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Abu Dhabi Desert Challenge 2014

Ein Kölner im Sand

Amadeus Matzker auf der Abu Dhabi Desert Challenge Foto: Valéry Kloubert 10 Bilder

Etliche der weltbesten Rallye-Raid-Teams trafen sich zum Schlagabtausch  in der Wüste –  bei der Abu Dhabi Desert Challenge 2014. Mit dabei: Amadeus Matzker in seinem V8-Defender.

16.04.2014 Powered by

108 Teilnehmer aus 32 Nationen starteten vor den Augen der Königsfamilie mit einem zwei Kilometer kurzen Prolog direkt am Formel-1-Kurs auf Yas Island. In spektakuläre Haarnadelkurven und auf ungewöhnlich festem Wüstensand hat es einfach nur Spaß gemacht, so Amadeus Matzker im Ziel: “Es war wie eine Driftchallenge, ich hätte gleich noch ein paar Runden hinterher drehen können”. Mit dem Rallye-Defender md5r trat das Team Matzker gegen ein hochkarätiges, internationales Starterfeld mit 48 Top-Teams, darunter zwei Dakar-Siegern, bei dieser Wüstenrallye an und erreichte erfolgreich das Ziel auf Platz 9 der Klasse T1.1. und Platz 13 in der Gesamtwertung.

Mit Vollgas durch das "Empty Quarter"

Unter der Schirmherrschaft von FIA Vize President Dr. Mohammed Ben Sulayem führte die 24. Desert Challenge ausschließlich durch Sandlandschaften und wurde ihrem Ruf als extremste Dünenrallye wieder einmal gerecht. Schließlich führt die Rallye durch das “Empty Quarter” im Grenzgebiet zu Saudi Arabien.

Insgesamt 2.300 km mit Tagesetappen von bis zu 480 km und hochselektiven Sonderprüfungen von bis zu 270 km Länge durch unwegsames Dünengelände stellten eine extrem anspruchsvolle Streckenführung dar. Der ständige Wechsel von schnellen Passagen mit bis einer Topspeed von 170 km/h und der Durchquerung von fast unbefahrbaren Dünenfeldern erforderte höchste Konzentration und verlangte Mensch und Maschine das Äußerste ab.

Schier endlose Dünenfelder stellten hohe Anforderungen an die Navigation. Die perfekte Zusammenarbeit von Pilot Amadeus Matzker und Navigator Lee Palmer ermöglichten das problemlose Durchkommen. Derartige Belastungen bei Temperaturen von bis zu 40°C im Schatten erforderten technische Perfektion, und der Rallye-Defender hielt sich wacker – ohne Mängel lief er wie ein Uhrwerk.

Alle Teams hatten mit der extrem schweren Streckenführung und den klimatischen Gegebenheiten zu kämpfen, letztlich kamen von 48 Teams nur 32 ins Ziel. Sowohl der monströse Hummer von Konstrukteur Robby Gordon mit dem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk, als auch der diesjährige Dakar Gewinner Nani Roma mit seinem Mini mussten aufgeben.

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