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30 Neue in allen Klassen

Unsere Kauftipps bis 2018

VW Polo Foto: Christian Schulte 30 Bilder

Sportlich, praktisch oder elektrisch? Unsere Kauftipps bis ins Jahr 2018 zu 30 neuen Modellen.

13.08.2016 Marcus Peters, Jens Dralle, Birgit Priemer, Jens Katemann 7 Kommentare

Klein- und Kompaktwagen

  • VW Polo ➔ 2017 • ab 13.000 Euro

Auch bei den Kleinen scheint das Größenwachstum unaufhaltsam: In der sechsten Generation wird der VW Polo bei der Außenlänge die Vier-Meter-Marke einreißen, wenn auch knapp, um den hinten Sitzenden mehr Beinfreiheit zu schenken. Dennoch soll der Kleinwagen je nach Motorisierung um bis zu 70 Kilogramm leichter werden. Neu: jede Menge Optionen aus dem Reich der höheren Klassen. Die adaptiven Stoßdämpfer dürften den Polo zum Komfort-König seiner Klasse machen. Weiter aufgerüstet wird auch beim Infotainment – mit großem Touchscreen und digitalem Kombi-Instrument (aufpreispflichtig). Erstmals plant VW im Polo einen alternativen Antrieb – einen Parallelhybrid, bestehend aus Dreizylinder-Benziner und einer E-Maschine. Einen Dieselmotor wird es wohl nicht mehr geben.

  • Audi A1 ➔ 2018 • ab 16.000 Euro

Wie bisher soll auch der neue Audi A1 den Mini aufs Korn nehmen, wird sich also in den besseren Lifestyle-Kreisen fortbewegen – und entsprechend im höheren Preissegment. Aus diesem Grund wird es neben dem viertürigen Sportback auch weiterhin einen Zweitürer geben. Um an Agilität zuzulegen, muss der Mini-Konkurrent an Gewicht abspecken. Einen großen Schritt nach vorn wird der A1 auch bei den Fahrerassistenzsystemen unternehmen. Hier lässt die aktuelle Generation noch Luft nach oben, ebenso beim Infotainment; optional wird Audi ein virtuelles Cockpit nach Art des TT anbieten.

  • Ford Fiesta ➔ 2017 • ab 13.000 Euro

Der neue kleine Bruder namens Ka+ rückt ihm gehörig auf die Pelle, dennoch hat der Fiesta auch künftig nur wenig Spielraum beim Größenwachstum – einiges deutet darauf hin, dass der Kleinwagen nach wie vor auf der 2008er-Plattform basieren wird. Diese wird allerdings grundlegend überarbeitet, weshalb sich Interessenten auf ein deutlich hochwertigeres Ambiente samt völlig neuem Bediensystem freuen können. Zusätzlich soll der Ford endlich bei den Assistenzsystemen zur Konkurrenz aufschließen. Motorseitig bleiben die Dreizylinder-Benziner mit und ohne Turboaufladung. Die sportlichen ST-Ableger werden weiterhin von Vierzylindern befeuert.

  • Ford Focus ➔ 2018 • ab 17.000 Euro

Selbst wenn man sich nur den 125-PS-Ecoboost leisten kann, so pilotiert man doch im Tagtraum den potenten Spaßmacher namens RS. In den Gedanken seiner Fans steht der Focus sinnbildlich für die Sportvariante, weshalb auch die vierte Generation eine erhalten wird. Ganz dem Umweltgewissen verpflichtet, wird der Hersteller daneben wohl eine Hybridvariante anbieten, wohingegen die Zukunft des E-Focus ungewiss erscheint: Er verkaufte sich zu schleppend. Handlungsbedarf haben die Verantwortlichen in Sachen wahrnehmbare Qualität erkannt: Nicht nur, dass bessere Kunststoffe in den Innenraum einziehen – sie sollen auch exakter eingepasst werden.

