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ADAC Rallye Köln-Ahrweiler 2014

Audi Quattro-Sieg in der Eifel

Rallye Köln-Ahrweiler 2014 Foto: Hardy Mutschler 30 Bilder

Anton Werner und Gabriele Fischer gewinnen im Audi Quattro überlegen die Rallye Köln-Ahrweiler. 2:34,6 Minuten betrug der Vorsprung des Quattro-Teams auf die Zweiplatzierten Dominik an der Heiden und Gerhard Ottenburger im Porsche 911 RSR.

11.11.2014 Dirk Johae Powered by

Bestzeit bei 9 von 13 Prüfungen

Beim ersten Sieg in der Youngtimer-Rallye erzielten Werner/Fischer jeweils die Bestzeit in neun von insgesamt 13 Wertungsprüfungen. "Nach langem Anlauf hat es jetzt endlich zum Sieg gereicht", sagte Toni Werner jubelnd im Ziel der Rallye in Mayschoss an der Ahr.

Georg Berlandy, der neunfache Gesamtsieger und Deutsche Rallyemeister von 2013, muss schon vor der ersten Wertungsprüfung seine Hoffnungen auf den zehnten Gesamtsieg bei der Rallye Köln-Ahrweiler begraben. An seinem Opel Ascona A bricht ein Kabel an der Zündspule. Der 44-jährige Stromberger kann den Schaden zwar beheben, erreicht aber die Zeitkontrolle mit acht Minuten Verspätung und kassiert dafür eine Strafzeit von 1:20 Minuten. "Ich glaube nicht, dass wir noch nach ganz vorne kommen, die 80 Strafsekunden sind einfach zu viel", meint Berlandy.

Ausfallserie bei Rallye Köln-Ahrweiler

Aber für den Opel-Fahrer kommt es noch schlimmer. Nach der sechsten Wertungsprüfung müssen der Rekordsieger und sein Beifahrer Peter Schaaf mit einem technischen Defekt die Segel streichen. "Schade, dass Georg Berlandy nicht bis zum Schluss dabei war, so hat mir etwas der Maßstab gefehlt",kommentiert Anton Werner den Ausfall.

Auch die Vorjahreszweite Michael Küke und Beifahrer Joachim Karl geben nach einem Schaden an ihrem Porsche 911 auf: "Die Schraube an einem Kipphebel ist gebrochen, das ist ein Fünf-Euro-Teil", sagt Küke. Schon bei der Wertungsprüfung zuvor, bei der die Nordschleife des Nürburgrings gegen die eigentliche Richtung befahren wird, muss Christoph Schleimer aufgeben. Am neu aufgebauten Vauxhall Astra GTE des ehemaligen Opel-Juniors bricht eine Felge.

BMW M3 mit 360 PS und schwedischer Ex-Werksfahrer

Gesamtsieger Anton Werner, der Audi-Quattro-Fahrer aus Landshut, ist auch schneller als Lokalmatador Jürgen Lenarz aus Sarmersbach im 360 PS starken BMW M3 (E30), der die Gold-Cup-Wertung der Rallye Köln-Ahrweiler für Gruppe-H-Fahrzeuge gewinnt. Der lange Zeit führende Christopher Gerhard, ein erfolgreicher Rundstreckenpilot kommt bei seiner ersten Rallye in der zehnten Wertungsprüfung von der Strecke ab und verliert viel Zeit. Im BMW M3 (E36) wird er letztlich Dritter hinter dem holländischen Team Altena/Altink im Opel Manta i200.

Nicht in Szene kann sich dagegen der schwedische Ex-Werksfahrer Per Eklund. Der Sieger der Rallye Köln-Ahrweiler von 1983 kommt mit dem Saab 99 Turbo nicht so richtig in Schwung. Auf der ersten Prüfung werden die Bremsen etwas zu heiß, was aber kein größeres Problem darstellt. Vor der achten Prüfung musste der 68-Jährige den Saab allerdings mit einem technischen Defekt abstellen.

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