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75 Jahre Silberpfeile

Audi Tradition mit Silberpfeil-Premiere

Silberpfeile - Ausstellung im Audi Museum Mobile Foto: Hersteller 29 Bilder

Audi beweist mit einer Sonderausstellung markenübergreifendes Traditionsbewusstsein: Erstmals sind ab dem 2. Dezember 2009 zehn Silberpfeile von Auto Union und Mercedes-Benz gemeinsam zu sehen.

25.11.2009 Powered by

Die Sonderausstellung "Familiensilber - Die Auto Union Silberpfeile und ihre Konkurrenten" stellt eine Premiere dar. Erstmals werden vom 2. Dezember 2009 bis 31. März 2010 die legendären Rennwagen aus der Kompressor-Ära markenübergreifend gezeigt. Neben sieben Rennwagen von Auto Union sind auch drei Silberpfeile von Mercedes-Benz zu sehen.

Die härtesten Zeiten für Rennfahrer

Als 1934 die später bis zu 600 PS starken Rennwagen auf den Rennstrecken auftauchten, mochten viele Zuschauer ihren Augen und Ohren nicht trauen. Die von Kompressoren aufgeladenen Motoren machten ein gewaltiges Getöse und die Form der Rennzigarren, oft mit weit vorn positioniertem Fahrer, mutete futuristisch an. Einige glaubten, die Autos kämen von einem anderen Stern.

Die Silberpfeil-Ära ist heute fest mit Fahrernamen wie Rudolf Caracciola, Manfred von Brauchitsch, Hermann Lang (Mercedes-Benz) oder Bernd Rosemeyer, Hans Stuck und Tazio Nuvolari (Auto Union) verbunden. Die wagemutigen Rennfahrer wurden zu Ikonen und mit ihnen die monströsen Rennwagen, die weit mehr als 300 km/h erreichten.

Die Autos und Triebwerke wurden auf pure Leistung optimiert, Sicherheit spielte noch keine Rolle. Es gab es auch kaum Sicherheitsvorkehrungen an den Rennstrecken. Die Piloten gingen mit jeder Fahrt ein Risiko auf Leib und Leben ein. Nicht mehr als eine leichte Lederkappe, eine Schutzbrille und ein Overall aus Baumwolle galt als Stand der Technik auf dem Gebiet der Sicherheitskleidung.

Silberpfeile pur dank minimalistischer Präsentation

Die Sonderausstellung verzichtet auf aufwendige Inszenierung der wertvollen Fahrzeuge und setzt stattdessen auf eine minimalistische Dekoration. Alle Rennwagen stehen auf schwarzen Bühnen, über technische Daten und historisches Filmmaterial können sich die Besucher an den aufgestellten Stelen informieren. Dazu erklärt Stefan Felber, der die Ausstellung konzipiert hat: "Die Ästhetik der Silberpfeile muss nicht unterstützt werden, die Ausstellungsgestaltung bleibt im Hintergrund - sie überblendet die Fahrzeuge nicht, sondern ist wie die Wagen selbst puristisch und elegant. Der Silberpfeil als Skulptur, als Kunstwerk auf einem Sockel."
 
Die Fahrzeuge der Ausstellung
 
- Auto Union Typ C von 1936, mit dem Bernd Rosemeyer 1936 Europameister wurde
- Auto Union Typ C Stromlinienrekordwagen von 1937, in dem Rosemeyer die 400 km/h-Marke durchbrach und 1937 einen neuen Weltrekord aufstellte
- Auto Union Typ D Doppelkompressor von 1939
- Auto Union Typ D von 1938
- Auto Union Typ C/D Bergrennwagen von Hans Stuck von 1939
- Auto Union Typ A von 1934
- Auto Union Typ D Doppelkompressor
 
- Mercedes-Benz W 25 von 1934, mit dem Manfred von Brauchitsch das Eifelrennen 1934 gewann
- Mercedes-Benz W 154 , der in der Saison 1939 sieben Sieg holte
- Mercedes-Benz W 25 von 1936, mit dem Rudolf Caracciola mit 372 km/h einen Höchstgeschwindigkeitsweltrekord aufstellte
 
Das Audi museum mobile im Audi Forum Ingolstadt ist täglich von Montag bis Sonntag zwischen 09.00 und 18.00 Uhr geöffnet.

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