Mercedes A-KlasseFoto: Christian Schulte
Im Lastenheft der nächsten A-Klasse stehen mehr Kopffreiheit im Fond, bessere Übersichtlichkeit und noch mehr Luxus im Interieur.
  • Mercedes A-Klasse ➔ 2018 • ab 24.000 Euro

Der Konzeptwechsel vom Van-artigen Familien- und Rentnermobil zum sportlichen Kompakt-Beau hat Generation zwei 2012 in den Rang eines Bestsellers erhoben. Zeit, über einen Nachfolger nachzudenken: In dessen Lastenheft stehen mehr Kopffreiheit im Fond, eine etwas bessere Übersichtlichkeit und ein noch luxuriöser anmutendes Cockpit. Auch diesseits der zu erwartenden AMG-Variante soll die künftige A-Klasse in ihrem Design wieder eine überdurchschnittliche Agilität ausstrahlen. Bei den Motoren wird der Käufer je nach Finanzkraft die Wahl aus einer breiten Palette haben; derzeit sind Dreizylinder nicht mehr als eine Fata Morgana. Ein Jahr vor der A-Klasse geht die technisch eng verwandte B-Klasse an den Start; 2019 folgt der CLA samt Shooting Brake.

  • Nissan Micra ➔ 2017 • ab 10.500 Euro

Nissan Micra, Moment, wie sieht der noch einmal genau aus? So geht es vielen, denn das kleinste Modell von Nissan in Europa trägt ein Allerweltsgesicht. Dabei haben die Japaner mit dem Juke bewiesen, dass sie vor Extravaganzen nicht zurückscheuen. Auch beim Micra sind die Tage der Bescheidenheit gezählt: Im nächsten Jahr soll der Nachfolger des Kleinwagens einem radikalen Image-Wandel unterzogen werden. Als Marschroute wurde bereits 2015 die Studie Sway gezeigt, an der sich das Design orientieren soll. Die fünfte Generation wächst in Länge und Breite, streckt sich damit in Richtung vier Meter Länge, bleibt aber der Kleinwagenkategorie treu. Handlungsbedarf sei auch bei der Gestaltung des Innenraums erkannt worden, heißt es in Entwicklerkreisen.

Mittel- und Oberklasse

  • Audi A5 Sportback ➔ 2017 • ab 37.200 Euro

Bereits auf dem diesjährigen Autosalon in Paris zieht Audi das Tuch von der zweiten A5-Variante, dem Sportback mit rahmenlosen Seitenscheiben und großer Heckklappe. Demnach beginnt das Motorenangebot zunächst mit den beiden je 190 PS starken Vierzylinder-TDI und -TFSI. Zwei V6-TDI-Modelle ergänzen das Angebot, die Rolle des Topmodells übernimmt der 354 PS starke S5. Er bekommt eine spezifische Fahrwerksabstimmung, für die zivileren A5 stehen alternativ zwei unterschiedlich ausgelegte Adaptivfahrwerke zur Wahl. Etwas später können die Vierzylinder-Modelle mit dem neuen Quattro-Ultra-Allrad bestellt werden, der nicht nur die Kardanwelle abkoppeln, sondern zusätzlich per Klauenkupplung den Kraftschluss zu den Hinterrädern unterbrechen kann.

  • BMW 5er ➔ 2017 • ab 43.000 Euro

Der aktuelle 5er schafft den Spagat zwischen Agilität und Komfort besonders gut. Die Erwartungen an den 5er-Nachfolger sind also hoch, die geplante Reduzierung des Gewichts um rund 100 Kilogramm (je nach Ausstattung) lässt auf eine nochmals höhere Fahrdynamik hoffen – ohne Einbußen beim Federungskomfort. Sein Alleinstellungsmerkmal bleiben (vorerst) der 540i und 530d, deren aufgeladene Reihensechszylinder-Motoren viel Durchzugskraft und Drehfreude bei emotionalem Klang versprechen. Der Bestseller: 520d. Die neue Alternati

