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Abarth

Der Skorpion ist zurück

Foto: Hersteller 23 Bilder

Fiat ohne Abarth war wie BMW ohne die M GmbH – hätte man die Tradition der glorreichen 60er-Jahre weiter gepflegt, wäre manches vielleicht besser gelaufen für die Turiner.

21.02.2008 Eberhard Kittler

Nun aber ist die Marke mit dem Skorpion zurück – mit einem eigenen, kleinen Werk mit 100 Mitarbeitern in Turin-Mirafiori, mit einem eigenen Markenauftritt, speziellen Modellen und allerhand Merchandising-Produkten.

Am 18. Februar 2008 wurde das Werk von Fiat-Konzernchef Marchionne und Fiat-Markenchef Luca de Meo eingeweiht – ein Priester segnete die Werkbänke, die Autos, die Mitarbeiter und anwesende Gäste. Dass für diesen Ablass einige historische Abarth-Autos aus dem ansonsten nicht frei zugänglichen Centro Storico geholt wurden, freute zudem die Fans.

Zu sehen waren nicht nur die neuen Autos – wie der Fiat Grande Punto Abarth (155 PS) und der 500 Abarth (135 PS), sondern auch das Programm an Zubehörteilen bis zum Leistungskit (180 PS für den Grande Punto, 160 PS für den 500). Zudem war Signore Sandro Munari vor Ort, einst einer der berühmtesten Rennfahrer Italiens, der jetzt im Auftrag von Abarth Fahrerkurse veranstaltet. Und alle Räume waren frei zugänglich, darunter das restaurierte Arbeitszimmer von Karl "Carlo" Abarth mit Brille und Füller.

Noch in dieser Saison startet Abarth im Rallyesport mit dem 270 PS starken Grande Punto Abarth S2000, für den 500er ist eine eigene Serie angedacht. Einer der Fahrer ist Anton Alen, Sohn eines bekannten finnischen Fiat-124 CSA-Treibers aus den 70er-Jahren. In Deutschland wird die Marke ab Jahresmitte präsent sein – zuerst mit dem Grande Punto Stradale (19.990 Euro), im Herbst auch mit dem schnellen 500.

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