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Ältere Gebrauchtwagen

Oldies glänzen mit guter Technik

Kundenberatung Foto: Achim Hartmann, Hans-Dieter Seufert 50 Bilder

Keine Angst vor älteren Gebrauchtwagen. Eine Sonderuntersuchung der Dekra zur Mängelanfälligkeit ergab, dass alte Modelle technisch oft noch in einem guten Zustand sind.

12.07.2013 Henning Busse

Ein mehr als 15 Jahre altes Auto? Auf keinen Fall! Zu groß ist die Gefahr von Verschleiß oder Mängeln. Diese oder ähnliche Antworten hört man oft, wenn bei der Autosuche ältere Modellreihen zum Thema werden. Doch wie die Dekra in einer Untersuchung feststellte, sind diese Fahrzeuge oftmals besser als ihr Ruf. Selbst mit Laufleistungen von 200.000 Kilometern können manche Modelle technisch noch überzeugen. 

Angebot reicht vom Kompakten bis zum Cabrio

Wie die Auswertungen zeigen, gibt es einige Autos, bei denen nur selten ein Rot für eine hohe Mängelanfälligkeit in den Baugruppen auftaucht.Dazu zählen etwa der VW Golf IV, die erste Generation der Mercedes A-Klasse oder des Ford Focus sowie der BMW Z3. Diese Autos sind in großer Anzahl am Gebrauchtmarkt vorhanden und günstig zu haben, denn mehr als 5.000 Euro muss man für sie in der Regel nicht ausgeben. So gibt es einen gut erhaltenen VW Golf IV aus dem Jahr 2000 mit 140.000 km auf dem Zähler bereits um die 2.000 Euro, eine Mercedes A-Klasse von 1999 mit etwa 130.000 km bekommt man für 3.500 Euro. Gepflegte BMW Z3 mit ähnlicher Fahrleistung sind etwa 1.000 Euro teurer.

Somit eignen sich diese Autos für alle, denen nur ein geringes Budget zur Verfügung steht. Aber auch für Fahranfänger kommen sie infrage, denn in Sachen Sicherheitsausstattung zählen sie noch nicht zum alten Eisen.

ABS gehört schon seit den Neunzigern bei den meisten Autos zur Serienausstattung, auch Airbags waren häufig für Fahrer und Beifahrer mit an Bord. Das Fahrstabilitätsprogramm ESP setzte sich allerdings erst zehn Jahre später auf breiter Front durch. Hier ist vor dem Kauf genauer hinzuschauen, denn es wurde oft nur gegen Aufpreis angeboten, wie etwa beim BMW Z3. Einige hingegen führten es bereits kurz nach Marktstart ein, wie es bei der Mercedes A-Klasse der Fall war (ab Februar 1998). Andere statteten die Autos im Laufe der Zeit mit ESP aus. So rüstete VW alle Varianten des Golf nach zwei Jahren (1999) mit dem Schleuderschutz aus.

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