ist die Stadt Ulmen, wo auf dem Gelände der Spedition Grossmann eine Wertungsprüfung abgenommen wird. Dann führt die Route nach Wittlich auf die Dunlop Teststrecke (9.30 Uhr) und weiter nach Bitburg zu einer Wertungsprüfung am Flugplatz (10.35 Uhr). Um 11.30 Uhr trifft das erste Fahrzeug zur Mittagspause in Biersdorf am See im Dorint Seehotel ein. Nach der einstündigen Rast nimmt das Feld ab 12.20 Uhr Kurs auf die Rennstrecke Colmar-Berg, Ankunft 14.10 Uhr. Im Anschluss an eine Wertungsprüfung auf der Strecke steuern die Teilnehmer über die Eifellandstraßen nach Vianden (15.10 Uhr) und über Biersdorf am See (15.50 Uhr) zurück zum Nürburgring (17.10 Uhr).

Tag 3: Etappe „Eifel-Rennen“

Der Schlusstag, Samstag, 2. Oktober, spannt einen Bogen von der Moderne zu den Anfängen des Motorsports in der Eifel. Ab 8.00 Uhr nehmen die Fahrzeuge ihre Startpositionen ein, das erste Auto rollt um 8.31 Uhr von der Startrampe. Die Zeitreise beginnt mit einer Wertungsprüfung auf der aktuellen Grand Prix-Strecke des Nürburgrings. Dann bewegen sich die Fahrzeuge in die Nordeifel über Bad Münstereifel (10.00 Uhr), Mechernich (10.30 Uhr) nach Nideggen (10.45 Uhr). Hier folgen die Teams dem Kurs des allerersten Eifelrennens, das 1922 auf den Straßen zwischen Nideggen, Wollersheim, Heimbach und Schmidt ausgetragen wurde. Ab 11.50 Uhr legen die Teilnehmer in Hasenfeld eine einstündige Mittagspause im Seehof Schwammenauel ein. Um 12.50 Uhr macht sich das Feld auf die letzten Kilometer, die ab 12.50 Uhr über Blankenheim zurück zum Nürburgring führen, wo der erste Oldtimer um 15.10 Uhr das Historische Fahrerlager erreicht.

Weitere Informationen zur 2. Eifel Classic mit Strecken- und Zeitplänen finden Sie im Internet unter www.eifelclassic.de. Dort stehen auch Bilder von allen teilnehmenden Fahrzeugen. Ein Tipp für Oldtimerfreunde, die nicht in die Eifel kommen können: Ab dem 30. September berichten wir in unserem Rallyetagebuch aktuell von der Strecke und blicken hinter die Kulissen. Unsere Fotoshows und Videos zeigen die Höhepunkte der Etappen und vermitteln einen intensiven Eindruck des Rallye-Geschehens.

Medienvertreter, die vor Ort über die 2. Eifel Classic berichten wollen, sind herzlich eingeladen. Sie können sich entweder vorab oder direkt vor der Veranstaltung im Historischen Fahrerlager am Nürburgring akkreditieren.

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