"Für den Alfa 8C Spider ist Deutschland der wichtigste und größte Markt", freut sich de Meo. Weltweit sollen nur 500 Einheiten verkauft werden – so wie von der geschlossenen Variante, von der 82 Stück für Deutschland vorgesehen sind. Auslieferungsstart des Cabrios ist Mitte Juli 2009. Je nachdem welche Nummer man erwischt, kann es sich aber bis Dezember 2010 hinziehen, bevor man den Schlüssel in den Händen hält.
Vorausgesetzt Man(n) verfügt über das notwendige Kleingeld: Der Alfa 8C Spider soll soviel kosten wie 19 "nackte" Fiat 500: rund 212.000 Euro. Dafür bekommt man dann 450 PS aus einem 4,7-Liter-V8-Aggregat von der noch nobleren Schwester Maserati. Frontmotor und Hinterradantrieb katapultieren den euphorisierten Fahrer in 4,4 Sekunden von Null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt nicht bei gedrosselten 250 km/h, so wie bei vielen Wettbewerbern, sondern bei stolzen 290 km/h.
Getestet hat auto motor und sport dieses Geschoss noch nicht in der Serienversion, sondern nur als Prototyp. Aber die Daten und das Design legen ein Urteil nahe: das ist ein Stahl gewordener Traum! So wie seinerzeit seine Urahnen: der erste Alfa namens 8C aus dem Jahre 1931, der Giulietta Spider der Fünfzigerjahre oder der legendäre Duetto, der 1967 im Blockbuster "Die Reifeprüfung" mit Dustin Hoffman zu Ruhm gelang. Und ein wenig erinnert das Design des 8C (gesprochen "otto tschi") auch an das 1964 von Leichtbau Spezialist Zagato gestaltete Alfa Coupé Giulia TZ2.
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Einen Überblick zu den Urahnen des Alfa Romeo 8C finden Sie auf unserer Schwesterwebsite www.motor-klassik.de






