Recherchen bei den Fahrzeugherstellern hätten ergeben, dass 3,12 Millionen Pkw und Motorräder nicht für den sogenannten E10-Ottokraftstoff ausgelegt seien, der im kommenden Jahr in Deutschland flächendeckend an Tankstellen eingeführt werden soll. Da für vier Millionen Fahrzeuge noch keine Aussagen vorlägen, sei eine noch höhere Zahl zu befürchten, teilt der Club in München mit.
Für betroffene Fahrzeughalter werde die Mobilität deutlich teurer: Statt wie bisher Normal und Super zu tanken, müssten sie auf das bis zu 15 Cent pro Liter teurere Super Plus umsteigen. Nur dieser Sorte soll kein zusätzlicher Biosprit zugemischt werden. Aber auch wer E10 tanken kann, dürfte laut ADAC künftig mehr bezahlen: Wegen der generell höheren Herstellungskosten von Biosprit werde E10 etwas teurer sein als das heutige Benzin.
ADAC: Millionen mit E10-Problem
Nach ADAC-Angaben vertragen mehr als drei Millionen Kraftfahrzeuge in Deutschland keinen Sprit mit höherem Ethanol-Anteil.
Autor: dpa





