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Alcopa kauft insolvente Erb-Gruppe

Der Autohandel der zusammengebrochenen Schweizer Erb-Gruppe wird zum 24. Dezember von der belgischen Alcopa-Gruppe gekauft. Sämtliche 750 Beschäftigten würden übernommen, wie die Alcopa-Gruppe am Montag (22.12.) mitteilte. Zum Übernahmepreis wurden keine Angaben gemacht.

22.12.2003

Die Erb-Gruppe war mit über zwei Milliarden Franken (1,3 Milliarden Euro) Schulden zahlungsunfähig geworden. Der Zusammenbruch gilt als zweitgrößte Firmenpleite nach der Zahlungsunfähigkeit der Swissair. Der in Privatbesitz befindliche Konzern bestand aus vier Konzernbereichen mit insgesamt 85 Firmen. Das ursprüngliche Kerngeschäft war der Auto- und Kaffeehandel.

Alcopa ist nach eigenen Angaben eine belgische Holdinggesellschaft. Die Gruppe zählt rund 1.800 Mitarbeiter in 90 Firmen. 2002 erzielte die Alcopa einen Umsatz von fast 960 Millionen Euro. Gegen die Erbgruppe ermittelt die Staatsanwaltschaft Zürich wegen möglicher Bilanzfälschungen und Vermögensdelikte. Der Konzern mit Sitz in Winterthur bei Zürich beschäftigte etwa 4.900 Mitarbeiter, davon 2.500 in der Schweiz.

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