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24h-Rennen Le Mans 2009

Vorschau auf das Duell Audi vs. Peugeot

Audi R15 Foto: Audi 62 Bilder

In Le Mans kommt es auch 2009 wieder zum spannenden Zweikampf Audi gegen Peuegeot. Im Vorjahr hatten die Ingolstädter noch knapp die Oberhand. Können die Lokalmatadoren in diesem Jahr die Audi-Serie brechen?

05.06.2009 Powered by

2008 feuerte Peugeot bereits einen Warnschuss ab, der bei Audi gesessen hat. In den Trainings deutlich überlegen, mussten die Franzosen am Ende aber doch zuschauen, wie der erfahrene Konkurrent aus Deutschland den achten Sieg in neun Jahren feierte. Dabei half den Ingolstädtern allerdings auch der in Le Mans eher seltene Regen, den Angriff der Löwen abzuwehren.

Audi mit Neuentwicklung am Start

Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich war nach dem knappen Sieg allerdings klar, dass mit dem alten R10 TDI die Serie auf Dauer nicht zu halten war. Die Entwicklung war ausgereizt und so machten sich die Audi-Ingenieure an den Aufbau eines komplett neuen Langstrecken-Prototypen. Heraus kam der revolutionäre Audi R15, den der Hersteller selbstbewusst als den Sportwagen der zweiten Generation anpreist.
 
Peugeot blieb allerdings auch nicht untätig und unterzog seinen Diesel-LMP1 einer Generalüberholung. Vor allem in puncto Zuverlässigkeit und bei der Schnelligkeit der Boxenstopps wurde gearbeitet, zwei Kriterien in denen Audi in der Vergangenheit Vorteile hatte. Um Audi zu schlagen, setzen die Franzosen in Le Mans sogar erstmals noch einen vierten Peugeot 908 Hdi ein, der vom Pescarolo-Team betreut wird.

Lola-Aston Martin setzt auf Benzin-Motoren

Auch von Audi sind einige zusätzliche Fahrzeuge am Start. Das Privatteam von Colin Kolles setzt zwei leicht modifizierte Vorjahres-R10 ein. Diese werden aber wohl nur geringe Chance haben, im Kampf um den Gesamtsieg gegen die Neuwagen zu bestehen.
 
Konkurrenz droht schon eher von den vier Lola-Aston Martin. Im Gegensatz zu den Diesel-befeuerten Audi und Peugeot setzt die britische Kombination auf einen Sechsliter-V12-Benziner. Aus deutscher Sicht interessant ist der Start von Stefan Mücke, der sich zusammen mit Jan Charouz und Tomas Enge einen der hellblauen Lola-Astons teilt. In den anderen Fahrzeugen sitzen unter anderem die ehemaligen F1-Piloten Jos Verstappen und Anthony Davidson.

Beim bisher einzigen Aufeinandertreffen der beiden Favoriten konnte Audi die Oberhand behalten. In Sebring trennten die beiden Erzrivalen nach zwölf Stunden allerdings nur die Winzigkeit von 22 Sekunden. Während sich Peugeot anschließend noch den Sieg beim Ardennen-Klassiker in Spa sicherte, verzichtete Audi auf weitere Einsätze des R15. Einen Prognose über die Stärken in Le Mans ist somit schwierig.

Größere Konkurrenz in der LMP2

Auch in der kleinen Prototypen-Klasse LMP2 wird ein spannender Kampf erwartet. Hier muss sich der Vorjahressieger Porsche RS Spyder gegen die aufgerüstete Konkurrenz der Mazda und Judd-Teams erwehren. Nachdem die Leistung der Zuffenhausener reglementsbedingt beschnitten wurde, sind sie nicht mehr der alleinige Favorit. Für Porsche sprechen allerdings die Zuverlässigkeit, die erfahrene Fahrerbesetzung und der professionelle Ingenieursstamm. Auf dem Papier haben aber vor allem die Piloten in den geschlossenen Lola-Cockpits Aerodynamik-Vorteile.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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