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5. DGM-Lauf in Bramsche

Schlamm satt im hohen Norden

Juergen Wagner beim 5. DGM-Lauf in Bramsche 8 Bilder

Die zweite Saisonhälfte begann beim SCC Bramsche mit heftigen Regenfällen in der Nacht. Trotz schlechter Wetterprognose kamen 74 Starter in den hohen Norden. Das Gelände, das "nur" aus Sand und Wasser besteht, wurde wieder einmal von vielen unterschätzt.

07.09.2009 Powered by

Einfache Sandhügel entpuppten sich als perfekte Parkplätze, um bequem alle vier Reifen auf einmal wechseln zu können. Durch den Regen wurde der ohnehin weiche Boden noch tiefer, und so manches harmlos aussehende Schlammloch wurde zum undurchfahrbaren Hindernis. Umwege um solche erwiesen sich als höchst schwierig und so mancher Allradler lag anschließend auf der Seite. In den Fotoalben der Zuschauer werden die Bilder von Bergearbeiten einen umfangreichen Anteil haben.

Von Bergeaktionen unberührt, setzte der frischgebackene Europameister in der Klasse Standard seine Erfolgsserie fort. Wolfgang und Inge Fröls siegten mit ihrem Jeep YJ souverän vor Henrik Schäfer und Thomas Nest auf einem Jeep CJ5.

ASC Melsungen mit fünf Autos angereist

Den Yetijägern vom ASC Melsungen klebte das Pech an den Hacken: mit fünf Autos angereist, hielt nur der Proto "May way" von Thomas May alle DGM-Sektionen durch. Und das wurde belohnt: trotz Umfaller in der Sektion 14 wurde er Dritter in der Klasse der Prototypen. Michael Terme und Achim Bindemann wurden jeweils durch einen Vorderachsdefekt aus dem Rennen geworfen. Steffen Dziersk startet normalerweise in der Klasse Original, doch seine Freundin Angela Zilch ruinierte im FunCup (!) die vordere Sperre im Suzuki SJ. Steffen, noch keinen Meter gefahren, lies seine Nennung auf Klasse Standard umschreiben, um mit Vereinskollegen Ronny Simon einen Doppelstart zu fahren. Doch nachdem sie den SJ auf der Seite geparkt hatten, war die Motoraufhängung abgerissen - Ende für beide. Angela wurde kurzerhand dazu verdonnert, den FunCup ohne Sperre zu fahren. Übung macht bekanntlich den Meister, und so standen auf den ersten beiden Plätzen zwei Offroad-Amazonen: Kathinka Balzer wurde zweite und strahlende Siegerin war Angela Zilch. Nicht minder strahlte Freund Steffen, für den der Tag damit ein versöhnliches Ende hatte.

In der Klasse Modified war früh klar, dass die ersten drei Plätze an die Fahrer gingen, die sich keinen Abbruch auf ihr Punktekonto geladen hatten. Michael "Muggi" Gereke gewann vor Torsten Fuchs von den Allradspezis Franken, der die Tabellenführung weiterhin behauptet.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Fabian Nösing, Suzuki SJ 413
Fun Cup: Angela Zilch, Suzuki SJ 410
Original: Dominik Keuper, Suzuki LJ 80
Standard: Wolfgang Fröls, Jeep YJ
Modified: Michael Gereke, Suzuki Samurai
ProModifed: Andreas Riethmüller, "Cinderella"Prototyp: Thomas Stoppa, "Mantis"
Mannschaft: Allrad-Freunde-Heidelsheim mit 77 Punkten

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