Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ferrari wird 70 Jahre alt

Zur Feier 350 besondere Sportwagen

Ferrari 70 Jahre Sondermodelle Paris Foto: Ferrari 80 Bilder

Der Sportwagenbauer Ferrari wird im kommenden Jahr 70 und legt zum Jubiläum 350 ganz speziell aufgebaute Sportwagen auf. Jeder einzelne ist ein Unikat. In Paris präsentierte man die ersten Varianten. Jetzt folgt der Rest.

25.11.2016 Uli Baumann, Andreas Haupt 1 Kommentar Powered by

Die Italiener haben bereits im Juli im Rahmen der Ferrari Cavalcade angkündigt, von jeder aktuellen Baureihe jeweils 70 völlig individuell gefertigte Sondermodelle anbieten zu wollen. Nimmt man die Baureihen California T, 488 GTB, 488 Spider, GTC4 Lusso, and F12 Berlinetta und rechnet jeweils 70 Sondereditionen kommt man auf 350 ganz besondere Ferrari.

Größtes Problem wird die Verteilung

Um den Abverkauf aller Sondermodelle macht sich Ferrari-Boss Sergio Marchionne angeblich keine Sorgen, das größte Problem sieht er in der Verteilung der 350 Fahrzeuge, denn das Kundeninteresse an den Sammlerstücken dürfte das Angebot bei weitem übersteigen.

Auf dem Pariser Autosalon ließen die Italiener erste Taten folgen und zeigten 5 individuelle Sportwagen. Der Ferrari F12Berlinetta „The Stirling” zeigt sich inspiriert vom 250 GT Berlinetta SWB, dem Siegerwagen der 1961er Tourist Trophy mit Stirling Moss am Steuer. Er kommt mit einer blauen Sonderlackieung, weißen Längsstreifen und Startnummertafeln.

Nummer 2 im Paris-Aufgebot war der Ferrari 488 GTB „The Schumacher”. Er ist eine Hommage an den F1-Boliden F2003-GA , mit dem Michael Schumacher 6 GP-Siege, den Titel sowie für Ferrari 2003 die Markenweltmeisterschaft einfuhr.

Der Ferrari California T “The Steve McQueen” lehnt sich an den 1963er 250 GT Berlinetta Lusso an, einen der elegantesten Ferrari, die je gebaut wurden. Diesen bekam McQueen von seiner ersten Frau Neile Adams geschenkt. Hier kombiniert Ferrari eine braune Außenlackierung mit einer hellbraunen Lederausstattung und Kontrastnähten.

Der Ferrari 488 Spider „The Green Jewel” nimmt die grüne Lackierung des 365 P2 auf, der in den 60er Jahren vom britischen David Piper Racing Team eingesetzt wurde. Privatfahrer Piper holte mit dem 365 unter anderem 1965 und 1966 den Sieg bei den 9 Stunden von Kyalami.

Abgerundet wurde der Paris-Auftritt durch einen zweiten 488 Spider. Hier stand ein von Pinin Farina karossierter Ferrari 375 MMs aus dem Jahr 1953 Pate. Er kommt mit einer weißen Speziallackierung. Allen Sondermodellen gemein ist eine exklusive 70-Jahre-Plakette an der Karosserie, wie sie zuerst der LaFerrari Aperta trug.

In der Zwischenzeit hat Ferrari alle umlackierten Sondermodelle gezeigt. Sie finden die coolsten in der Fotoshow. Wenn Sie alle Modelle sehen wollen, empfehlen wir Ihnen die Ferrari-Seite.

Neuester Kommentar

prinzipiell finde ich die idee von sondermodellen nicht falsch, was Ferrari da treibt lässt mich aber ziemlich perplex...
350 einzelne "sondermodellen" von ein hersteller, der 8.000 autos im jahr produziert?
sondermodellen, die aber völlig serienmässig sind, und nur wegen der lackierung "unikate" sind?
wiederum, 350 unikate, widersprichst sich das nicht?
was für einen message soll es vermitteln, wenn ein seit kürzem börsennotiertes, weltberühmtes und exclusives kunsthandwerkerbetrieb, der sich sonst nicht scheut kleinstserien nur für den kundensport oder den eine oder anderen designer, oder sogar einzelstücke für besonders zahlungskräftige kunden zu bauen, plötzlich eine ganze menge an reinsten spekulationsobjekten ohne jeglichen technischen, künstlerischen, handwerklichen, historischen oder egal welchen mehrwert auf den markt schüttet?
...und das wird auch noch als "feiern" verkauft...
ich hoffe das dies nur ein heftiger marketingsausrutscher sei, und nicht die ankündigung der neue philosophie von Ferrari, nach der "trennung" von FCA.
übrigens, es geht nur um die optik, aber grösstenteil dieser "unikaten" ist nicht mal als solcher zu erkennen, und/oder nicht von billigtuning- oder DIY-rallyestreifen zu unterscheiden.
und ein Ferrari in Freddy Kruger-pulli- oder latte macchiato-trüffel-praliné-optik wird auch nicht schöner dadurch, das es schon mal einen ähnlich gefärbten Ferrari gab.

naja... 26. November 2016, 14:07 Uhr
Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Autokredit berechnen
Anzeige