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ADAC und Polizei gegen Senioren-TÜV

Erst jenseits von 80 Jahren wird es kritisch

Verkehrsseminar Senioren Foto: dpa

Der ADAC und die Gewerkschaft der Polizei halten nichts von verpflichtenden Gesundheitstests für Autofahrer über 65 Jahren.

12.04.2012 dpa

"Eine Verpflichtung zum Gesundheitscheck lehnen wir ab", sagte ADAC-Sprecher Andreas Hölzel am Donnerstag (12.4.) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das kommt einer Diffamierung gleich."

Die Statistiken würden dafür auch keinen Anlass bieten, sagte Hölzel. Autofahrer über 65 seien nur bei 13 Prozent aller Unfälle der Verursacher, sie hätten aber einen Bevölkerungsanteil von rund 20 Prozent. Erst jenseits von 80 Jahren würde das Problem akuter. Hier komme es darauf an, dass sich der Fahrer selbst hinterfragt und das familiäre Umfeld auf entsprechende Überprüfungen dringe.

Gesundheitstests auf freiwilliger Basis

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, sagte der dpa: "Es wäre natürlich schön, wenn man sich ab einem bestimmen Alter auf freiwilliger Basis einem Sehtest oder einer anderen gesundheitlichen Überprüfung unterziehen würde. Aber es generell vorzuschreiben, ist aus meiner Sicht nicht erforderlich."

Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) hatte sich in der Bild-Zeitung dafür ausgesprochen, dass sich Autofahrer spätestens alle 15 Jahre ärztlich auf ihre Fahrtauglichkeit untersuchen lassen. Auch die Grünen fordern obligatorische Gesundheitstests.

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