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ADAC-Test Keyless-Systeme

Diese Autos sind leicht zu klauen

BMW Keyless Go Foto: BMW 30 Bilder

Der ADAC hat bei über 100 Fahrzeugen mit Keyless-Schließsystemen herausgefunden, dass sie leichter zu öffnen und zu stehlen sind, als Modelle mit normalem Funkschlüssel.

17.03.2017 Holger Wittich 2 Kommentare

Funkverlängerer kosten keine 100 Euro

So konnten die Tester mit einer selbst gebauten Funkverlängerung die Fahrzeuge in Sekundenschnelle öffnen und wegfahren, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen.

Der Trick: Diebe müssen mit einem Gerät in der Nähe des Schlüssels sein und mit einem zweiten Gerät in der Nähe der Autotür. Die Funksignale werden so über mehrere hundert Meter verlängert, so der ADAC. Das funktioniert auch dann, so der Autoclub „wenn der Schlüssel im Haus liegt oder der Besitzer im Biergarten sitzt mit Schlüssel in der Hosentasche. Beide Geräte, deren Bauteile in jedem Elektronikladen für rund 100 Euro zu kaufen sind, lassen sich mit geringem Aufwand bauen.

Keine Einbruchsspuren

Läuft der Motor einmal, bleibt er bis der Tank leer ist auch in Betrieb. Gegebenenfalls kann der Dieb das Auto bei laufendem Motor tanken. Dadurch, dass keine Einbruchspuren am Fahrzeug zu sehen sind, laufen Fahrzeugbesitzer zudem Gefahr in den Verdacht des Versicherungsbetrugs zu kommen, wenn das geklaute Auto z.B. nach mit abgestorbenem Motor zurückgelassen wird.

Download ADAC-Keyless-Test 2017: Alle betroffenen Modelle (PDF, 0,17 MByte) Kostenlos
Neuester Kommentar

Ich frage mich, was die mediale Panikmache soll. Jemand, der ein Auto haben möchte, bekommt es auch, ob es nun leichter oder schwerer ist.
2015 wurden in Deutschland 18.659 Autos gestohlen, vergleicht man das mit dem PKW-Bestand 2015 von 44.403.124, kommt man auf ein Risiko von doch 0,042%, dass das eigene Auto gestohlen wird - da kann man nicht mehr ruhig schlafen.
Ich erfreue mich lieber jedes mal, wenn mein Auto öffne und schließe, dass ich nicht nach dem Schlüssel suchen muss.

cap0815 17. März 2017, 20:09 Uhr
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