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Abu Dhabi strebt nach mehr Macht

Foto: Daimler 24 Bilder

Das Emirat Abu Dhabi will seinen Einfluss auf den Autobauer Daimler ausbauen. Er wolle den Anteil von 9,1 auf 15 Prozent erhöhen, sagte der Chef des staatlichen Investmentfonds Aabar, Khadem Al Qubaisi, am Montag (16.11.) der Nachrichtenagentur Bloomberg.

17.11.2009

Er stehe in Verhandlungen mit Daimler über den Kauf von weiteren Aktien. Weitere Details gab er nicht preis.

Aarab und Daimler sind Teilhaber an Tesla

Ein Sprecher des Autobauers lehnte auf Anfrage einen Kommentar ab. Den Börsianern reichte aber schon die Ankündigung aus Arabien: Die Aktie stieg im Laufe des Tages um knapp fünf Prozent auf 35,83 Euro und notierte damit knapp unter ihrem Jahreshöchststand. Der Staatsfonds, in dem Abu Dhabi seine Ölmilliarden anlegt, war im März über eine Kapitalerhöhung bei Daimler eingestiegen. Die Autokrise hatte den Wert der Papiere tief in den Keller gedrückt - auf 20,27 Euro pro Stück. Das nutzten die Scheichs, um zum größten Anteilseigner des Luxuswagenherstellers aufzusteigen. Schon damals hatten sie sich eine Aufstockung offengehalten, was wiederholt zu Spekulationen über Zukäufe führte.

Seitdem haben Aabar und Daimler mehrere Projekte angeschoben. Sie halten einen gemeinsamen Anteil am Elektroautohersteller Tesla und übernahmen zusammen das Formel-1-Team Brawn GP. "Ich mag an Daimler, dass sie jedes Quartal mit neuen Ideen herauskommen und wir so jedes Quartal neue Geschäfte mit ihnen abschließen können", sagte der Aabar-Chef.

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