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ADAC-Affäre

Leserwahl seit 2009 manipuliert

ADAC Logo Foto: ADAC

Die ADAC-Leserwahl zum "Lieblingsauto" im Rahmen der Preisverleihung "Gelber Engel" ist auch in den vergangenen Jahren manipuliert worden.

17.02.2014 Holger Wittich

Wie der Automobilclub am Montag (17.2.2014) mitteilt, habe das beauftragte Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte den Verdacht bestätigt, dass neben der Stimmenanzahl auch die Reihenfolge der Ergebnisse der Leserwahl in dem Zeitraum 2009 bis 2013 "teils gravierend"  verändert wurde.  So wurde nach eigenen Angaben "durch die bewusste Veränderung ... eine größere Markenvielfalt in den Top 5-Ergebnissen erreicht".

Im Jahr 2012 wurde demnach der VW Up um sieben Plätze nach vorne gesetzt, 2011 der Opel Meriva um drei Plätze nach oben verschoben, ebenso wie 2010 die Mercedes E-Klasse, die damit auf dem ersten Platz rangierte. Tatsächlich hatte in diesem Jahr jedoch das Audi A5 Cabrio die Nase vorne.

Auch bei der tatsächlichen Anzahl der Teilnehmer wurde massiv eingegriffen. Nach dem Untersuchungsbericht wurde die Teilnehmeranzahl 2013 um 213.000 erhöht. 2012 um 274.000, 2011 um 82.000, 2010 um 212.000 und 2009 um 277.000. Die Untersuchung der weiteren Ergebnisse seit 2005 dauern noch an.

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