  • Jaguar XF Sportbrake ➔ 2017 • ab 43.500 Euro

So fleißig die Jaguar-Händler derzeit unterschriebene Kaufverträge für den SUV F-Pace auch einsammeln, die Fan-Gemeinde des XF Sportbrake ist mittlerweile zu groß, um sie zu vernachlässigen. Also stellen die Briten der Limousine Mitte nächsten Jahres einen Kombi zur Seite, der speziell in Kombination mit dem 180 PS starken Vierzylinder- Diesel gewerbliche Kunden zum Umsteigen von deutschen Premium-Produkten verleiten soll. Und wer zwar gerne Allradantrieb, aber keinen SUV haben möchte, kann Ersteren für 2.600 Euro Aufpreis auch beim Sportbrake ordern. Weniger rational, aber für Jaguar lukrativ: Die Power-Varianten XF-R und XF-RS mit bis zu 600 PS starken V8-Motoren. Sie folgen etwa eineinhalb Jahre später.

  • Mercedes S-Klasse ➔ 2017 • ab 82.500 Euro

An den drei Streifen sollt ihr sie erkennen – nein, damit sind nicht neue Sportschuhe gemeint, sondern die überarbeitete S-Klasse. Sie bekommt neu gestaltete Scheinwerfer mit je drei LED-Tagfahrlicht- Bögen – und der neuesten Multibeam-Technologie mit je 84 LED. Das Motorenprogramm wird ebenfalls umgestrickt, denn in der Luxuslimousine arbeiten neue Dreiliter-Reihensechszylinder-Motoren mit Turboaufladung, entweder als Diesel (OM 656, rund 320 PS) oder Benziner (M 256, über 400 PS). Zu konventionell? Bitte schön: Der Plug-in-Hybrid S 500 e soll künftig kabellos, also per Induktion, geladen werden können. Parallel steigt die rein elektrische Reichweite durch weiterentwickelte Li-Ion-Akkus von 30 auf 50 Kilometer.

  • Porsche Panamera Sport Turismo ➔ 2018 • ab 90.000 Euro

Während Mercedes seit Langem ein Cabrio in der Oberklasse wagt, riskiert Porsche einen Kombi – der natürlich nicht so heißt, sondern den Namenszusatz Sport Turismo trägt. Die neue Karosserieform bringt neben mehr Laderaum auch etwas mehr Kopffreiheit für die Fondpassagiere. Unter der Haube der neuen Panamera-Generation scheint ebenfalls mehr Platz zu sein, denn nun passt endlich ein V8-Diesel hinein. Den borgt sich Porsche von Audi, übernimmt den 435 PS starken TDI mit elektrisch angetriebenem Verdichter aus dem SQ7. Das maximale Drehmoment liegt bei beeindruckenden 900 Newtonmetern. Allradantrieb? Selbstverständlich. Gilt aber vorerst für alle Varianten. Günstigere Heckantriebsmodelle folgen später.

  • Volvo S60/V60 ➔ 2018 • ab 30.000 Euro

Zunächst schickt Volvo 2017 die zweite Generation des Mittelklasse- SUV XC60 auf den Markt, bevor rund ein Jahr später die Limousine S60 und der Kombi V60 ersetzt werden. Alle basieren wie schon die großen S/V/XC90 auf der sogenannten Skalierbaren Produkt-Architektur. Das Gesicht der neuen Modelle interpretiert jeweils die vom XC90 vorgegebene Linie, so reicht beispielsweise die „Thors Hammer“-Lichtgrafik bis an den Kühlergrill ran. Der S60 soll nicht mehr ein Coupé imitieren, sondern ein klar erkennbares Stufenheck bekommen. Beim V60 erhöht sich ebenfalls der Nutzwert durch eine steiler als bislang stehende Heckscheibe. In der Länge legen beide einige Zentimeter zu, die Breite bleibt bei etwa 1,85 Meter.

