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Abwrackprämie

Frauen kaufen deutlich mehr Neuwagen

Foto: SB-Medien 26 Bilder

Laut der neuesten Studie des Center Automotive Research (CAR) unter der Leitung von Ferdinand Dudenhöffer führte die Abwrackprämie bei den Zulassungszahlen für Neuwagen zu einem wahren "Frauen-Wunder". Hiervon profitierten insbesondere die Marken Nissan, Alfa Romeo und Chevrolet.

22.06.2009

Während 51 Prozent der 82 Millionen Bundesbürger weiblichen Geschlechts sind, schlägt das Mehrheitsverhältnis bei den insgesamt 41,2 Millionen Führerscheinbesitzern deutlich zu Gunsten der Männer aus: Lediglich 35 Prozent der Inhaber einer Fahrerlaubnis sind weiblich. Auch der Neuwagenmarkt ist fest in Männerhand. Doch dank der staatlichen Abwrackprämie hat der Anteil der Neuwagenkäuferinnen in Deutschland in den vergangenen Monaten rasant zugenommen.

Abwrack-Frauen: Allzeithoch im März

Waren im Jahr 2000 lediglich 30,2 Prozent der Neuwagenkäufer weiblichen Geschlechts, investierten im Zeitraum Januar bis Mai 2009 stolze neun Prozent mehr Frauen ihr Erspartes in ein Neufahrzeug. Das Allzeit-Hoch lag im März sogar bei 39,6 Prozent. Den Grund sieht Autoexperte Dudenhöffer in der Abwrackprämie, die sich in besonderem Maße auf den Kleinwagenmarkt auswirkt. In diesem Segment sind Frauen traditionell deutlich stärker vertreten als ihre männlichen Mitbürger.

Zwischen Januar und Mai 2009 stiegen demnach die Neuwagenzulassungen auf Frauen um 234.148 Pkw oder um 137,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zwar frönten auch die deutschen Männer dank Abwrackprämie verstärkt dem Autokauf, mit einer Steigerungsrate von 74,3 Prozent jedoch nur halb so stark wie der weibliche Teil der Bevölkerung.
 
Insbesondere Frauen zwischen 45 und 59 Jahren machten von der staatlichen Umweltprämie verstärkt Gebrauch (plus 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Sie stellten damit 6,2 Prozent der Neuwagenkäufer in Deutschland.

Der Mini bleibt das klassische Frauenauto

Besonders beliebt sind bei den weiblichen Neuwagenkäufern die Marken Nissan, Alfa Romeo, Chevrolet, Ford, Kia und Toyota. Allein Nissan konnte in den ersten fünf Monaten des Jahres seinen Frauenanteil um 11,2 Prozent steigern. Bei Alfa Romeo hat es der weiblichen Autokäuferschar insbesondere der Alfa Romeo Mito angetan.

Das klassische "Frauenauto" bleibt nach Erkenntnissen des CAR jedoch der Mini mit einem Frauenanteil bei den Neuzulassungen von knapp 52 Prozent. Demgegenüber behauptet sich Ferrari als klassische Männermarke. Nur 6,6 Prozent der Käufer waren hier Frauen.

Nach Meinung von Dudenhöffer wird 2009 als das Autojahr mit dem höchsten Frauenanteil (im Schnitt 38 Prozent) in die Geschichte des deutschen Automarktes eingehen.

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