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Opel/ Vauxhall

Absatz bricht ein

Opel

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hat im vergangenen Jahr in Europa deutlich weniger Autos verkauft als 2007 und Marktanteile eingebüßt. Der Absatz der wichtigsten Marke Opel/Vauxhall brach um 10,5 Prozent auf 1,46 Millionen Fahrzeuge ein, wie das Unternehmen am Freitag (09.01.) in Rüsselsheim mitteilte.

09.01.2009

Der GM- Marktanteil ging von 9,5 auf 9,3 Prozent zurück, lag aber immer noch über dem Wert von 2006 (9,2 Prozent). GM -Europa-Chef Carl-Peter Forster zeigte sich dennoch zufrieden: "Dies ist ein gutes Ergebnis in schwierigen Zeiten. Es stimmt uns in einer Zeit enormer wirtschaftlicher Herausforderungen durchaus optimistisch." Das Ergebnis sei hauptsächlich auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in wichtigen europäischen Märkten zurückzuführen, die die gesamte Branche belastet hätten

Positive Entwicklung in Osteuropa

GM habe trotz der schwierigen Wirtschaftslage im dritten Jahr in Folge mehr als zwei Millionen Autos verkauft. Eine positive Entwicklung meldete der Autobauer für die Länder Osteuropas. Dort sei Opel mit 257.000 verkauften Wagen um 41 Prozent gewachsen und damit fast viermal stärker als der Markt.

In Russland kletterte der Absatz der Marke um 49 Prozent auf knapp 100.000 Fahrzeuge. Gegen den Gesamtmarkt, der nach den Angaben um fünf Prozent nachgab, konnte die GM-Marke Chevrolet um fast elf Prozent zulegen. Erstmals habe Chevrolet in Europa mehr als eine halbe Million Autos verkauft und einen Marktanteil von 2,3 Prozent erreicht.

Saab mit Einbruch

Einen kräftigen Einbruch verzeichnete dagegen die schwedische Marke Saab , für die die angeschlagene US-Mutter GM einen Käufer sucht. In Europa wurden im vergangenen Jahr 66.713 Autos verkauft - ein Minus von 21,9 Prozent im Vergleich zu 2007. Der Absatz bei Cadillac sank um fünf Prozent auf 4.556 Wagen. Corvette gab um 15,3 Prozent auf 1.086 Wagen nach, bei der GM-Geländewagenmarke Hummer gab es ein Minus um 1,8 Prozent auf 2.286 Autos. 

Forster kündigte eine effizientere Fertigung und weitere Kostensenkungen an. Seit Jahresbeginn werden einige Opel- Einstiegsmodelle mit Rabatten und besserer Ausstattung angeboten.

Insignia als Hoffnungsträger

Bei den Modellen baut das Unternehmen vor allem auf den neuen Opel Insignia , der kürzlich zum Auto des Jahres 2009 gekürt wurde. Für den Wagen, der seit Ende November in einigen europäischen Ländern auf dem Markt ist, seien bereits 44.000 Bestellungen eingegangen. Sein ramponiertes Image will der Autobauer mit einer neuen Werbekampagne aufpolieren.

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