E-Autos und Hybride

  • BMW i8 Spyder ➔ 2018 • ab ca. 145.000 Euro

So viel steht bereits heute fest: Der BMW i8 wird in die Annalen der Autogeschichte eingehen. Als eines der ersten Modelle nämlich, die trotz oder auch gerade wegen der Kombination eines alternativen Antriebskonzeptes mit den Genen eines Sportwagens Emotionen ausgelöst haben – positive, versteht sich. Jetzt dreht BMW die Story weiter: 2018/19 soll die offene Variante in Form eines Spyder auf den Markt kommen. Die Leistung des aktuell 362 PS starken Plug-in-Hybridmodells soll bis dahin auf rund 400 PS gesteigert werden, die rein elektrische Reichweite von aktuell 37 Kilometern steigt dann auf 50 Kilometer. Den Innenraum prägen große Bildschirmflächen, Gestensteuerung und Sportsitze, die je nach Fahrmodus automatisch enger oder weiter werden.

  • Audi Q6 ➔ 2018 • ab 80.000 Euro

Diese Q-Variante positioniert Audi zunächst als reines Elektroauto mit rund 500 Kilometern Reichweite, später könnte analog zum Mercedes GLC auch noch ein Wasserstoffmodell folgen. Im Vergleich zum Q5 verfügt er über zehn Zentimeter mehr Radstand, fällt aber im Bereich des hinteren Dachs coupéartiger ab. Das Modell mit Allradantrieb gibt es als Vier- und als Fünfsitzer. Das Leistungsspektrum rangiert zwischen 300 und 500 PS. Zu seinen Hauptkonkurrenten zählen Mercedes GLC Fuel Cell und Tesla Model X – aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.

  • Mercedes GLC Fuel Cell ➔ 2017 • ab 80.000 Euro

Schon ab dem nächsten Jahr will Mercedes den GLC auf C-Klasse- Basis als Brennstoffzellen-Modell anbieten, das über eine 9 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie verfügt, die als zusätzliche Energiequelle für den Elektromotor dient. Der sorgt für die ersten 50 Kilometer rein elektrische Reichweite, verfügt über die Möglichkeit der Energierückgewinnung und lässt sich an der Steckdose aufladen. Für die restlichen 500 Kilometer Reichweite sorgt der Wasserstoffantrieb, dessen Betankung in rund drei Minuten erfolgen soll. Die Leistung des GLC Fuel Cell soll bei rund 200 PS liegen.

Porsche Mission E Foto: Porsche
Das Porsche Mission E-Konzept, das auf der IAA 2015 präsentiert wurde, gibt vor, in welche Richtung das Design des Sport-Stromers aus Zuffenhausen gehen wird.
  • Porsche Mission E ➔ 2018/19 • ab 150.000 Euro

Klar, billig geht anders. Aber dieser Elektroauto-Renner, der noch unter dem vormaligen Porsche-Chef Matthias Müller (jetzt VW-Konzernchef) in Form einer IAA-Studie aufgelegt wurde, ist allein optisch ein Hingucker. Er macht Elektroantrieb auch unter stilistischen Gesichtspunkten attraktiv. Ende der Schwärmerei, die Eckdaten: 600 PS, Allradantrieb, vier Sitze, eigene Plattform, 500 Kilometer Reichweite. Ganz wichtig: Bis dahin soll es ein Schnellladesystem geben, das den Mission E innerhalb von 15 Minuten zu 80 Prozent wieder flottmacht, falls der Akku mal leer sein sollte.

  • Tesla 3 ➔ 2017 • ab 35.000 US-Dollar

Teslas Ankündigung, einen elektrisch betriebenen Konkurrenten zu Audi A4 und BMW 3er anbieten zu wollen, hat einen Vorbestellungs- Boom ausgelöst. Noch sind nicht alle Fakten bekannt, aber der Tesla soll rund 350 Kilometer rein elektrisch fahren und in weniger als sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Da der Verbrennungsmotor entfällt, gibt es wie bei den anderen Tesla-Modellen auch hier vorne und hinten Stauvolumen. Ein Preis für Deutschland existiert aktuell noch nicht.

