Abarth Punto Evo und 500 C auf dem Autosalon Genf 2010

Zwei italienische Sportmodelle mit Stachel

Fiat 500C Abarth, Genf2010

Auf dem Autosalon in Genf 2010 stellt Abarth zwei neue Top-Modelle des Fiat-Konzerns vor. Traditionell zeichnen sich die Fahrzeuge durch mehr Leistung und sportliches Design aus. Die Neuheiten sind das Cabrio Abarth 500C und der Kleinwagen Punto Evo.

Auf dem Autosalon in Genf 2007 hat Fiat mit dem Grande Punto-Top-Modell die Marke Abarth wiederbelebt, die sich in den 50er und 60er Jahren vor allem als Produzent kraftvoller Fiat-Modelle einen einzigartigen Ruf erworben hat (zum Fahrbericht des Abarth 205 Vignale Berlinetta von 1950). Im letzten Jahr wurde der Grande Punto-Nachfolger Punto Evo auf der IAA in Frankfurt vorgestellt, von dem nun in Genf die sportliche Variante steht.
Fiat Punto Evo mit Leistungssteigerung auf 165 PS Der Abarth Punto Evo entwickelt aus einem 1,4-Liter-Motor 165 PS und maximal 250 Newtonmeter Drehmoment. Durch optimierte Motorsteuerung und einem Garret-Turbolader spurtet der Kleinwagen in 7,9 Sekunden von Null auf Tempo 100 und weiter bis auf maximal 213 km/h. Trotz gestiegener Sportlichkeit haben die Italiener den Verbrauch nicht außer Acht gelassen. Neben der Vierzylinder-MultiAir-Technologie, die herkömmliche Nockenwellen durch ein elektrohydraulisches System ersetzt, ist der Punto Evo mit Start-Stopp-Technologie sowie einer Schaltempfehlungsanzeige ausgestattet. Erkennungsmerkmal der Abarth-Version ist das omnipräsente Markenlogo, der Skorpion. Dieser prangt sowohl in der tiefer heruntergezogenen Front, wie auch auf den besonderen 17-Zoll-Felgen und dem neugestalteten Heck. Dort wurde in die Schürze ein Diffusor eingesetzt, sowie eine zentral integrierte Nebelschlussleuchte und die Leuchte des Rückwärtsgangs. Die Doppelendrohre, markante Seitenschweller und der vergrößerte Dachspoiler setzten weitere sportliche Akzente. Dynamische Fahreigenschaften garantieren härtere Stoßdämpfer und Federn sowie eine leistungsfähigere Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben. Zudem kann mittels Schalter zwischen normaler und sportlicher Fahrweise gewechselt werden. Dadurch wird das Ansprechverhalten des Turbomotors sowie der elektrischen Servolenkung und der Bremsen modifiziert. Im Innenraum kommen neu gestaltete Instrumente von Jaeger zum Einsatz sowie Sportsitze mit Sitzfläche und Rückenlehne aus Leder und Stoff-Seitenwangen. Optional werden die Schalensitze Abarth Corse angeboten. Abarth Punto Evo esseesse mit 180 PS Auf Wunsch kann der Punto Evo mit dem Performance-Kit esseesse auf 180 PS gesteigert werden. Neben einen Sportluftfilter beinhaltet das Leistungspaket eine Hochleistungsbremsanlage mit gelochten Scheiben, 18-Zoll-Felgen sowie eine zusätzliche Tieferlegung.Abarth 500C mit 140 PS
 
Die zweite Abarth-Premiere in Genf ist die sportliche Cabrio-Version des Fiat 500. Angetrieben von einem 1.4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS und einem maximalem Drehmoment von 206 Nm soll die offene Variante 205 km/h erreichen. Um eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 8,1 Sekunden zu ermöglichen, wurde ein neues Sechsgang-Getriebe mit der Bezeichnung Abarth Competizione entwickelt. Die Halbautomatik wird per Schaltwippen am Lenkrad betätigt und bietet alternativ zu einer vollwertigen Automatik auch einen komfortorientierten Modus sowie die Stufe Sport.
Neben den Skorpion-Wappenzeichnen kennzeichnet die Abarth-Karosserie eine zweifarbige Lackierung. Dabei kann zwischen Schwarz und Racing-Weiß sowie eine Variante mit zwei Grautönen gewählt werden. Als Verdeckfarbe werden Schwarz oder Titangrau angeboten. Sportliche Insignien sind ein Spoiler, die doppelflutige Abgasanlage und Fünfspeichen-Felgen mit einem weißen Diamant-Oberflächenfinish.
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Carsten Rose

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Fiat 500 Abarth - Lust oder Frust?
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