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Aktion: 4Wheel Fun Winterworkshop

Die haben’s schwarz auf weiß

4Wheel Fun Winterworkshop 20 Bilder

Wann kann man schon mal ohne böse Folgen über die eigenen Grenzen hinausdriften? Zehn Leser geben beim Winterworkshop richtig Gas. Jetzt wissen sie alles über den richtigen Gummi bei Schnee und Eis.

06.03.2009 Powered by

Das Wetter musste nehmen, wie’s kommt„ – wischt Burkhard Ernst alle Sorgen vom Tisch. Der 47-jährige Brummifahrer aus Oranienburg parkt seinen Jeep Wrangler als Letzter zwischen die schon startklaren Chevrolet Captiva. Nun kann der erste Winterworkshop von 4wheelfun losgehen. Zehn Leser sind dabei, Burkhard Ernst ist einer von ihnen. Er hat genau wie die anderen neun – per Losentscheid ermittelten – Gewinner souverän die unplanmäßige erste Prüfung gemeistert: die Anreise. In der Nacht zuvor hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet und die Alpen neu eingepudert. Bis zu ein Meter Neuschnee legte den Verkehr daraufhin in ganz Österreich stundenlang lahm. Na dann ab auf die Piste. Ort des Geschehens: das Alpine Driving Center Lungau (www.adc-lungau.at) eine Autostunde südlich von Salzburg. In 1200 Meter über Meereshöhe werden dort aus Unkundigen echte Winterspezialisten.

Auf Ernst & Co wartet allerdings ein spezieller Auftrag: Sie sollen herausfinden, welche Reifen 4Wheeler im Winter am sichersten ontour halten. Bridgestone hatte dazu alles an Gummi mitgebracht, was auf Autos wie den Chevrolet Captiva mit seinem automatisch zuschaltenden Allrad passt – danke für die tolle Unterstützung. Fünf Reifentypen standen zur Wahl: der auf harte Offroad-Einsätze getrimmte M/T 673, der auf wechselnde Untergründe ausgelegte A/T 694, der Sommer-Straßenperfektionist H/T 687, der Winterreifen Blizzak LM 25 4x4 und der supersofte, speziell für skandinavische Winterbedingungen ausgelegte DM-Z3. Auf die bei uns weitestgehend verbotenen Spikesreifen haben wir bewusst verzichtet, es sollte ja nicht zu leicht werden …

“Fahrt mir hinterher und lest nur die Piste„, rät Instruktorin Katja für die erste Runde auf den trotz des Tauwetters bestens präparierten Pisten. Schnell finden unsere zwei Frauen und acht Männer Freude am Leben an der Haftgrenze. Selbst 4x4-Küken Bogna Dreyer ist kaum vom Steuer wegzukriegen. Gut so, denn wo sonst kann man schon mal ohne böse Folgen über die eigenen Grenzen und die des Pakets aus Reifen und Auto hinausdriften? Zur Not steht ja ein Traktor mit Schneeketten parat …

Nachdem sich alle auf Terrain und Technik eingeschossen haben, folgt der Bremstest. Hier soll sich metergenau zeigen, welcher Gummi im Winter die höchste Sicherheit bietet. Die von allen Teilnehmern ermittelten Ergebnisse: Der für permanent weiße Pisten gedachte, auf blankem Asphalt aber zu schnell verschleißende DM-Z3 stoppt den Captiva aus 40 km/h in 15,1 Metern, nur 20 Zentimeter mehr braucht der LM 25 4x4. Mit dem A/T-Reifen sind es schon 17,1 Meter, der grobstollige M/T-Pneu benötigt 18,9 Meter, der H/T-Reifen sogar 22,1 Meter. “Den Sommerreifen habe ich so erwartet, den M/T-Gummis hätte ich mehr zugetraut„, zeigt sich Trucker Burkhard Ernst überrascht. Ja, auch Profis lernen nie aus.

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