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37. AvD Oldtimer-GP

Der Wahnsinn kehrt zurück - Gruppe-C

13 Bilder

Beim diesjährigen AvD Oldtimer-Grand-Prix sind einige der legendären Gruppe-C-Renner zu sehen. Darunter sechs Porsche 962, der einzige noch aktive Mercedes Silberpfeil (der Sauber C9 von Jochen Maass und Jean Louis Schlesser) und ein Jaguar XJR.

28.07.2009 Powered by

Die Gruppe C-Renner waren schneller als die Formel-1-Autos, erreichten über 400 km/h und zogen zeitweise mehr Motorsport-Fans an die Rennstrecke als die "Königsklasse".

Mehr als 400 km/h schnell

1982 begann die Gruppe-C-Ära, der "Wahnsinn", wie Franz Konrad sagt, der 1990 auf einem Jaguar XJR den zweiten Gesamtrang holte: "Gruppe C war Wahnsinn. Damals im Porsche hatten wir fast 400 Sachen drauf und unsere Füße waren die Stoßstange. Es war eine wilde, aber eine wunderschöne Zeit."
 
Am Nürburgring sind einige der Legenden zu sehen, Jaguar XJR, Sauber C9 und Porsche 962 werden ihre um die 700 PS starken Motoren um die Wette kreischen lassen. Ein Höhepunkt für Ohren und Augen.

Der Unbesiegbare: Porsche 962
 
Er gehört zu den erfolgreichsten Rennwagen: Sieben Mal holte der 956/962 den Le Mans-Gesamtsieg, fünf Mal triumphierte er in der Langstrecken-WM, der IMSA-Serie und der japanischen Sportwagenmeisterschaft. Sein aufgeladener Sechszylinder-Boxermotor leistete bis zu 680 PS und beschleunigte das 850 Kilogramm leichte Geschoss auf vier Rädern auf bis zu 400 km/h. Das Ende der Siegesserie kam mit der Regeländerung der Gruppe-C. Als Formel 1-Motoren vorgeschrieben wurden, explodierten die Kosten und Porsche zog seine Werksteams zurück. Einige Privat-962 sorgten jedoch auch danach noch für sportliche Erfolge.
 
Zum Oldtimer-Grand-Prix 2009 haben sich sechs Porsche 956/962 angemeldet. Darunter das Auto mit der Chassisnummer 130, auf dem 1987 Jürgen Lässig, Pierre Yver und Bernhard Dryver den zweiten Platz bei den 24 Stunden von Le Mans holten.

Der einzige noch aktive Silberpfeil
 
Einen echten Le Mans Sieger gibt es am Wochenende vom 7. bis 9. August ebenfalls zu sehen, den 720 PS starken Sauber C9 (Startnummer 63). Jochen Maas und Jean Louis Schlesser holten mit dem Sauber C9, Chassisnummer 5, 1989 den Titel in der Sportwagenmeisterschaft und den Doppelsieg der Fahrerweltmeisterschaft. Kein Wunder, er gewann in dieser Rennsaison alle bis auf ein Rennen und gilt mit in Le Mans gemessenen 407 km/h als das schnellste Rennauto aller Zeiten.
 
Der C9 ist der einzige Silberpfeil in Privatbesitz. Er gehört dem Briten Rob Sherrard, der ihn vor zwei Jahren für rund 1,3 Millionen Euro ersteigerte. Sherrard sagt über seinen Silberpfeil: "Das ist ein phantastisches Auto mit einer unvergleichlichen Geschichte. Die Gelegenheit zu haben, es dieses Jahr in der Serie fahren zu können, ist traumhaft. Ganz besonders, da wir vor dem Le Mans-Publikum fahren können. Ich kann es kaum erwarten, mich endlich hinters Steuer zu setzen und loszufahren."

Ross Brawns Baby: Jaguar XJR
 
Der dritte Bekannte im Bunde der Gruppe-C-Renner ist der Jaguar XJR. Mit Startnummer 32 ist am OGP-Wochenende ein XJR aus dem Jahr 1993 zu sehen. Der spätere Technische Direktor in Diensten von Benetton und Ferrari und jetzige Teamchef seines Formel-1-Teams "Brawn GP" konstruierte unter anderem den Jaguar XJR-14, der 1991 in der Sportwagenmeisterschaft siegte.

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