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6. European Concours d'Elegance in Schwetzingen

Vom 1. bis 2. September 2007 kann der Besucher des 6. European Concours d’Elegance AvD-Oldtimer-Gala Schwetzingen wieder eine Reise durch die Automobilgeschichte unternehmen. Von AC über Adler und Alfa Romeo spannt sich ein Bogen von 70 Marken bis zu VW do Brasil und dem britischen Wolseley. Der Gesamtwert der ausgestellten Fahrzeuge übertrifft zehn Millionen Euro.

30.08.2007 Powered by

Besonders gefeiert werden in diesem Jahr 80 Jahre Volvo und der Fiat 500 samt seinem Urenkel, dem aktuellen Fiat 500, der ab Herbst zu den Händlern rollt.

Ältestes Fahrzeug: DeDion von 1902

Aus der Schweiz reist ein DeDion Bouton Phaeton Zweizylinder aus dem Jahre 1902 an, dessen Aufbau noch wie eine Kutsche aussieht. Ähnlich vom Aussehen sind ein Cottereau 5 HP von 1903 und ein Apollo Piccolo Mobbel Einzylinder, mit dem einst die Automobilindustrie in Thüringen ihren Anfang nahm.

Zu den wertvollsten Oldtimer gehört ein Alfa 6 C 2500 von 1939, der Gewinner des Concours Villa d’Este 2007. Ein weiterer Concours d’Elegance-Gewinner ist das Pininfarina Coupé Ferrari 166 MM mit Zweiliter-Zwölfzylinder-Motor. Hendrick Koel gewann 2007 damit seine Klasse in Pebble Beach.

Ebenfalls zu sehen sind Raritäten wie der Cadillac Imperial 341 von 1928, der amerikanische Duesenberg J von 1929, ein Hispano-Suiza H6B mit der Karosserie von Erdmann & Rossi, Berlin und der Maserati 5000 GT, der einst vom Schah von Persien bestellt wurde. Von diesem Maserati wird auch eine Cabriolet-Version aus dem Jahre 1961 gezeigt.

Zu den wirklichen Raritäten gehört der Fiat 520 Torpedo 1928 des Niederländers Wim Smit. Von dem 10.000 mal gebauten Wagen sind weltweit nicht einmal fünf übrig geblieben.

Erstmals alle wichtigen Volvo seit 1927 in Deutschland

Volvo feiert sein offizielles 80-jähriges Jubiläum in Schwetzingen. Die Meilensteine der schwedischen Marke wurden in langer Arbeit von Enthusiasten, Sammlern, Experten und Volvo-Mitarbeitern zusammen getragen. Die Volvo-Geschichte beginnt 1927 mit dem ÖV4.

In Schwetzingen können nun Fans der Marke die großen Sechszylinder der dreißiger Jahre, das königliche 655 Norrmalm-Cabriolet von 1933 den ersten Stromlinienwagen PV 36 "Carioca", seinen Nachfolgern PV 56 und PV 60 und den vielen Varianten des Volvo-Programms der 50er bis 70er Jahre sehen.

Natürlich werden auch die späteren Highlights, wie der P1900 Sportwagen von 1957, der elegante P 1800 Sport, die Volvo-Rennsportwagen der deutschen Werksfahrer Jochen Neerpasch und Eberhard Mahle, der berühmte "Schneewittchensarg" und Regierungslimousinen bis hin zu Erich Honeckers Volvo 760 Pullmann vertreten sein.

Die Teilnehmer der Volvo-Jubiläumsschau kommen auch aus Nordschweden und scheuen keinen Aufwand, das weltweit vollständigste Volvo-Museum nach Schwetzingen zu bringen, das unter der Schirmherrschaft des Geschäftsführers von Volvo Deutschland steht.

Preziosenschau

Das Technik-Museum in Speyer zeigt den Audi Alpensieger von 1912, der die erste österreichische Alpenfahrt und zwei weitere dieser schweren Bergprüfungen gewann und nur noch ein weiteres Mal in der Sammlung von Audi existiert.

Ein Duhanot Tourer von 1908 reist aus Spanien an. Duhanot war eine französische Marke, die nur zwischen 1906 und 1908 existierte - der einzig verbliebene große Duhanot ist am ersten September-Wochenende im Schwetzinger Schlosspark zu bewundern.

Aus der Zeit des ersten Avus-Rennen stammen gleich zwei der einmaligen Exponate. Der NSU 5/25 Bootsheck Rennwagen von 1925, den das Autovision-Museum in Altlussheim erstmals in einem Concours zeigt. Und der einmalige und längst verloren geglaubte Protos Rennwagen, der beim Avus-Eröffnungsrennen 1921 in Berlin dabei war und die Zeit bis 1992 eingemauert in einem alten Landhaus bei Magdeburg überdauerte.

Nicht nur Autos zu sehen – breit gefächertes Rahmenprogramm

Die "Saloniker" aus Stuttgart sorgen wieder für die musikalische Begleitung des Wochenendes und spielen Ausschnitte ihrer musikalischen Skandinavien-Reise, die sie den Teilnehmern zu Ehren des Volvo-Jubiläums am Samstagabend im Rokoko-Theater aufführen. Die Frankfurter Band "The Strangers" gehört mittlerweile auch fest zum Schwetzinger Concour. Sie werden ganztägig im Bereich des Schlosscafes jazzen. Im Südflügel wird der österreichische Pianist Burle Baumgartner zu hören sein. Das Düsseldorfer Duo "Flöte - Harfe" aus wird ebenfalls aufspielen.

In zahlreichen Pagodenzelte werden Automobilia und Literatur angeboten. Britische Sweets, dänische Lakritz und italienischer Capuccino laden zum pausieren ein.

Die Schirmherrschaft haben der baden-württembergische Finanzminister Gerhard Stratthaus, der Oberbürgermeister von Schwetzingen, Bernd Junker, und AvD-Präsident Wolfgang-Ernst Fürst zu Ysenburg übernommen.

Prominente Juroren

Viele der 30 Juroren sind dem Oldtimerfreund bekannt. Vorsitzender ist diesmal der zypriotische FIVA-Stewart Papadopoulos, Ehrenjuror ist der Amerikaner Tom Tijaarda, dessen DeTomaso Pantera Sportwagen im Concours zu sehen sein wird. Baronin von Oppenheim gehört ebenso zur Jury wie der Historiker Ulf von Malberg und der Motorsport-Experte von Loringhoven und namhafte Automobildesigner, darunter der Argentinier Jorge Ferreyra-Basso.

Preise und Öffnungszeiten

Der Eintritt kostet acht Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder.

Geöffnet ist der Park ist an beiden Wochenendtagen jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr.

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