Absatzstudie
VW kommt der Weltspitze 2009 näher
Volkswagen hat im Wettrennen der größten Autohersteller deutlich Boden gut gemacht. Der Abstand zur Nummer 1, Toyota, konnte laut einer Studie in den ersten neun Monaten 2009 auf rund 1 Million verkaufte Fahrzeuge halbiert werden.
Während bei VW der Absatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres nur um 5,5 Prozent auf 4,6 Millionen Autos und leichte Nutzfahrzeuge gesunken sei, betrage der Rückgang bei Toyota 20 Prozent auf 5,6 Millionen. Das berichtete Stefan Bratzel, Professor an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach, in einer Analyse am Dienstag (17.11.).

VW · Toyota · GM · Hersteller Weltrangliste · Absatz
Toyota und GM weiter vorn - VW bleibt Dritter
Das Ziel von VW, mit Toyota beim Absatz gleichzuziehen, werde nach dem derzeitigen Stand jedoch noch einige Jahre dauern, meint der Experte. Volkswagen wird der Prognose zufolge im Gesamtjahr 2009 erneut einen dritten Platz mit 6,175 Millionen verkauften Autos und leichten Nutzfahrzeugen belegen. Zwischen Toyota und dem Opel -Mutterkonzern General Motors gebe es überraschend ein Kopf-an-Kopf- Rennen. Laut der Prognose von Bratzel wird Toyota 2009 rund 7,49 Millionen Autos absetzen und GM nur 65.000 Fahrzeuge weniger. In den ersten neun Monaten 2009 habe GM 5,25 Millionen Fahrzeuge verkauft - 17 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Toyota verliere in den USA stärker als GM und wachse außerdem nicht so stark in China wie GM. Toyota und GM würden sich auch 2010 einen Zweikampf liefern.
Krisenjahr hinterlässt Spuren
Das Krisenjahr 2009 hat der Studie zufolge tiefe Spuren in den Bilanzen vieler Autohersteller hinterlassen. Die meisten globalen Konzerne hätten die ersten neun Monate 2009 zusammengenommen rote Zahlen geschrieben. Im dritten Quartal sei aber eine Absatzerholung erkennbar, die vor allem von staatlichen Konjunkturprogrammen ausgelöst worden sei. Fast allen Konzernen sei es gelungen, im dritten Quartal 2009 einen Gewinn auszuweisen. Dies deute auch darauf hin, dass Kostensenkungen griffen. In den ersten neun Monaten 2009 habe Hyundai /Kia die beste Umsatzrendite (EBIT) mit 6,3 Prozent erzielt, gefolgt von Suzuki mit 2,3 und VW mit 2 Prozent.
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Wer hier behauptet,dass VW in den USA schon längst an Toyota hätte vorbei ziehen können hat einfach keine Ahnung vom amerikanischen Automarkt.Und das VW dort keine (wenige wäre richtiger)Diesel anbietet hat etwas mit der strengen Abgásnorm in den USA zu tun,welche VW Diesel erst jetzt erfüllen.Und Auto's verkauft VW deshalb sowenig dort,weil man nicht einen einzigen Wagen hat,welchen die Amy's wirklich haben wollen und das ändert das neue Werk auch nicht.Mit ihren lächerlichen 50 Modellen(schon aufgerundet)weltweit kann man in den USA keinen Blumentopf gewinnen.Sélbst Lexus als kleine Marke bietet dort mehr Modelle an und vor allem Bessere. VW steht leider immernoch für Rost,Oelverlusst,gerissene Zahnriemen=kaputte Motoren usw...Und wenn man die Auto's in 2009 nicht verschenkt hätte,wäre VW nicht mal unter den TOP 3 weltweit.Sorry,aber selbst Suzuki will ehrlich gesagt auch keine VW Technik...
Laut Aussage des Toyota-Presidenten Mr.Toyoda spielt es keine wichtige Rolle
wer die Nummer eins Weltweit ist. Bei Toyota ist noch immer die Philosophie " Der Kunde steht
an erster Stelle " Sollten die Deutschen Hersteller mal dass Buch hernehmen Das TOYOTA Prinzip...
Im Oktober hat Toyota 640 Td. Fahrzeuge weltweit abgesetzt, VW nur 557 Td. Mithin hat Toyota 15 % mehr verkauft. Toyotas wird mit seiner Spritspartechnik und seinen günstigeren Produktionsstandorten demnächst wieder VW deutlicher distanzieren.
Dieses Marketinggeschrei, wer Erster ist oder irgendwann wird in der Automobilindustrie oder im Premiumsegment hören wir ja nun nahezu wöchentlich, ohne das es dadurch interessanter würde.
Heiße Luft!!
VW arbeitet daran, die Produktpalette in Nordamerika auszubauen. Richtig ist, dass das Angebot zum heutigen Zeitpunkt noch nicht der Nachfrage entspricht, was es den dortigen Mitarbeitern nicht einfach macht, Zahlen in den Höhen zu generieren, wie dies der Mutterkonzern in WOB fordert.
Nun wird aber, wie eingeangs angetönt, daran gearbeitet. Ein Werk wird gebaut, gemäss Presse wird auch das Angebot in den nächsten Jahren erweitert.
Der nordamerikanische Markt ist nicht zu unterschätzen-komplex, und die Bedürfnisse auch nicht einfach durchschaubar. Extrem kurzlebig. Mal wollen die Amis die Diesel, dann werden sie wieder als "Dreckschleuder" verpönt. Im nächsten Moment finden sie das wieder eine tolle Sache und schlussendlich ists wieder ein Umweltverpester. Die einheimischen Marken haben es zwar zur Zeit nicht leicht, aber Pickups und SUVs scheinen den Amis nach wie vor am besten zu gefallen...am besten mit V8... ist so und bleibt so... die ändern sich nie...
VW hätte z.B. auf dem US-Markt schon längst an Toyota vorbei ziehen können, wenn hier nicht alles mit 2 Jahren Verspätung ankäme.
Als wäre das nicht genug, gibt es hier noch immer keinen Dieselmotor in Passat, Tiguan, New Beetle, Routan und Eos. (Und bei der VW-Tochter Audi ist es ähnlich, keine A4, A5, Q5, A6 und A8 TDI's)
Ich denke VW hat in den USA viele Chancen verpasst, z.T. aus Nachlässigkiet oder durch schlechte (lokale) Beratung. Diesel verkaufen sich hier wie frisch geschnitten Brot, aber leider stehen nur 3 Modelle zur Wahl.
Wieviele Passat würde VW denn in Deutschland verkaufen, wenn es keine Diesel gäbe!?
Und noch ein Beispiel: Der Toyota Yaris ist seit Jahren ein Bestseller in den USA, warum hat VW hier überhaupt nichts im Program? Keinen Polo, keinen Fox, einfach gar nichts!?
Wer auch immer bei VW USA Produktstratege ist, leistet seit Jahren sehr schlechte Arbeit.
Aber einfache Physik gilt auch hier: die Kette ist immer nur so stark wie das schwächste Glied.
























































