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Razzia bei Renault

Zusammenhang mit Diesel-Skandal möglich

07/2012, 2012 Renault Clio, logo Rhombus Foto: Renault

An mehreren Standorten von Renault hat es nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP Razzien gegeben.

01/14/2016 Holger Wittich

Keine manipulierte Software bei Renault gefunden

Die Presseagentur beruft sich dabei auf einen Bericht der Gewerkschaft CGT, wonach die Razzien bereits in der vergangenen Woche stattgefunden haben sollen. Renault bestätigte am Donnerstag (14.1.2016) die Durchsuchungen an drei Standorten, allerdings habe eine von der Regierung in Reaktion auf den VW-Skandal eingesetzte Untersuchungs-Kommission bei Renault bisher keinerlei manipulierende Software entdeckt.

Diese unabhängige technische Kommission habe die Arbeit jedoch noch nicht beendet - es sollen insgesamt 100 Fahrzeuge französischer Autobauer überprüft werden, darunter 25 Modelle von Renault.

Bereits Ende des Jahres sind 11 Fahrzeuge - darunter 4 Renault - getestet worden. Die Ergebnisse haben nach Renault-Angaben zu einem "lebhaften und einträglichen Dialog" zwischen Renault und den Behörden geführt. Renault will mit den Behörden voll kooperieren.

Aktienkurse reagieren nervös

Bereits vor dem offiziellen Statement von Renault soll ein Gewerkschaftsfunktionär gegenüber der deutschen Presseagentur einen Zusammenhang mit der VW-Abgasaffäre hergestellt haben - die betroffenen Abteilungen ließen einen Rückschluss darauf zu. Der Aktienkur von Renault brach nach der Meldung zunächst um 20 Pozent ein, erholt sich jedoch langsam wieder. (Stand 14.1.2016 14:30 Uhr – 8,9 %). Auch die Aktien von Peugeot und Citroën sackten ab.

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