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2. Zeittraining 24-Stunden-Rennen 2009

Raeder-Team holt mit dem Ford GT die Pole Position auf der Nordschleife

24h-Rennen 2009 Nürburgring Auto Strecke Foto: SB-Medien 94 Bilder

Mit einem Überraschungs-Coup eroberte der Ford GT des Raeder-Teams im zweiten Zeittraining des 24h-Rennens die Pole Position und düpierte damit die versammelten Favoriten: Dirk Adorf genügte am Freitagnachmittag (22.5.) eine einzige perfekte Runde gleich zu Beginn des Qualifyings, um in 8:36,536 Min. die Bestzeit zu setzen.

22.05.2009 Powered by

Das Privatteam mit Nürburgring-Architekt Hermann Tilke, Dirk Adorf, Marc Hennerici und Thomas Mutsch geht damit vor den Vorjahressiegern Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann im Porsche 911 GT3-RSR sowie dem Audi-Team mit Marc Basseng, Marcel Fässler, Mike Rockenfeller und Frank Stippler (Audi R8 LMS) ins Rennen.
 
Die Qualifying-Zeiten lassen dabei auf ein spannendes Rennen hoffen: Die drei Spitzenreiter trennten nach der fliegenden Runde auf der 25,378 km langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs gerade einmal 1,017 Sekunden. Die ersten neun Teams lagen innerhalb von 9,251 Sekunden. "Das Reglement ist wirklich so ausgelegt, dass zig Fahrzeuge vorne mitfahren können. Das wird ein 24h-Sprintrennen. Wir müssen volles Rohr fahren, um mithalten zu können", sagte Marc Lieb. Rund eine halbe Stunde vor Ende des Trainings beendete der Titelverteidiger die Zeitenjagd und schonte das Auto mit der Startnummer eins für das Rennen.

24-Stunden-Rennen Nürburgring 2012: Zeitplan, Rahmenprogramm und mehr 5:15 Min.

Audi R8 belegen Position drei bis sechs
 
Die Spitzenpositionen beim 24h-Rennen wurden gleich zu Beginn des zweistündigen zweiten Qualifyings gesetzt. Die zwanzig schnellsten Teams des Feldes genossen das Privileg, als erste auf die fliegende Qualifying-Runde gehen zu dürfen - und lieferten sich ein Vollgas-Duell der Extraklasse. "Wir wussten zwar, dass wir schnell sind, wir wussten jedoch nicht, wie stark die Konkurrenz wirklich ist", beschrieb Polesetter Dirk Adorf.
 
"Diese Traumrunde konnte ich aber nur deshalb fahren, weil ich von Timo Scheider einen optimalen Windschatten bekam. Er hat mich über die komplette Döttinger Höhe gezogen. Als ich dann über die Ziellinie fuhr, schrie mir mein Teamchef vor Freude ins Ohr." Windschatten-Spender Scheider blieb mit seinem Audi R8 "nur" die fünfte Startposition - und ein trotzdem zufriedenes Fazit: "Wir sind vorne in den ersten Startreihen dabei, genau da wollten wir auch hin", so der Wahl-Österreicher.
 
Auch seine Teamkollegen werden beim Rennen in der Spitzengruppe mitmischen, die R8 belegen die Startpositionen drei bis sechs: Hinter dem Phoenix-Auto um Marc Basseng rangieren der Abt-Sportsline-R8 mit Christian Abt, Jean Francois Hemroulle, Pierre Kaffer und Lucas Luhr, der sich mit Fallen der schwarz-weißkarrierten Flagge auf die vierte Position verbesserte. Es folgen die R8 LMS von Abt Sportsline um Timo Scheider und der Phoenix-Audi um Altmeister Hans-Joachim Stuck.

Titelverteidiger Manthey ist optimistisch
 
Zufriedene Gesichter gab es auch an der Box der Vorjahressieger. Teamchef Olaf Manthey prophezeite für das 24h-Rennen: "Das wird ein 24-Stunden-Sprint, aber wir sind mit unseren beiden Porsche bestens gerüstet. Unsere Marschroute für das Rennen ist klar: Die beiden Speerspitzen werden volles Tempo gehen, unser drittes Eisen im Feuer ist der Wochenspiegel-Porsche, mit dem wir in Schlagdistanz bleiben wollen."

Wie die Fahrer der Motor Presse Stuttgart abgeschnitten haben, lesen sie in den News zum 2.Zeittraining.

Das Rennen startet am Samstag, den 23. Mai, um 16.00 Uhr (siehe Zeitplan). Ab 15.00 Uhr können Sie den kostenlosen Live-Stream auf sportauto-online.de sehen.

Weitere Informationen finden Sie im sport auto-Spezial zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

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