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ADAC-Gutachten zur Pkw-Maut

250 Millionen Euro Verlust prognostiziert

Autobahn Foto: Archiv

In einem Gutachten zur kommenden Pkw-Maut im Auftrag des ADAC sagt ein Experte voraus, dass die Ausländermaut nicht nur kein Geld bringt – sondern den Staat Hunderte Millionen Euro kosten wird.

10.02.2017 Uli Baumann 3 Kommentare

Wie der Spiegel berichtet, prognostiziert der renommierte Verkehrsexperte Ralf Ratzenberger, dass die von Alexander Dobrindt (CSU) geplante Ausländermaut bereits ab dem ersten Jahr eine „Unterdeckung“ aufweist. Ratzenberger kalkuliert, dass bereits der laufende Betrieb ein Zuschussgeschäft für den Staat wird: 2019 beträgt das Minus demnach 71 Millionen Euro und 2023 sogar 175 Millionen Euro. Werden die Einführungskosten des Projekts – das Verkehrsministerium hat sie einst auf 380 Millionen Euro geschätzt – auf zehn Jahre umgelegt, steigt das Defizit bis 2023 auf 213 Millionen Euro. Bei einer entsprechenden Umlegung auf fünf Jahre sind es sogar 251 Millionen Euro.

Deutlich geringere Gesamteinnahmen

Ratzenberger geht davon aus, dass der Kompromiss mit Brüssel den Staat teuer zu stehen kommt. Weil fast nur noch Euro-6-Fahrzeuge zugelassen werden, steigt mit der Zeit auch die Zahl der Profiteure. Ratzenberger kalkuliert damit, dass der Effekt die Einnahmen 2019 um 137 Millionen Euro mindern wird und 2023 bereits mit 230 Millionen Euro.

Dobrindt geht von jährlichen Nettoeinnahmen in Höhe von rund 520 Millionen Euro aus, Ratzenbergerhat aber bereits für 2019 ein Minus von 71 Millionen Euro berechnet. Ratzenberger geht davon aus, dass pro Jahr nur rund zehn Millionen Vignetten an ausländische Fahrer verkauft werden – und nicht jene fast 30 Millionen, die Dobrindt unterstellt. Deshalb kommt er nur auf Bruttoeinnahmen durch ausländische Pkw von 276 Millionen Euro und nicht auf 834 Millionen Euro wie der Minister.

Neuester Kommentar

Aus Nationalismus heraus eine Maut einzuführen, die unter dem Strich Geld kostet, das kann nur einem DobRINDt einfallen.

Berndili 29. Mai 2017, 19:01 Uhr
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