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Tuner-Beschleunigungs- und Bremsduell 0-300-0 km/h

Tuner-Sportwagen im Extrem-Leistungstest

Aktion 0-300-0 2009 Foto: Rossen Gargolov 43 Bilder

Fünf getunte Supersportwagen mit zusammen 3.435 PS kämpfen um die Bestzeit beim großen Beschleunigungs- und Bremsduell 0-300-0 km/h auf dem Highspeed-Oval in Papenburg. Protokoll eines temporeichen Tages.

10.07.2010 Christian Gebhardt Powered by

Die Kandidaten in der Klasse der Tuning-Fahrzeuge sind der 790 PS starke Geiger-Ford GT sowie eine Geiger-Corvette Z06 mit 591 Pferdestärken. Auf Porsche 911er-Basis tritt der Cargraphic 997 Turbo GT RSC 3.6 mit 624 PS gegen den 700 PS starken Techart GTstreet RS an. Tuner MTM schickt den 730 PS starken MTM-Audi RS6 in den Wettkampf um die schnellste Beschleunigung von Null auf Tempo 300 km/h und wieder zum Stillstand.

Protokoll eines temporeichen Tages

Gebannt blicken unzählige Augenpaare auf den Bildschirm des iPhones. Dunkle Wolken ziehen über das dort aufgerufene Wetterradar eines Internetdienstes. "Und, wann hört der Regen endlich auf?", lautet die meist gestellte Frage an diesem Samstagmorgen. 13 Uhr, 15 Uhr - gar nicht? Die Mienen der Testcrew verfinstern sich bei jeder Prognose mit den am Himmel ziehenden Regenwolken. Erst um 18:15 Uhr blinzeln endlich die ersten Sonnenstrahlen durch die dunkle Wolkendecke - der Startschuss zum großen Beschleunigungs- und Bremsduell 0-300-0 kann fallen.

Neben trockenen Witterungsverhältnissen ist eine geeignete Teststrecke die Voraussetzung für den Extrem-Test. Neun Serienfahrzeuge und fünf getunte Highspeed-Probanden rollen dafür auf den 12,3 Kilometer langen Ovalrundkurs in Papenburg. Während beim Autoquartett 0-100-Werte und die Höchstgeschwindigkeit zählen, ist der Sprint aus dem Stand auf Tempo 300 deutlich anspruchsvoller. Während bei einer perfekten Beschleunigung auf Landstraßentempo viel vom Feingefühl des Fahrers im Umgang mit Kupplung und Gaspedal abhängt, spielt bis 200 und weiter Richtung 300 km/h die Motorleistung zunehmend eine Rolle.

Gute Bremsanlage zählt ebenso viel wie die Motorleistung
 
Bei Stammtisch-Prahlereien eher uninteressant ist die negative Beschleunigung. Doch nicht nur für Rennprofis zählt eine gute Bremsanlage ebenso viel wie die Motorleistung. Wer mit einem Sportwagen sicher ankommen will, sollte sich auch um die Verzögerung seines Autos Gedanken machen. Um gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer zu gewährleisten, rollen die Fahrzeuge vor dem Start an die Zapfsäule. "Volltanken" und "Wiegen" stehen auf dem Programm an erster Stelle. Anschließend ploppt der Saugnapf des knallroten 2D-Messsystems an jede Frontscheibe.
 
Das Testprozedere folgt einem strengen Ablauf

Jedes Fahrzeug wird zur besseren Vergleichbarkeit an identischer Stelle beschleunigt und gebremst. Um Messfehler zu vermeiden, wird die Beschleunigung getrennt von der Vollbremsung gemessen, und beide Werte werden später zu einer Gesamtzeit addiert. Gefahren wird grundsätzlich mit zwei Personen. Vor dem Start zischen außerdem noch die Luftdruckprüfer der Boxencrew. "Bei der Wahl des richtigen Reifenluftdrucks gibt es einen Zielkonflikt zwischen niedrigem und hohem Luftdruck. Die richtige Mischung für diesen Test ist nicht einfach zu finden", erklärt Markus Happel, Reifen-Ingenieur von Dunlop.
 
Für eine perfekte Beschleunigung ist ein höherer Luftdruck ideal, um einen geringen Rollwiderstand des Reifens zu erreichen. Beim Bremsen bringt eine größere Aufstandsfläche der Pneus Vorteile, die über einen niedrigeren Luftdruck erreicht wird. "Natürlich hängt der Luftdruck auch vom Gewicht des Fahrzeugs ab. Ein Audi RS6 fährt mit einem höheren Luftdruck als beispielsweise ein Ford GT", weiß Reifen-Mann Happel. Das Boxenteam springt zurück, der Lollipop schnellt hoch - der erste Kandidat schießt aus der Boxengasse aufs Oval....

... weiter lesen Sie bei den einzelnen Fahrzeugen (Klick in der Tabelle).

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