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Wie funktioniert eigentlich Leasing?

Leasing, Grafik Foto: Seeburger

Mitten in der Abgaskrise ein neues Auto kaufen? Da wird mancher vorsichtig und zieht das Kfz-Leasing in Betracht. Was Leasing überhaupt ist und welche Arten es gibt, haben wir noch einmal zusammengefasst.

09.08.2017 auto motor und sport

Die Überlegung, einen Wagen zu leasen statt zu kaufen, hat gerade jetzt durchaus ihre Berechtigung. Sie können die Zeit der Ungewissheit überbrücken und dennoch einen Neuwagen fahren. Der Nachteil, das Leasingfahrzeug nicht wirklich zu besitzen, wird somit zum Vorteil. Gleichzeitig halten sich die Kosten im Rahmen. Zumindest, wenn Sie das richtige Leasing-Modell wählen und auf die Details achten. Weitere Informationen erhalten Sie beispielsweise bei Sixt Neuwagen auf der Themenseite „Was ist Leasing?“.

Leasing in Abgrenzung zur Miete

Das englische Wort Leasing lässt sich am besten mit dem Begriff Nutzungsüberlassung übersetzen. Sie kaufen das gewünschte Objekt also nicht, sondern zahlen lediglich für dessen Gebrauch.

Grundsätzlich bestehen somit Parallelen zur klassischen Miete oder Langzeitmiete. Es bestehen jedoch auch Unterschiede. Ein wesentlicher ist, dass der Vermieter anfallende Kosten zum Beispiel für die Instandhaltung selbst trägt und auf die Miete umlegt. Das macht die Miete zwar bequemer, aber für den Mieter auch teurer.

Im Kfz-Bereich machen die Miete und Langzeitmiete dann Sinn, wenn Sie für einen kurzen Zeitraum einen Wagen benötigen. Ab einem Jahr Nutzungsdauer ist das Kfz-Leasing in aller Regel günstiger. Dabei bietet der Markt vor allem zwei Leasingmodelle an: Das Restwert-Leasing und das Kilometer-Leasing.

Restwert-Leasing: Glücksspiel mit geringer Gewinnchance

Beim Restwert-Leasing kalkuliert der Leasinggeber zum Vertragsabschluss, welchen Wert das Fahrzeug am Ende der Vertragslaufzeit noch haben wird. Auf dieser Basis werden die monatlichen Leasingraten festgelegt. Ein hoher Restwert führt also zu niedrigen Leasingraten.

Die Krux dabei ist, dass Sie gar nicht wissen können, ob der angesetzte Restwert realistisch ist. Der Leasinggeber kann den Restwert beispielsweise zu hoch anzusetzen, um Sie mit niedrigen Leasingraten zu locken. Nach einem BGH-Urteil darf er das rechtlich auch. Denn der Leasingvertrag ist ein sogenannter Teilamortisationsvertrag, bei dem die Leasingraten nicht alle Kosten abdecken. Bringt das Fahrzeug beim späteren Wiederverkauf durch den Leasinggeber weniger ein als kalkuliert, müssen Sie den Differenzbetrag ausgleichen. Da die Gebrauchtwagenpreise schwanken können, besteht hier ein erhebliches Risiko für den Leasingnehmer. Vom Modell des Restwertleasing ist deshalb eher abzuraten.

Nehmen Sie vor allem von Verträgen mit einem sogenannten Andienungsrecht Abstand. Damit verpflichten Sie sich, das Fahrzeug zu einem bestimmten Preis zu kaufen, wenn es der Leasinggeber auf andere Weise nicht vom Hof bekommt.

Kilometer-Leasing: Eine Frage des Details

Wenn Sie einen Neuwagen leasen möchten, ist das Kilometer-Leasing die kluge Wahl. Bei diesem Modell liegt das Restwertrisiko auf Seite des Leasinggebers. Sie legen im Leasingvertrag fest, wie viele Kilometer Sie pro Jahr fahren und für welche Dauer Sie den Wagen nutzen möchten. Sie zahlen dann in monatlichen Raten für diese Nutzung. Die Monatsraten können Sie drücken, indem Sie eine einmalige Anzahlung leisten. Je nach Fahrzeug sehen einige Leasinggeber diese sogenannte Sonderzahlung immer noch zwingend vor. Andere Anbieter eröffnen inzwischen die Option des Null-Leasing, also Leasing ohne Anzahlung.

Setzen Sie Ihre Jahreslaufleistung jedoch nicht zu niedrig an, sonst müssen Sie später für jeden zusätzlich gefahrenen Kilometer zuzahlen. Fahren Sie weniger als vertraglich festgelegt, erhalten Sie bei fairen Leasinggebern allerdings auch Geld pro Kilometer zurück. Ein guter Leasingvertrag beinhaltet zudem eine ordentliche Toleranz, innerhalb der Mehrkilometer noch keine Kosten verursachen. Achten Sie bei Vertragsabschluss also unbedingt auf die Punkte Minderkilometer-Vergütung und Kilometertoleranz.

Was auch das Kilometer-Leasing schließlich unerwartet verteuern kann, sind Schäden bei der Rückgabe. Ob ein Steinschlag noch als kostenlose Gebrauchsspur oder schon als kostenpflichtige Beschädigung gewertet werden kann, beschäftigt regelmäßig die Gerichte. Informieren Sie sich deshalb vor Vertragsabschluss, ob die eingesetzten Schadengutachter von unabhängigen Organisationen wie der DEKRA oder dem TÜV stammen. Ebenso sollte Ihnen der Leasinggeber einen sogenannten Schadenkatalog vorlegen können. Darin ist detailliert aufgeführt, was eine akzeptable Gebrauchsspur und was ein nicht akzeptabler Schaden ist.

Berücksichtigen Sie bei der Fahrzeugwahl ferner, dass neben den reinen Leasingraten zusätzliche Kosten anfallen. So kommen Sie nicht umhin, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Ebenso müssen Sie die geforderten Wartungen und Instandhaltungen sowie etwaige Reparaturen in vorgegebenen Fachwerkstätten durchführen lassen.

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