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ADAC GT Masters: Ergebnisse

Jäger/Stoll gewinnen auf dem EuroSpeedway

ADAC GT Masters Assen 6 Bilder

Bei traumhaften Wetter begeisterte das ADAC GT Masters 16.500 Zuschauer am Wochenende auf dem EuroSpeedway Lausitz mit einem packenden Rennsportkrimi. Als Sieger eines spannenden Duells von der ersten bis zur letzten Runde um die Führung setzten sich Thomas Jäger (34, München) und Florian Stoll (30, Rickenbach) im MS RACING-Mercedes-Benz SLS AMG knapp gegen den Farnbacher ESET Racing-Ferrari 458 GT3 von Dominik Farnbacher (26, Ansbach) und Niclas Kentenich (23, Neuss) durch. Den Erfolg für Mercedes komplettierten Lance-David Arnold (25, Duisburg) und Andreas Zuber (27, UAE) im SLS AMG von HEICO MOTORSPORT als Dritte.

05.09.2011 Powered by

Mercedes und Ferrari machten Rennsieg unter sich aus
Den besten Start zu einem der bisher spannendsten Rennen der Saison erwischte Dominik Farnbacher im Ferrari, der sich von Startplatz vier aus an die Spitze setzte. Thomas Jäger machte auf Platz zwei liegend Jagd auf Farnbacher und folgte dem Ferrari in Schlagdistanz. Bis zur Rennhälfte trennte Jäger nur 0,3 Sekunden von Farnbacher, die Entscheidung über den Rennsieg fiel beim Plichtboxenstopp. Jäger zögerte seinen Boxenstopp mit Fahrerwechsel auf Teamkollege Stoll um eine Runde länger heraus als das Ferrari-Team und machte im entscheidenden Umlauf eine Sekunde gut. Dieser knappe Vorsprung sollte Stoll reichen, um direkt vor Niclas Kentenich wieder zurück auf die Strecke zu gehen. Stoll hielt bis Rennende allen Attacken des Ferrari stand und sicherte sich den Premierensieg im ADAC GT Masters mit 1,2 Sekunden Vorsprung vor Farnbacher/Kentenich. „Der Boxenstopp war heute der Schlüssel zum Sieg, denn auf der Strecke war es unheimlich eng und wir waren vom Speed her komplett gleich,“ erklärte Florian Stoll. Ex-DTM-Pilot Thomas Jäger ergänzte: „Unser Erfolgsgeheimnis ist auch, dass der Mercedes SLS AMG sehr konstant über die Distanz ist. Damit hatte Florian Stoll am Ende noch gute Chancen, sich zu verteidigen. Dem Druck des Ferrari am Ende stand zu halten, war allerdings auch eine klasse Leistung von Florian.“

Margaritis/Lunardi heimliche Sieger in der Lausitz
Das Podium komplettierten Lance David Arnold/Andreas Zuber im Mercedes SLS AMG, die mit einer zweikampfstarken Fahrt und einem perfekten Boxenstopp von Startplatz 11 bis auf Platz drei nach vorne fuhren. Hinter dem Flügeltürer kamen die Tabellenführer Alexandros Margarits (26, Köln)/Dino Lunardi (32, F) im BMW ALPINA B6 des LIQUI MOLY Team Engstler ins Ziel, die den Lausitzring als heimliche Sieger verließen. Denn mit zwei vierten Plätzen liegen die zweifachen Saisonsieger bei vier noch ausstehenden Rennen nun 17 Punkte vor dem Reiter-Lamborghini Gallardo der Brüder Ferdinand (20, A) und Johannes Stuck (24, A). Die Söhne von Rennsportlegende Hans-Joachim Stuck erlebten ein Wochenende zum Vergessen. Das Lamborghini-Duo kam nach einer gebrochenen Radmutter am Sonntag nicht über die Einführungsrunde hinaus und blieb in der Lausitz ohne Punkte. Die derzeit Drittplatzierten in der Meisterschaft, Luca Ludwig (22, Bonn)/Christopher Mies (22, Heiligenhaus) im ABT-Audi R8 LMS verloren in der letzten Runde zwei Positionen und belegten Platz sieben hinter dem rhino´s Leipert-Lamborghini Gallardo mit David Mengesdorf (20, Wolnzach)/Marcel Leipert (27, Wegberg) und dem HEICO MOTORSPORTMercedes-Benz SLS AMG GT3 von Dominik Baumann (18, A)/Hari Proczyk (35, A).

Sven Hannawald feiert zweiten Sieg in der Amateurwertung
Eine grandiose Fahrt des ehemaligen Formel-1-Vizeweltmeisters und DTMPiloten Heinz-Harald Frentzen (44, Neuss) legte die Grundlage zum zweiten Saisonsieg von Sven Hannawald (36, München) in der Amateurwertung. Frentzen lag in der ersten Rennhälfte hinter den Spitzenreitern auf dem dritten Rang und fuhr wie schon im Rennen eins am Samstag die schnellste Rennrunde. Hannawald brachte die Corvette schliesslich auf Rang neun ins Ziel und sicherte sich damit vor Swen Dolenc (43, Maulbronn) im FACH AUTO TECH-Porsche 911 den Sieg in der Amateurwertung. Dolenc übernimmt mit Platz zwei die Tabellenführung in der Amateurwertung von Marc A. Hayek (40, CH) im Reiter-Lamborghini Gallardo. Hayek belegte nach einer Durchfahrtsstrafe nach einem Vergehen beim Boxenstopp Rang fünf in der Amateurwertung. Oliver Mayer (53, Ingolstadt) wahrte auf Platz drei im Black Falcon-Mercedes-Benz SLS AMG auf Rang drei seine Titelchancen.

Liste der Pechvögel am Sonntag ist lang
Nach ihrem Sieg im Rennen am Samstag hatten Sebastian Asch (25, Ammerbuch) und Michael Ammermüller (25, Pocking) im Porsche 911 von aworkx-Akrapovic am Sonntag viel Pech. Das Porsche-Duo wurde wie einige Konkurrenten Opfer einer Startkollision und schied nach der ersten Runde ebenso aus wie die von der Pole Position gestartete Callaway-Corvette von Daniel Keilwitz (21, Villingen) und Diego Alessi (39, I). Ein Folgeschaden der Startkollision beendete auch das Rennen von Niclas Armindo (29, F)/Stefan Wendt (21, Papenburg) im HEGERSPORT-Porsche 911 vorzeitig. Nächster Stopp: Assen in den Niederlanden Die Vorentscheidung für den Titel kann beim vorletzten ADAC Masters Weekend der Saison vom 16. bis 18. September im niederländischen Assen fallen. Margaritis/Lunardi reisen mit 17 Punkten Vorsprung auf Stuck/Stuck nach Holland, Ludwig/Mies liegen 26 Punkte hinter den Tabellenführern.

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