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Ergebnis 24-Stunden-Rennen Nürburgring 2009

Manthey gewinnt zum vierten Mal in Folge

24h Rennen Nürburgring 2009 Ziel Foto: Jürgen Gebhardt 107 Bilder

Das 37. ADAC Zurich 24h-Rennen entwickelte sich von der ersten bis zur letzten Runde zu einem wahren Krimi. Im ständigen Kampf mit den Audi R8 LMS um die Spitze, zeigte Manthey-Racing die bessere Leistung und sicherte sich mit dem Porsche 997 GT3 RSR den vierten Sieg in Folge.

24.05.2009 Powered by

Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann machten den Triumph für Manthey Racing perfekt und unterstrichen damit einmal mehr die Stärke des Teams rund um Teamchef Olaf Manthey. Mit dem vierten Sieg in Folge sicherte sich nicht nur Manthey einen Rekord, sondern auch Marcel Tiemann. Als einzigem Fahrer gelang es ihm fünf Gesamtsiege beim 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife einzufahren.

Von der ersten bis zur letzten Runde Gas geben

"Der fünfte Sieg war bislang der härteste", sagte Tiemann. "Gegen vier Audi zu gewinnen, die mehr oder weniger Werks-Autos sind, war etwas Besonderes. Das ist ein Sieg, der für uns alle sehr viel bedeutet." Teamkollege Timo Bernhard ergänzte: "Normalerweise teilen wir uns so ein Rennen ein, aber dieses Mal mussten wir von der ersten bis zur letzten Runde Gas geben. Das war auch das erste 24h-Rennen am Nürburgring, bei dem ich so viele Rad-an-Rad-Duelle hatte."

24-Stunden-Rennen Nürburgring 2012: Zeitplan, Rahmenprogramm und mehr 5:15 Min.

Doch der Kampf an der Spitze war hart - insgesamt 23 Mal wechselte die Führung. Die stärksten Konkurrenten waren für den Manthey-Porsche die Audi R8 LMS aus der neu geschaffenen GT3-Klasse. Christian Abt, Jean-Francoise Hemroulle, Pierre Kaffer und Marcel Fässler vom Team Abt beendeten das Rennen auf dem zweiten Platz mit einer Runde Rückstand auf den Sieger mit der Startnummer eins. "Ich kenne das Auto in- und auswendig. Umso mehr freue ich mich darüber, was wir heute erzielt haben. Wir haben uns etwas zurückgenommen und die Rechnung ist aufgegangen", sagt Christian Abt.

Der dritte Platz ging an Mantheys zweites heißes Eisen im Feuer: Emmanuel Collard, Wolf Henzler, Richard Lietz und Dirk Werner überquerten mit drei Runden Rückstand mit ihrem Porsche 911 GT3 Cup S (GT3-Klasse) die Ziellinie. "Wir hatten den Speed um die Plätze eins, zwei und drei zu kämpfen. Bis auf diese Antriebswellen-Geschichte hat das Auto keine Probleme gemacht", sagte Richard Lietz.

Audi rollte in Führung liegend aus

Eine Vorentscheidung fiel am Sonntagvormittag in der 126. Runde. Das Audi-Quartett Marc Basseng, Marcel Fässler, Mike Rockenfeller und Frank Stippler rollte in Führung liegend im Bereich Hohe Acht aus und musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben. Der Manthey-Porsche übernahm daraufhin die Führung vor dem Manthey-GT3-Porsche. Kurz darauf musste aber auch der GT3-Porsche wegen einer defekten Antriebswelle an die Box und überließ damit den zweiten Platz dem R8 von Abt/Hemroulle/Kaffer/Fässler. Die Reparatur dauerte aber nicht lange und der Manthey-GT3-Porsche konnte sich wieder an Position drei einreihen.

Während der ganzen Nacht wechselten sich der Phoenix-Audi R8 von Basseng/Fässler/Rockenfeller/Stippler und der Manthey-Porsche von Bernhard/Lieb/Dumas und Tiemann an der Spitze ab. Zwischenzeitlich schien nur die dreiminütige Stop-and-Go-Strafe für Manthey das Zünglein an der Waage zu sein. Doch Manthey legte Protest ein und wehrte sich gegen den Vorwurf unter gelber Flagge zu schnell gewesen zu sein. Die Rennleitung las später die Daten am Manthey 911 GT3 RSR aus und schrieb die drei Minuten daraufhin wieder gut, da sich der Verdacht einer Geschwindigkeitsübertretung unter gelber Flagge nicht bestätigte.

