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24h-Rennen Nürburgring 2008

sport auto-Team im Pech

Foto: sport auto 24 Bilder

Das 24-Stunden-Rennen hat wieder einmal seinen Tribut gezollt: Der sport auto-Kader musste einen Totalausfall verzeichnen: Der Renn-Audi R8 musste wegen technischer Probleme auf einen Start verzichten, während die beiden anderen Wagen unglücklich von der Strecke abkamen.

25.05.2008 Christian Gebhardt Powered by

Pech für das sport auto-Team

Für den sport auto R8 war vor dem Start schon Schluss: "Wir waren zeitlich knapp dran, aber wir wollten den Fans eine tolle Show bieten und den Fans das Auto auch zeigen. Wir versprechen so schnell wie möglich auf die Nordschleife mit diesem langfristig geplanten Projekt wiederzukommen", hallte es am Freitagabend (23.5.) über die Streckenlautsprecher in die Eifel beim nächtlichen Zeittraining hinaus.

Den zahlreichen Fans auf den Campingplätzen rund um die Nordschleife blieb die frisch gegrillte Bratwurst und das kühle Bier im Hals stecken als sport auto-Chefredakteur Horst von Saurma das frühzeitige Aus des Audi R8 verkündete.

Erneuter Angriff in der VLN

Nur unterkriegen lässt sich hier niemand. Während der Renn-Audi R8 weiter mit Hochdruck auf Vordermann gebracht wird, plant die Crew bereits den Einsatz des Fahrzeugs in Kürze bei der VLN. Indirekt ist dies zugleich die Vorbereitung auf den Einsatz 2009, auf jeden Fall wird das Antlitz der Nordschleife noch dieses Jahr von dem blauen R8 berreichert.

Ausfall für Wassertheurer

Auch für sport auto-Redakteurin Anja Wassertheurer war das Rennen vorzeitig beendet. "Ich bin von 22 bis 24 Uhr ins Auto gestiegen und trotz wechselhaften Wetterbedingungen mit abwechselnder Trockenheit und Regen lief es richtig gut. Ich konnte in meiner Klasse zwei Plätze gutmachen. Dann hat mein Teamkollege übernommen und nach zwei Runden waren wir draußen", beschreibt Wassertheurer die nächtliche Renn-Tragödie.

Bevor die sport auto-Redakteurin ihre Nachtfahrt antreten konnte, wurde das Team noch durch einen zwanzigminütigen Boxenstopp mit unplanmäßigen Schweißarbeiten zurückgeworfen. Später flog der Teamkollege dann im Streckenabschnitt Wehrseifen ab. Da half dann auch kein Schweißen mehr. "Der Rahmen ist total verzogen und müsste erst einmal auf die Richtbank. Das war es leider." Da zeigt das 24h-Rennen erneut eine tragische Seite, völlig fehlerfrei unterwegs und trotzdem aus und vorbei.

Astra-Aus im Nacht-Training

Für das sport auto-Duo Jochen Übler und Marcus Schurig verlief schon das zweite Kräftemessen bei Dunkelheit am Freitag tragisch: "Ich bin meine zwei Pflichtrunden gefahren und dann hat unser dritter Mann einen schweren Abflug im Kesselchen", erklärte Jochen Übler konsterniert. Im schnellen Mut-Abschnitt war SAT.1-Autotester Mayk Wienkötter von der Strecke abgekommen und hatte auf einer Bodenwelle die Kontrolle über den blauen Opel Astra GTC von Kissling Motorsport verloren. "Das ist wirklich bitter und der größte denkbare Super-Gau", sagte auch Marcus Schurig über das frühe 24h-Aus im zweiten Zeittraining.


Nur zwei von Team Motor Presse sahen das Ziel

Zusammen mit VW-Technikvorstand Ulrich Hackenberg, Ex-DTM-Pilot Altfrid Heger und Matthias Malmedie belegte der ams-Chef Position 32 in der Gesamtwertung. "Das Auto war sehr zuverlässig. Hätten wir die ausgefallene Servolenkung früher behoben, wäre noch ein Platz weiter vorne möglich gewesen", sagte Ostmann nach dem Rennen.

Bis zur Morgendämmerung leistete sein Team Knochenarbeit und fuhr zum Teil komplett ohne Servo-Unterstützung. Nach mehreren Drehern tauschte das VW-Werksteam dann die Servopumpe. Mit Platz fünf in der Klasse SP 3T komplettierte Ostmann das erfolgreiche Endergebnis der Werks-Scirocco (P1 und P2 in der Klasse SP3T).

Trotz Servo-Problemen im Ziel

Hinter Bernd Ostmann sah mit Andreas Leue ein weiterer Motor Presse-Fahrer die Zielflagge. Der AUTOStrassenverkehr-Redakteur fuhr mit seinem Pirelli-Audi TT auf Position 85. "Das halbe Rennen ohne Servolenkung. Ich brauche Spinat und zwar intravenös um wieder zu Kräften zu kommen. Nein, Spaß beiseite ich freue mich, dass ich die Chance hatte hier im Pirelli-TT anzutreten und dann auch noch ins Ziel zu kommen. Vielen Dank an das gesamte Team, die hervorragende Arbeit geleistet haben." Wie der ams-Chefredakteur kämpfte Leue auch mit einer ausgefallenen Servolenkung und fiel nach unplanmäßigen Boxenstopps zurück.

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