  • VW e-Golf Facelift ➔ 2017 • ab 35.500 Euro

Im Spätherbst dieses Jahres stellt VW das Facelift für den Golf vor und schickt den Bestseller in diesem Zuge 2017 auch mit einer deutlich erhöhten elektrischen Reichweite ins Rennen: Der e-Golf, der es bislang auf eine theoretische Reichweite von 190 Kilometern gebracht hat, schafft dann 300 Kilometer – gehen wir in der Praxis mal von etwa 220 bis 250 aus. Der Bestseller aus Wolfsburg bekommt beim Facelift außerdem Gestensteuerung und ein komplett überarbeitetes Multimedia-System.

Kleine und kompakte SUV

  • Mercedes GLB ➔ 2018 • ab unter 30.000 Euro

Wer viel Platz braucht und einen Mercedes fahren will, muss zurzeit mindestens 33.439 Euro für ein C-Klasse T-Modell ausgeben. Anders bei BMW: Dort geht es mit dem 2er Gran Tourer bereits bei 27.350 Euro los. Die logische Antwort wäre eine längere B-Klasse. Doch Mercedes geht einen anderen Weg: Statt auf einen Van setzen die Stuttgarter auf einen rund 4,60 Meter langen, geräumigen SUV (knapp 600 Liter Kofferraumvolumen), der in seiner kantigen Formensprache Anleihen am legendären G-Modell nimmt. Anders als der große Bruder GLC basiert der GLB (ist noch ein Arbeitstitel!) auf der günstigeren MFA2-Architektur der A-Klasse-Familie. Wahlweise soll es ihn mit Front- oder Allradantrieb geben. Sogar für eine dritte Sitzreihe soll ausreichend Raum vorhanden sein. Vorstellung: Ende 2018.

  • Opel Adam SUV ➔ 2017 • ab unter 20.000 Euro

Auch Opel verabschiedet sich sukzessive aus dem Van-Segment und bedient die Kunden stattdessen mit SUV. Im nächsten Jahr bekommt der erfolgreiche Kompakt-SUV Mokka X einen geräumigeren Bruder, der den Meriva ersetzen soll. Während das abgesetzte Dach an den kleinen Adam erinnert, orientiert sich die Front am aktuellen Markengesicht. Das Platzangebot soll nahezu identisch mit dem des Meriva sein. Der Adam SUV (Arbeitstitel) ist das erste Produkt aus der Kooperation mit dem französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroën). Moderner Innenraum mit Touchscreen und Konnektivität wie im Astra.

  • Seat Ibiza SUV ➔ 2017 • ab rund 15.000 Euro

Ab Sommer 2017 ergänzt Seat sein Angebot um einen kleinen SUV, der aber mit rund 400 Litern Kofferraumvolumen durchaus ein erstwagentaugliches Platzangebot besitzt. Gegner sind etwa der Peugeot 2008 und der Renault Captur. Die Motorenpalette entspricht weitgehend der des Ibiza, Allradantrieb ist nicht vorgesehen. Der kleine Crossover kann stark individualisiert werden – etwa mit einem andersfarbig lackierten Dach. Die Fahrzeuglänge beträgt handliche 4,10 Meter. Der Ibiza SUV (Name steht noch nicht fest) basiert auf dem Modularen Querbaukasten des Konzerns, auf den auch die nächsten Generationen des Ibiza und des VW Polo wechseln werden. Modernes Cockpit mit großem Touchscreen.

  • Skoda Yeti ➔ 2017 • ab rund 20.000 Euro

Der Yeti wird mit einer Länge von rund 4,35 Metern (bisher 4,22 Meter) nun erwachsen. Optisch lehnt er sich an den größeren Bruder Kodiaq an, der bereits im Herbst seine Premiere feiert. Er teilt sich die technische Basis mit dem Seat Ateca (siehe Vergleichstest Seite 142), mit dem er auch gemeinsam vom Band läuft – im Skoda-Werk Kvasiny. Im Vergleich zu seinem spanischen Konzernbruder bietet der Skoda Yeti allerdings mehr Variabilität im Innenraum, etwa eine verschiebbare Rückbank. Das Cockpit mit Touchscreen in der Mitte ist gewohnt aufgeräumt und einfach zu bedienen. Der Yeti bekommt optional Adaptivdämpfer, was den Fahrkomfort spürbar verbessern dürfte.

