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Abarth 500 Karl Schnorr Kraftfahrzeuge

Fiat 500-Abkömmling mit bis zu 200 PS

Tuner Karl Schnorr Kraftfahrzeuge aus dem hessischen Herborn hat ein Herz für giftige Spinnentiere. Denn er verhilft dem Abarth 500 mit dem Skorpion im Wappen zu deutlich mehr Leistung. Neben zwei Leistungskits mit 163 und 200 PS schärft Schnorr auch den optischen Auftritt nach.

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Klein ist er. Und giftig. Wer ihn reizt, bekommt seinen Stachel zu spüren. Die Rede ist vom Skorpion, jenem Wappentier, das auf der Flanke des Fiat 500 Abarth prangt. Das Krabbeltier macht aus dem italienischen Kleinwagen ein Spaßgerät. Tuner Karl Schnorr Kraftfahrzeuge aus Herborn will den Spaßfaktor an Bord nun nochmals steigern.

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Bis zu 200 PS im Fiat Abarth 500

Sowohl dem rundlichen Blechkleid als auch dem 1,4-Liter-Turbomotor rücken die Hessen zu Leibe. Der kleine Italiener steht stämmig auf 17-Zoll großen und rot lackierten Felgen, die mit den serienmäßigen Pirelli P Zero Nero bespannt sind. Für diesen Farbklecks in den Radkästen veranschlagt der Tuner 1.090 Euro. Ein Gewindefahrwerk, welches zum Preis von 1.270 Euro verbaut wird, senkt den Schwerpunkt des Fiat Abarth 500 vorn um 55 und hinten um 45 Millimeter ab. Die hierfür fälligen Karosserieanpassungen lassen den Fiat 500 Abarth noch ein wenig rundlicher erscheinen, verstärken das automobile Kindchenschema zusätzlich und belasten den Geldbeutel mit 285 Euro.

Für den serienmäßig 135 PS starken 1,4-Liter-Motor des Fiat 500 Abarth hält Schnorr zwei Leistungsstufen bereit. Die Kraftkur auf 163 PS schlägt mit 950 Euro zu Buche und bringt den kleinen Italo-Hessen auf das annähernd gleiche Leistungsniveau wie die esseesse-Version von Abarth, die 160 PS an die Vorderräder schickt. Das maximale Drehmoment wächst um 45 Newtonmeter. Deutlich potenter zeigt sich der proppere Kleinwagen, wenn Schnorr dem Triebwerk mittels eines größeren Turboladers, einer neu abgestimmten Motorsoftware sowie einer Sportauspuffanlage sogar 65 Zusatz-PS entlockt. Für diesen Eingriff werden dann allerdings 5.050 Euro fällig. Angesichts des Leergewichts von rund 1.100 Kilogramm dürfte der kleine Skorpion damit deutlich giftiger zustechen als das Serienmodell.

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Autor: Manuel Dohr
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