Chancengleichheit durch Balance of Performance-System

Schon zu Beginn des Rennens zeigte sich der Erfolg des Balance of Perfomance-Systems, das für noch mehr Chancengleichheit zwischen den Fahrzeugen an der Spitze sorgen soll. Gleich nach dem Start lieferte sich Marc Lieb ein packendes Stoßstangen-Duell mit Dirk Adorf im Raeder Ford GT. Auch während des Rennens konnte sich keines der vier Autos der Spitzengruppe mit dem Manthey-Porsche, dem Manthey-GT3-Porsche und den Audi R8 LMS von Abt und Phoenix richtig absetzen. "Das Reglement geht in die richtige Richtung", sagte Tiemann. "Es gibt aber noch ein paar Ecken und Kanten, an denen man noch feilen muss."

Hans-Joachim Stuck, Frank Biela, Emanuele Pirro und Marcel Fässler beendeten das Rennen im Phoenix-Audi R8 auf dem 12. Rang. Timo Scheider, Mattias Ekström, Marco Werner und Lucas Luhr im Abt-R8 sahen die Zielflagge als 23. Der Ford GT von Raeder Motorsport fiel wegen eines Motorschadens aus.

Die Top20 finden sie am Ende des Artikels.

Die Top 20 im Überblick:
 
1.  Porsche 911 GT3 RSR
Bernhard Timo, Lieb Marc, Dumas Romain, Tiemann Marcel
 
2.  Abt Audi R8 LMS
Abt Christian, Hemroulle Jean-Francois, Kaffer Pierre, Luhr Lucas
 
3.  Porsche 911 GT3 Cup S
Collard Emmanuel, Henzler Wolf, Lietz Richard, Werner Dirk
 
4. Porsche 997 GT3 Cup
Alzen Uwe, Bert Sascha, Arnold Lance David, Mies Christopher
 
5. Audi R8 LMS
Basseng Marc, Fässler Marcel, Rockenfeller Mike, Stippler Frank
 
6. Porsche 997
Schmitz Sabine, Abbelen Klaus, Dr. Althoff Edgar, Heyer Kenneth
 
7. Porsche 911 GT3
Kräling Frank, Gindorf Marc, Scharmach Peter, Holzer Marco
 
8. Porsche 997 Cup S
Bermes Heinz-Josef, Kainz Oliver, Schmickler Frank, Bergmeister Jörg
 
9. Porsche 997 RSR
Quinn Anthony, Quinn Klark, Baird Craig, Denyer Grant
 
10. BMW Z4-M Coupe
Adams Rudi, Ludwig Luca, Meier Arnd, Grossmann Markus 
 
11. Nissan Z 33
Dumbreck Peter, Tanaka Tetsuya, Hoshino Kazuki, Schoysman Dirk
 
12. Audi R8 LMS
Stuck Hans-Joachim, Biela Frank, Pirro Emanuele, Fässler Marcel
 
13. Porsche 997 GT3 Cup
Schratz Michael, Herbst Jochen, de Bruijn Nick, Tsarev Evgeny
 
14. Porsche 997 GT3 Cup
Schmidt Peter, Schultis Mirco, Konopka Miro, Plesse Hannes
 
15. VW Scirocco
Johansson Jimmy, Gruber Florian, Thiim Nicki, Karlhofer Martin
 
16. Porsche 997 GT3 Cup
"König Peter", Schlichenmeier Steffen, Meyer Jacques, Ecke Kurt
 
17. VW Scirocco GT24-CNG
Ickx Vanina, Klenke Thomas, Terting Peter, Niedzwiedz Klaus
 
18.  Porsche 997 GT3
Krumbach André, Jacoma Ivan, Schlotter Harald, Fuchs Holger
 
19. Audi A3
Deegener Elmar, Wohlfahrt Jürgen, Breuer Christoph, Gass Hans Martin
 
20. VW Scirocco GT 24
Heger Altfrid, van Dam Carlo, Cheng Cong Fu, Mailleux Franck


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Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist ...
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