  • Volvo XC40 ➔ 2017 • ab rund 30.000 Euro

Volvo rundet sein Produkt-Portfolio mit dem XC40 weiter nach unten ab. Anders als der V40 steht der SUV aber nicht auf der alten, noch aus Ford-Zeiten stammenden Plattform, sondern auf einer neuen CMA-Architektur. Diese teilt sich Volvo künftig mit dem chinesischen Mehrheitseigner Geely. Antriebsseitig kommt neben den bereits eingeführten Vierzylinder-Motoren mit zwei Litern Hubraum auch erstmals ein Dreizylinder-Benziner zum Einsatz – wahlweise in Kombination mit einem Elektromotor. Rein elektrische Reichweite des Hybridmodells: 50 km. Mit einer Länge von rund 4,39 Metern wird der XC40 exakt so lang wie ein aktueller Audi Q3. Innenraumdesign und Bedienkonzept ähneln dem XC90. Vorstellung: Ende 2017.

  • VW T-Roc ➔ 2017 • ab rund 20.000 Euro

Die SUV-Familie von VW wird unterhalb des Tiguan künftig durch zwei weitere Modelle ergänzt: eines im Polo- und eines im Golf-Format. Den Anfang macht der Größere der beiden (Arbeitstitel T-Roc), der im Frühjahr 2017 vorgestellt werden soll. Mit 4,30 Metern wird er etwas länger als ein Golf und schluckt mehr Gepäck, da er hinten höher baut. Das Cockpit übernimmt er mit leichten Variationen vom zum Jahresende erscheinenden Golf Facelift. Dabei wird die Anzahl der Knöpfe reduziert und das Display in der Mitte deutlich größer (9,2 Zoll), aus dem Passat bekannte Extras wie Head-up-Display und digitales Kombi-Instrument sind optional erhältlich. Das Motorenangebot ähnelt dem des Golf.

BMW X5Foto: Christian Schulte
Leichter, effizienter und intelligenter soll der neue BMW X5 mit der neuen CLAR-Plattform werden.

Große Geländewagen

  • BMW X5 ➔ 2018 • ab 55.000 Euro

Der X5 ist eine nicht wegzudenkende Größe im BMW-Programm, wenngleich er über die Jahre durch den Ausbau der X-Baureihen viel Konkurrenz aus dem eigenen Haus bekommen hat. Mit dem Modellwechsel im Jahr 2018 rückt der große SUV auf eine neue Plattform (CLAR, steht für „Cluster Architecture“), die durch eine Materialmischung aus Carbon, Alu und Magnesium deutlich an Gewicht einsparen, aber gleichzeitig auch verwindungssteifer ausgelegt werden soll. Geplant sind wiederum Varianten mit Allrad- und Heckantrieb, der Plug-in-Hybrid steigt in seiner rein elektrischen Reichweite auf 50 Kilometer an. Der Einsatz eines Dreizylinders ist nicht geplant, wohl aber der einer scharfen M-Version, die rund 700 PS haben soll.

  • Audi Q8 ➔ 2018 • ab 85.000 Euro

Dieses Auto ist ein absolutes Statement: Mit seinen vertikal angeordneten Streben im Grill dürfte der Q8 ab 2018 zu den absoluten Hinguckern auf den deutschen Straßen avancieren. Er ist etwas für Leute, die gesehen werden möchten und denen der Q7 nicht mehr individuell genug ist. Beide Modelle teilen den Radstand, der Q8 ist aber 50 Millimeter flacher und betont dadurch seinen coupéartigen Zuschnitt. Weitere Unterschiede zum Q7: nur als Fünfsitzer verfügbar, eigenständiges Cockpit und ein durchgezogenes Leuchtband am Heck.

