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Absatzflaute

Mercedes und BMW verlangsamen Talfahrt im Juni

Foto: Achim Hartmann 24 Bilder

Die monatelange Talfahrt der Autobauer BMW und Daimler hat sich im Juni zumindest verlangsamt. Beide Hersteller registrierten zwar nach wie vor sinkende Verkaufszahlen, der Rückgang viel aber bei weitem nicht mehr so drastisch aus wie in den vergangenen Monaten.

07.07.2009

Beide zeigten sich daher für den Rest des Jahres vorsichtig optimistisch. "Es gibt erste Anzeichen für eine leichte Erholung auf den Automobilmärkten", erklärte BMW-Vertriebschef Ian Robertson. "Ob dieser Trend nachhaltig ist, bleibt jedoch abzuwarten." Daimler sprach von einer Stabilisierung der Absatzentwicklung in der zweiten Jahreshälfte.


Daimler meldet ein Minus von 6,7 Prozent

Für den Juni meldete der Stuttgarter Autobauer am Dienstag (7.7.) einen Absatz von 111.300 Fahrzeugen in seiner Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars (Mercedes, AMG, Smart, Maybach). Dies waren 6,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Mai hatte das Minus noch bei 12,4 Prozent gelegen. Das Unternehmen begründete den vergleichsweise moderaten Rückgang unter anderem mit dem Start der neuen E-Klasse Limousine. Der Absatz in diesem Segment kletterte um zwei Prozent auf 19.800 Einheiten. "Zudem verzeichnete Mercedes-Benz eine spürbare Erholung in vielen Märkten Westeuropas und eine anhaltend positive Entwicklung in China", hieß es.

BMW mit 12,7 Prozent Minus

Bei BMW lag der Rückgang mit 127.546 verkauften Autos zwar noch 12,7 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Auch hier fiel das Minus aber deutlich geringer aus als in den Vormonaten. Im Mai war der Absatz noch um mehr als 18 Prozent gesunken, zu Jahresbeginn hatten die Verkaufszahlen sogar um fast ein Viertel unter den Vorjahreswerten gelegen. Im ersten Halbjahr lag das Minus mit 615.454 Einheiten bei 19,5 Prozent.

Beim Blick auf die weltweiten BMW-Zahlen fällt vor allem die gute Nachfrage nach größeren und teureren Fahrzeugen auf. Während kleinere Modelle wie der 1er (-9,8 Prozent), der 3er (-18 Prozent) oder der X3 (-32,4 Prozent) schwächelten, verkauften sich der neue 7er, der neue Roadster Z4 und der große Geländewagen X6 gut. So wurden vom X6 im Juni 3.693 Einheiten verkauft. Dies waren 7,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Neben dem 7er ist der X6 das einzige Modell, das auch im Halbjahresvergleich über dem Vorjahreswert liegt. Die deutlichsten Einbußen mussten hier die 3er-Baureihe und der X3 mit einem Minus von fast 25 beziehungsweise knapp 41 Prozent verkraften.

Deutscher Markt entwickelt sich gut

Erfreulich entwickelte sich im Juni vor allem der deutsche Markt. Bei BMW kletterte der Absatz um 15,4 Prozent auf gut 30.000 Fahrzeuge. Neben kleineren Modellen wie dem 1er und dem Mini waren vor allem die 5er-Baureihe sowie der neue 7er und Z4 gefragt. Mercedes-Benz kam mit 30.100 Fahrzeugen immerhin auf einen Absatz, der sich fast auf Vorjahresniveau bewegte. Hier verkauften sich vor allem A- und B-Klasse sowie der Kleinwagen Smart besser als im Vorjahresmonat.

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