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Alfa 4C von Pogea Racing

Zweite Power-Kur für Italiener

Alfa Romeo 4C Centurion 1plus by Pogea Racing 6 Bilder

Bereits im Juni hatten die Tuner von Pogea Racing vom Bodensee den Alfa Romeo Centurion überarbeitet und ihn in einer ersten Ausbaustufe ins Rennen geschickt. Nun folgt Ausbaustufe zwei.

16.12.2015 Benjamin Bauer

Die Ergebnisse der ersten Ausbaustufe konnten sich schon sehen lassen. Und, offen gesprochen: Ein riesiger Leistungszuwachs ist nach der zweiten Ausbaustufe nun nicht zu verzeichnen. So steigern die Tuner aus Friedrichshafen die Leistung des neuen, jetzt "Centurion 1plus" genannten 4C um gerade einmal sechs PS und 20 Nm. Um die Performance des Alfa nachzuschärfen, bekam er eine Gewichtsreduktion verschrieben.

Zwar sind schon in der Serienversion des 4C viele Teile aus Carbon, doch Pogea Racing baut das noch weiter aus: Nun sind Frontschürze, Heckschürze, Diffusor und Heckspoiler aus Kohlefaser gefertigt und passgenau am Fahrzeug verbaut. Neben dem Leichtbau nahm man auch die Aerodynamik in den Fokus und verpasste dem Alfa mit einer Kombination aus Diffusor und Heckflügel zusätzliche 35 Kilogramm (bei 160 km/h) Abtrieb an der Hinterachse.

Sechs PS mehr im Pogea Alfa 4C

Was die Antriebseinheit betrifft, so haben die Friedrichshafener ein optimiertes Motor- und Getriebemanagement mit einem Sportluftfilter sowie einem Sportabgassystem kombiniert. Mit nun also 319 PS (455 Nm) beschleunigt das Vierzylinder-Turboaggregat den Centurion 1plus in 3,8 Sekunden (Serie: 4,5 s) auf 100 km/h. Der Spurt auf 200 Stundenkilometer dauert nur noch 14 Sekunden. Diese Leistungssteigerung liegt jedoch nicht nur an der Optimierung des Motors oder der Verbesserung der Aerodynamik, sondern resultiert auch aus einer signifikanten Verkürzung der Schaltzeiten. Die durch Pogea optimierte Doppelkupplungselektronik schaltet um bis zu 55 Prozent schneller durch die Gänge als das Serienpendant. Und auch die Endgeschwindigkeit profitiert von den Pogea-Maßnahmen: Das Ende der Beschleunigung ist erst bei 305 km/h erreicht (Serie: 258 km/h).

Wie aus dem Motorsport - Silikonschläuche und Abgaskrümmerkühlung

Auch die Fahrwerkskomponenten wurden von Pogea optimiert. Das KW-Gewindefahrwerk PCS3 - bestehend aus vier Sportdämpfern in Einheit mit vier progressiv gewickelten Tieferlegungsfedern - drückt den Fahrzeugschwerpunkt um bis zu 50 Millimeter. Was die Rad-Reifenkombination angeht, verbaut Pogea ultraleichte, geschmiedete XCUT-Felgen in der Dimension 8,5 x 18“ und 9,5 x 19“ mit Pneus der Größe VA 225/40 ZR18 und HA 265/30 ZR19.

Last but not least ersetzt Pogea etliche Serienteile durch High-Tech-Komponenten aus dem Motorsport: spezielle Silikonschläuche für Ladedruck und Abgaskrümmerkühlung, Stahlflexbremsleitungen, etc. Alles in allem wird der Centurion 1plus so gegenüber der Serie um weitere 37 Kilogramm leichter. Wer tatsächlich mit dem Gedanken spielt, sich den rassigen Italiener zu holen, sollte sich sputen - der Centurion 1plus ist nämlich auf 10 Exemplare limitiert. Aber auf der anderen Seite schlägt der Racer auch mit 79.950 Euro zu Buche.

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