  • Mercedes GLE ➔ 2018 • ab 55.000 Euro

Der Namenswechsel von „M-Klasse“ zu „GLE“ mit dem Facelift 2015 signalisiert die Nähe zur E-Klasse, mit dem Modellwechsel 2018 rücken die beiden technisch noch enger zusammen. Auf dem Baukasten der E-Klasse soll der GLE an Gewicht verlieren und durch Kombination mit der verbesserten Aerodynamik auch sparsamer werden. Zum Einsatz kommt hier die neue Generation der Reihensechszylinder, sowohl bei den Benzinern als auch bei den Dieseln. Der 500 e als Plug-in vergrößert seine elektrische Reichweite von 30 auf 50 Kilometer und kann dann auch induktiv geladen werden. Im Innenraum finden sich auch hier die großen Bildschirmflächen der E-Klasse wieder.

  • Porsche Cayenne ➔ 2017 • ab 72.000 Euro

Nach dem neuen Audi Q7 müssen auch die nächsten großen SUV des VW-Konzerns kräftig abspecken – und zwar um die 200 Kilogramm. Porsche Cayenne und VW Touareg rutschen damit unter zwei Tonnen Leergewicht. Der Cayenne bekommt eine insgesamt sportlich-flachere Linie und orientiert sich im Design an der Panamera-Studie Sport Turismo. Knöpfchen werden bei Porsche gerade kräftig reduziert, die Bedienung deutlich vereinfacht. Auch da ist der neue Panamera ein gutes Vorbild. Zum Einsatz kommt natürlich auch der neue V8-Biturbo mit 550 PS und 770 Newtonmetern Drehmoment, auf der Dieselseite ebenfalls ein V8, der es auf über 400 PS bringt.

  • Skoda Kodiaq ➔ 2017 • ab 25.000 Euro

Er könnte DER Newcomer 2017 werden – der Kodiaq auf Basis des verlängerten VW Tiguan mit Platz für bis zu sieben Personen und einem äußerst attraktiven Einstiegspreis von rund 25.000 Euro. Und attraktiv ist auch das Design: Mit dem neuen SUV stellt die tschechische VW-Tochter einmal mehr unter Beweis, dass sie richtig schöne Autos bauen kann. Das 4,70 Meter lange Modell soll selbst bei voller Bestuhlung mit sieben Sitzen noch ein Kofferraumvolumen von 230 Litern bieten. Motoren? Benziner von 125 bis 220 PS, bei den Dieseln von 120 bis 190 PS. Der Einsatz eines Hybridmoduls ist noch nicht sicher, wobei Entwicklungsarbeiten bereits auf vollen Touren laufen – mit einer elektrischen Reichweite von 50 Kilometern.

  • VW Touareg ➔ 2017 • ab 55.000 Euro

Einen ersten Ausblick auf den Nachfolger des Touareg gab die Studie T-Prime Concept GTE im Frühjahr, die zeigt, wohin beim neuen Modell die Reise geht: Der Kühlergrill zieht sich fast über die gesamte Wagenbreite, das Dach fällt nach hinten flach ab. In der Länge wächst der Touareg (aktuell 4,80 Meter) deutlich an das Fünf-Meter-Maß heran. Der Innenraum wird von zwei großen Bildschirmen (12 und 15 Zoll) dominiert, unter der Motorhaube des großen SUV findet sich unter anderem ein Zweiliter-Turbobenziner (252 PS), der mit einem 100-kW-E-Motor zu einer Systemleistung von 381 PS kombiniert wird. Im reinen E-Modus schafft diese Variante 50 Kilometer. Das Leergewicht wird deutlich reduziert.

Neuester Kommentar

ähm, ja, sorry, falsche informationen, nichts mit bestseller, auch nicht in Juni...

naja... 17. August 2016, 14:59 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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