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Abwrackprämie

Umweltschützer lehnen Verlängerung ab

Schrottplatz Foto: dpa

Umweltschützer lehnen die Forderung aus der Automobilbranche nach verlängerter Zahlung der Abwrackprämie ab. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) forderte am Donnerstag (12.2) stattdessen ein Investitionsprogramm für den Schienen- und den kommunalen Nahverkehr.

12.02.2009

Die bis Ende 2009 befristete Abwrackprämie von 2.500 Euro bei Verschrottung eines Altfahrzeugs und gleichzeitigem Auto-Neukauf sei nicht an ökologische Vorgaben gebunden, kritisierte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Die Prämie belohne die falsche Modellpolitik mit noch zu hohem Kohlendioxid-Ausstoß neuer Autos gerade von deutschen Herstellern. Eine verdeckte Förderung von zwei Milliarden Euro jährlich stecke auch in der Kfz-Steuerreform.

Öffentliche Verkehrsmittel sollen ausgebaut werden

Nötig sei jetzt eine Neustrukturierung der Autobranche, die mit ihrer Modellpolitik schneller auf knapper werdende Ressourcen und den Klimawandel reagieren müsse, forderte Weiger. Jetzt müssten verstärkt Mittel für den Nahverkehr noch in das Konjunkturpaket II aufgenommen werden.

"Für Investitionen in moderne Fahrzeuge, das Anlegen zusätzlicher Busspuren und den Ausbau der Straßenbahnverbindungen sind dringend mehr Mittel erforderlich."
 

Prämie reicht nicht

Teil dieses Programms der Bundesregierung ist die Abwrackprämie, die für 600.000 Fahrzeuge reicht, da der Bund hierfür höchstens 1,5 Milliarden Euro ausgeben will. Einer Umfrage des Instituts Forsa zufolge wollen jedoch eine Million Autofahrer die Prämie nutzen.
 
 

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