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36. Oldtimer Grand Prix Nürburgring

Foto: ogpracing

Am Wochenende (8. bis 10.8) befand sich der Nürburgring wieder fest in der Hand des klassischen Automobilsports. Insgesamt 650 Boliden reisten zum 36. Oldtimer Grand Prix die Eifel, um dem Publikum spannende Rennen zu bieten.

11.08.2008 Powered by

Bei nicht immer perfektem Wetter zog das Großereignis in diesem Jahr rund 63.000 Fans an die Nordschleife - und die wurden für ihr Kommen zumeist mit spektakulärem Rennsport belohnt. Dabei reichte Bandbreite der Boliden von einem Opel-Rennwagen von 1903 bis hin zum Toyota GT-1 von 1998. Chauffiert wurde der japanische Le Mans-Prototyp übrigens vom aktuellen Formel 1-Piloten Timo Glock, der sich nach fünf Runden auf der GP-Strecke kaum von dem 700 PS starken Turbo-Monster trennen wollte.

Aber auch zahlreiche Altmeister aller Klassen demonstrierten in der Eifel ihr Können. Ein Höhepunkt des Wochenendes war der Historic Marathon über 500 Nordschleifen-Kilometer. Vereinzelte Regenschauer sorgten dabei immer wieder für erhöhten Puls bei den Piloten. Doch am Ende überlebten die meisten der knapp 100 automobilen Preziosen den Ritt durch die Grüne Hölle ohne größere Schäden. Als Erster überquerte der Engländer Martin Stratton nach 2:50 Stunden in einem E-Type die Ziellinie.

Rennsportgeschichte zum Anfassen

Auch beim Revival der Deutschen Rennsportmeisterschaft bewiesen Piloten und ihre Boliden, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Mit brüllenden Motoren traten hier Corvette, Carrera und BMW M1 Procar zum lautstarken Kräftemessen an. Dramatisch verlief der Lauf der zweisitzigen Rennsportwagen bis 1960/61. Der von Rang vier gestartete Student Daniel Maier führte in seinem Maserati 300 S das Rennen lange an, bevor ein Reifenschaden kurz vor Schluss den verdienten Erfolg zunichte machte.

Motorsport-Geschichte zum Anfassen bekam das Publikum in der Boxengasse und im Fahrerlager geboten. Eine besondere Ausstellung widmete sich dem verstorbenen Stefan Bellof. Viele Fahrzeuge und Erinnerungsstücke des ehemaligen Formel 1-Piloten sorgten für großen Andrang und Begeisterung bei den Fans.

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