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ADAC will Umweltzonen kippen

Foto: dpa

ADAC-Verbandssprecher Ralf Wittkowski hat am 3. Januar in einem Interview mit dem Wochenmagazin "Stern" die Unterstützung für Mitglieder des Automobilclubs angekündigt, die gerichtlich gegen die Umweltzonen vorgehen.

03.01.2008 Powered by

Wittkowski, in Personalunion auch ADAC-Vertragsanwalt in Berlin, bezeichnet die Umweltzonen als "Augenwischerei", die die Politik kenne, aber unter dem "Deckmantel des Gutmenschentums" nach vorne trage. Der ADAC habe ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Unwirksamkeit der Umweltzonen belege - die Feinstaub-Belastung werde durch die Umweltzonen-Regelung nicht reduziert.

ADAC warb schon in den 1970er-Jahren für die Katalysatortechnik

Wittkowski verweist außerdem darauf, dass sich der ADAC Ende der 1970er Jahre entscheidend an der Einführung der Katalysatortechnik beteiligte und diese umweltfreundliche Technik - gegen die Politik - auch durchgesetzt habe.

Nun gehe es allerdings darum, unwirksame Maßnahmen, die zu Lasten und auf Kosten der Autofahrer gehen, zu verhindern. Laut Wittkowski wird der ADAC allerdings nicht selbst vor Gericht ziehen: "Der ADAC selbst klagt nicht, aber wir unterstützen das Vorgehen unserer Mitglieder, die davon betroffen sind - im Widerspruchsverfahren schon, und wir werden das auch im Klageverfahren unterstützen."

Berlin, Hannover und Köln haben bereits ernst gemacht

In den Umweltzonen dieser Städten sind seit dem 1. Januar 2008 die Fahrzeuge ausgesperrt, die keine Umweltplakette erhalten. Viele weitere Städte wollen im Laufe des Jahres nachziehen und die Fahrverbote in den Umweltzonen durchsetzen.

Das Interview mit ADAC-Verbandssprecher Wittkowski kann hier in ganzer Länge abgerufen werden.

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