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80 Jahre Villa D'Este

Drei Mal Salute!

Villa D'Este 2009 Foto: Sebastian Renz 21 Bilder

Drei Jubiläen warten am Comer See, rund um das Grand Hotel Villa D’Este und die Villa Erba, darauf, gebührend gefeiert zu werden. Die geladenen automobilen Gäste bewegen sich auf höchstem Niveau.

29.04.2009 Kai Klauder Powered by

Seit nunmehr 80 Jahren - mit einigen Jahrzehnten Unterbrechung - dient das Ambiente der Villa D’Este und Villa Erba als passende Kulisse für den Concorso d’Eleganza und die Verleihung des Coppa D’Oro Villa D’Este. Vor 80 Jahren wurde außerdem das erste BMW-Automobil produziert. Das Engagement von BMW als Patron der Class-A-Veranstaltung geht ins zehnte Jahr. In diesem Jahr hört der Ehrengast auf den Namen Gina.

Faszinierende Visionen: Die Concept-Cars

Gina Light, um genau zu sein. Gina Light ist ein Concept Car von BMW und der Höhepunkt der Sonderausstellung "BMW Concept Cars". Neue Materialien kommen bei der spektakulären Studie zum Einsatz. Die Außenhaut spannt sich - knitterfrei - über eine bewegliche Unterkonstruktion. Die oft gebrauchte Beschreibung "fließende Linien" bekommt bei Gina Light eine neue Dimension. Falls die Scheinwerfer gebraucht werden öffnen sich die textilen Lider, stehen ganz profane Services am Herzen an - etwa den Ölstand kontrollieren - wird der Motorraum wie bei einer OP-freigelegt. Gina erweckt optisch und haptisch den Eindruck, ein organisches lebendiges Kunstwerk zu sein.

Die Bayern feiern in diesem Jahr den 10. Jahrestag ihres Engagements als Patron der berühmten Concours-Veranstaltung, auf der auch 2009 wieder einige Concept-Cars Premiere feiern. Diesmal sind es Werke von Stile Bertone, Morgan und Zagato. Stile Bertone präsentiert einen Carbon-Leichtbau-Flitzer, der von einem V8 angetrieben wird, Morgan gönnt sich zum 100-jährigen Firmenbestehen eine Studie auf Basis des Aeromax. Und auch Zagato feiert 2009 im Rahmen des Concorso d’Elegance Villa D’Este mit einem Concept-Car einen Geburtstag. Vor 90 Jahren wurde der Familienbetrieb gegründet.

Rennsport-Technik: Aston Martin One-77

Fünf weitere Concept-Cars werden für Aufsehen sorgen: One-77 - so heißt das Concept-Car von Aston Martin, dessen Anblick in Genf manchem Besucher die Sprache verschlug. Auf dem Genfer Salon Anfang März konnte die Studie allerdings noch nicht aus eigener Kraft fahren. Damit ist nun Schluss: Beim Concorso d’Elegance Villa D’Este wird zum ersten Mal die fahrbare Studie zu sehen sein. Kern des One-77 ist sein Kohlefaser-Monocoque, das einen Sechsliter-V12 trägt. Das Fahrwerkslayout lehnt sich stark an Rennsport-Technik an. Zum ersten Mal sollen in einem Serienfahrzeug Dämpfer über Steuerschieber verfügen. Wie der Name schon andeutet sollen nur 77 Exemplare des 320 km/h schnellen Engländers entstehen.

Japanischer Überflieger: Inffinity Essence

Mit dem Essence sorgte Infinity auf dem 79. Genfer Autosalon für eine Überraschung. Dieses emotionale Design hatten viele dem japanischen Hersteller nicht zugetraut. Auch hier war ein Geburtstag Anlass für die visionäre "Essenz" - seit 20 Jahren gibt es die Nobel-Marke von Nissan. Das Coupé wird von einem 600 PS starken Konglomerat aus Benzin- und Elektromotor angetrieben und ist damit nicht nur optisch, sondern auch auf technologischer Ebene eine Vision.

Schweizer Elektro-Flitzer: Mindset

Die gleiche Aufgabe hat der Mindset, ein zweisitziges Elektromobil, dass in sieben Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und eine Reichweite von rund 180 Kilometern erreichen soll. Erst bei 140 km/h ist Schluss und dank eines Benzinmotors, der elektrische Energie liefert, soll die Reichweite auf 800 Kilometer gesteigert werden können. Ergebnis der Anstrengungen ist ein CO2-Ausstoss von 79 g/km.

Morph-Mobil: Rinspeed iChange

Der Schweizer Hersteller Rinspeed zeigt am Comer See seinen iChange. Was sich anhört, wie ein optisches Tuning für einen iPod ist ein Fahrzeug, dass sich dank modularer Bauweise den Anforderungen der Passagiere anpassen kann. Ob sportlicher "Monoposto", der nur dem Fahrer Platz bietet oder komfortabler Dreisitzer, der iChange kann per Knopfdruck sein Heck innerhalb von Sekunden aufstellen und zusätzlichen Platz freigeben. Zudem soll mit der adaptiven Karosserie die Aerodynamik verbessert werden, wenn nicht alle verfügbaren Sitzplätze gebraucht werden. Auch der iChange wird elektrisch angetrieben und kann mit zwei unterschiedlichen Akku-Packs versorgt werden, je nach Einsatzzweck, entweder mit einem Kurzstrecken-Akku oder einem für die Langstrecke.

Elektro-GT der Luxusklasse: Fisker Karma S

Mit dem Fisker Karma S wird auch das derzeit extremste Hybrid-Fahrzeug zu bestaunen sein. Es ist das weltweit erste Plug-In Hybridfahrzeug der Luxusklasse. Der Karma S bietet vier Sitzplätze und kann rein elektrisch betrieben bis zu 80 Kilometer weit fahren. Wenn der Ecotec-Benzinmotor zugeschaltet wird, können rund 480 Kilometer erreicht werden.

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